Posts von — April 2007
Mangelndes Selbstbewußtsein?
Heute habe ich mal wieder einen Sreifzug durch die aktuellen Stellenanzeigen gemacht – und mich gewundert! Zwei Drittel der Stellen werden von Personalberatern/-vermittlern gesucht. Merkwürdig, sehr merkwürdig. Vorbei sind offenbar die Zeiten, in denen in den Stellenanzeigen geprotzt wurde welch fabelhaftes Unternehmen da eine Stelle anbietet. Während des IT-Booms wurde der Arbeitgeber nicht nur genannt, sondern auch detailliert beschrieben – vom Geschäftsbereich bis hin zur vorhandenen Playstation. Gut, die Arbeitgeber mit den angepriesenen Playstations sind nicht zu Unrecht nicht mehr am Markt. Aber was ist mit all den anderen? Mit denen, die schlicht und ergreifend einen guten Namen haben und den auch stolz in den Stellenanzeigen präsentieren könnten? Ist das ein schleichender Verlust von Selbstbewußtsein, der da bei den Unternehmen zu konstatieren ist? Unwahrscheinlich! Oder ist es die Angst, in Zeiten mit relativ hoher Arbeitslosigkeit von den Bewerbern überrant zu werden? Damit sollte eine professionell arbeitende Personalabteilung doch fertig werden. Was ist es also los bei den Stellenanzeigen?
Sabine Korndörfer
25. April 2007 1 Kommentar - Allgemein - Permalink
Guter Einstieg
Heute bin ich auf Egoload gestoßen. Meinem Spieltrieb folgend, musste ich gleich mal den Test machen, Ergebnis: ich bin ein spontaner Idealist. Nun …damit kann ich mich wohlfühlen! Aber solche Seiten, die ja scheinbar nur Service bieten, machen mich gleich neugierig: Wer steckt dahinter? Kann ich den Test halbwegs ernst nehmen…oder ist er vermutlich (wie scheinbar die meisten Horoskope) von der Praktikantin frei zusammen gedichtet worden?
Also: Dahinter stecken Marcel und Felicitas Heyne. Die beiden betätigen sich beruflich in ähnlichen Feldern und bieten mit Egoload nicht nur Service, sondern machen damit auch auf ihre anderen Aktivitäten aufmerksam. Das findet meine Zustimmung…ich ärgere mich nämlich immer über allzu dreiste Werbe-Sites und den gar nicht mehr dezenten Hinweis „Ab hier kostenpflichtig“ gerade dann, wenn’s interessant wird. Aber nein: in diesem Fall wird die Studie, die belegt, dass hier keine Praktikanten-Phantasie, sondern Fakten geliefert werden, gleich mitgeliefert (allerdings muss man dafür ein bischen suchen, denn sie befindet sich hier, das man wiederum nur findet, wenn man sich genau durchliest, wer Egoload betreibt).
Was bringt mir das nun alles – außer, dass mein Spieltrieb kurzzeitig zu seinem Recht kam?
Ich kann mich nach potentiell sympathischen Menschen umsehen, kann meine Website einbinden (und damit neben dem social networking auch gleich noch ein bischen den traffic meiner website erhöhen), es gibt spezielle Ratgeber für die persönliche und berufliche Entwicklung meines Typs.
Nun bin ich in Sachen Internet und social networking leider hoffnungslos altmodisch – ich muss nun mal immer erst mit jemandem im „real life“ gesprochen haben, bevor ich meine Zurückhaltung aufgebe und der Beziehung (ob nun beruflich, freundschaftlich oder sonst wie) eine gewisse Tragfähigkeit zutraue.
Für Menschen, die sich diese Zurückhaltung nicht auferlegen, ist Egoload mit Sicherheit ein guter Einstig ins social networking…und ich vergnüge mich derweil mit den anderen Angeboten!
Sabine Korndörfer
11. April 2007 Keine Kommentare - Aktuelles - Permalink


