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Posts von — Januar 2007

Bremst die Ehe die Karriere?

So lautet der aktuelle Titel des Manager-Magazins. Das entlockt mir doch bestenfalls ein müdes Gähnen. Wer denkt sich solche Titel aus (und „garniert“ sie dann mit einem entsprechenden Titelbild)? Allein die Ignoranz gegenüber Tatsache, dass es auch Partnerschaften ohne Trauschein gibt, ist schon Grund genug, nicht weiter zu lesen. Die ein ums andere Mal verbreitete Aussage, dass eine Karriere immer furchtbare Arbeitszeiten und Stress mit sich bringt, die dann die Ehe zerstören, wird durch Wiederholung nicht wahrer. Hier kommt es doch wohl ganz entscheidend auf die Qualität der Partnerschaft und die Prioritäten des „Karrieristen“ an.

Autorin: Sabine Korndörfer

23. Januar 2007   1 Kommentar - Neue Karriere - Permalink

Will denn niemand mehr wechseln?

Die Stellenbörse Jobware meldet, dass der Personalmangel bei Fach- und Führungskräften in vielen Berufsfeldern mittlerweile bedrohliche Ausmaße annimmt. "Immer mehr Unternehmen suchen händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern mit einschlägiger Berufserfahrung. Die Chancen, geeignetes Personal zu finden, stehen dabei eher schlecht, denn für rd. drei Viertel der deutschen Fach- und Führungskräfte kommt ein Wechsel weder kurz- noch mittelfristig in Betracht. Dies ist das Ergebnis einer Repräsentativbefragung, die das Karriere-Portal Jobware bei der forsa Gesell¬schaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH in Auftrag gegeben hat. 73 Prozent der derzeit in Unternehmen tätigen Fach- und Führungskräfte wollen demnach auf Dauer bei ihrem jetzigen Arbeitgeber bleiben. Weitere 19 Prozent der repräsentativ (ohne öffentlichen Dienst) befragten Manager und Spezialisten streben einen Wechsel zwar latent – in den nächsten Jahren – an, aber ohne es mit einem solchen Schritt allzu eilig zu haben."
Was ist der Grund für die fehlende Wechselbereitschaft? Angst vor Veränderung? Der Glaube, dass man den Spatz in der Hand nicht für die Taube auf dem Dach aufgibt, die ja wegfliegen könnte…. Oder ist eine wahre Ursache etwa auch die Tatsache, dass berufliche Veränderung immer noch oft finanzielle Verschlechterung mit sich bringt?

Svenja Hofert

23. Januar 2007   Keine Kommentare - Neue Karriere - Permalink

Kuschelnoten

Schon seit Schulzeiten weiß ich, dass Noten relativ sind – relativ zu Schule und Studienort, relativ zum Lehrer. Spätestens als meine Mitschülerin Petra mit der Beton-5 in Mathe 1984 von unserem Gymnasium auf das in der Nachbarstadt Kerpen wechselte und dort plötzlich Einsen bekam, war mir klar: Anderswo ist manche Note besser, und die Berufschance damit auch.

Nun ist klar: auch Noten sind relativ zum Studienfach sehr unterschiedlich verteilt. Sie haben Hochachtung vor einem Diplom-Psychologen mit Einser-Abschluss? Das brauchen Sie nicht: 51,8 Prozent aller Psychologie-Absolventen haben Top-Noten, bei den Biologen sind es sogar ühber 60 Prozent. Auch unter Informatikern grassiert die 1 (35 Prozent).
Mehr Info dazu bei Spiegel Online.

Svenja Hofert

22. Januar 2007   Keine Kommentare - Neue Karriere - Permalink