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Es schreibt: Svenja Hofert, www.karriereundentwicklung.de

Posts von — Oktober 2007

Bewerberblog eröffnet

Viele haben sich ja schon mit Bewerberblogs versucht, so richtig am Ball geblieben sind wenige – meist waren es schließlich Projekte von Bewerbern… die das Blog-Interesse verlieren, wenn sie einen Job gefunden haben. Nun bin ich unter Bewerberblog auf ein Projekt der Personalberatungsfirma Tower Consult aus Jena gestoßen, das mir gut gefällt. Die Blogger sind anfassbar und bloggen sympathisch. Aktuell nehmen sie Bezug auf einen Artikel in der Brigitte über kreative Bewerbungen. Das gefällt mir nicht nur, weil dies mein Thema ist (meine Praxismappe für die Kreative Bewerbung ist inzwischen so oft aufgelegt worden, dass ich es nicht mehr zählen kann ;-) ) und ich in dem erwähnten Artikel zitiert bin. Einzige Kritik: Das Duzen. Ich mag es nicht, wenn man mich in Blogs gleich mit dem Du konfrontiert und die Mails mit "eh du", die ich bei Xing erhalte, ignoriere ich aus Prinzip. Ist aber vielleicht auch eine Frage der Zielgruppe und die scheint mir beim vorgestellten Projekt eher jünger.

Svenja Hofert

27. Oktober 2007   Keine Kommentare - Allgemein - Permalink

Jobsuche per Empfehlung: Jobleads

Empfehlungen für die Jobsuche nutze ich schon lange – gerade auch im Teilzeitbereich, der sich so gut wie ausschließlich auf dem verdeckten Stellenmarkt abspielt, ist das einfach ideal. Denn natürlich entscheidet man sich eher für jemad, den einem eine kompetente Person wärmstens ans Herz legt als für eine/n Wildfremden, der in den Unterlagen ja viel behaupten kann. Das Prinzip der Empfehlung, bekannt aus dem angloamerikanischen Raum, macht sich Jobleads zu eigen. Dabei kann man mit der Empfehlung sogar Geld verdienen, als Provision von Unternehmen ausgezahlt. Als Idee prima – auf erste Erfahrungen bin ich gespannt.

Svenja Hofert

26. Oktober 2007   Keine Kommentare - Allgemein - Permalink

Wie Akquise für Jobsuche und Aufträge nicht funktionieren kann…

…habe ich heute morgen erlebt.

Anruferin: "Möchten Sie einen Eintrag in unserer Trainerdatenbank XYZ?"

Ich: "Hm. Meine Erfahrungen mit solchen Datenbanken sind schlecht."

Anruferin: "Na gut, dann eben nicht. Wenn Sie nicht wollen." (legt auf)

Liebe Initiativbewerber, liebe Freiberufler und liebe Unternehmer: SO kommen Sie nie auf einen grünen Zweig! Nachhaken, Vorteile erläutern, überzeugen – einer so verhaltene Reaktion wie meine ist die Super-Herausforderung und ganz sicher kein "Nein".

Svenja Hofert

25. Oktober 2007   Keine Kommentare - Allgemein - Permalink

Rasante Gehaltssprünge

Bis zu 20 Prozent mehr Gehalt bei Projektarbeit sind nach Jahren der Stagnation dieses Jahr möglich, dies ergab meine persönliche Nachfrage bei den Projektvermittlern Götzfried und Hays. Auch bei den Angestelltengehältern geht es steil nach oben. Laut einem heute erschienen Artikel in der Computerwoche müssen sich die kleinen Unternehmen offenbar besonders anstrengen, Mitarbeiter aus dem IT-Bereich zu halten und zu gewinnen – 10 Prozent mehr sind locker drin. Martin Emmerich hat in seinem Blog die Ergebnisse gut und prägnant zusammengefasst.

Svenja Hofert

23. Oktober 2007   Keine Kommentare - Allgemein - Permalink

Was macht gute Bewerbervideos aus?

Gutes Bewerbungsvideo? Wie sieht es aus

  • Weniger als 2 Minuten lang
  • Professioneller Dreh ohne zu viele Szenenwechsel
  • Bewerber spricht frei und langsam Bewerber
  • Bewerber wirkt fest und selbstbewusst
  • Video ist eher einfach und reduziert.
  • Wenig oder gar keine Musik.
  • Künstlerische Elemente nur, wenn es zum Bewerber und gesuchten Job auch passt.
  • Bewerber ist für den Job passend gekleidet.
  • Bewerber gibt wenig oder gar keine private Einblicke – maximal eine kurze Äußerung zu Hobbies.
  • Das Video ist so geschnitten, dass alles was geschieht, auch geplant ist.
  • Sympathische Ausstrahlung, Lächeln, Freundlichkeit.

Wie´s nicht aussehen soll sehen Sie auf Worstvideos.

Svenja Hofert

14. Oktober 2007   Keine Kommentare - Allgemein - Permalink

Lesen im Web 2.0

Es ist spannend, zu sehen, wie mein neues Buch Eingang ins Web 2.0 findet. Ich habe die erste Blog-Rezension – jahaaa!!
Svenja Hofert

10. Oktober 2007   Keine Kommentare - Allgemein - Permalink

Die schmutzige Wäsche der IT-Branche!?

Erinnern Sie sich noch an www.dotcomtod.de
? In den bösen, alten Zeiten der zusammenbrechenden New Economy war es die
Kassandra des IT-Sterbens – andere nannten es auch Lästerplattform der Branche,
wieder andere hielten es für die Stimme des rächenden Arbeitnehmers und nicht
zuletzt wurde es auch als Helfershelfer für das Ausstreuen
wirtschaftsschädigender Gerüchte gegenüber Konkurrenzunternehmen geschmäht.

Die Juristenbranche hatte sicher damals eine goldene
Einnahmequelle dank dotcomtod – aber allen Schwierigkeiten zum Trotz existierte
es weiter.

Irgendwann war es dann verschwunden und aus der Asche entstand
www.boocompany.com.

Die große Aufregung um das Portal hat sich gelegt, aber es
existiert immer noch – als empfindlicher Seismograph…ja, wofür denn nur? Heldenhaftes
Sprachrohr der Arbeitnehmer? Pranger für Managementfehler? Kurzer Dienstweg für
die bösartige Veröffentlichung interner Angelegenheiten? Machen Sie sich doch
lieber selbst ein Bild, in welche Schublade sie es stecken wollen!

In jedem Fall ist es eine gute Idee, vor Aussenden einer
Bewerbung bei boocompany zu schauen, wir hoch die Wellen beim potentiellen
Arbeitgeber gerade schlagen – schließlich wünschen sich die meisten Menschen
einen Arbeitsplatz in gutem Betriebsklima und mit langfristiger Perspektive.

Sabine Korndörfer

10. Oktober 2007   Keine Kommentare - Allgemein - Permalink

Idee: Bürogemeinschaft mit Kinderbetreuung

Die Mediendenkfarbik in Hamburg bietet Büroarbeitsplätze in verschiedenen Stadteilen für kleines Geld. Wer sich noch kein eigenes Büro leisten kann oder die Synergieeffekte einer Gemeinschaft schätzt, findet in der genossenschaftlich organisierten "Fabrik" seinen Platz. Nun soll eine neue Bürogemeinschaft in Hamburg-Eilbek entstehen – mit integrierter Kinderbetreuung. Eine klasse Idee finde ich, die sich auch andere abschauen können. Je nach Personenzahl lassen sich Tagesmütter oder -väter vielleicht sogar anstellen. Vorteil: In Ruhe arbeiten und zugleich die Gewissheit haben, dass das Kind nebenan gut betreut ist.

Info

Svenja Hofert

7. Oktober 2007   Keine Kommentare - Allgemein - Permalink