Kolumnen zu Karriere, Führung und Entwicklung

The promised company

By | 2009-01-20T08:53:41+00:00 20. Januar 2009|

Google hat BMW, Porsche & Co. bei manchen Berufseinsteigern als Lieblingsunternehmen den Rang abgelaufen. Doch wie es wirklich inside Google aussieht, lässt sich immer wieder hören und nachlesen. Monatelange Auswahlverfahren, lausige Bezahlung, Bürokratie, wenig Verantwortung – so beschreiben es ehemalige Angestellte im Artikel "Why Google Employees quit". Mindestens die ersten beiden Punkte treffen auch auf Deutschland zu. Das gelobte Unternehmen wird zur Falle – aus meiner Sicht ein Phänomen, das sich überall dort wiederholt, wo Bewerber (zu) hohe Erwartungen an ein Unternehmen oder die eigene Karriere haben. So träumen viele Absolventen, gerade BWLer, davon ihr neues Wissen endlich anwenden zu können und in einer großen Firma Karriere machen zu bleiben. Sie wollen das ganz große Rad drehen, aber man lässt sie bestenfalls ans kleine Rädchen. Was bleibt ist oft der simple Sachbearbeiterposten ("nur drei Jahre") und die Erkenntnis, dass Unternehmergeist, Ideen und der Wunsch, Veränderungen voranzutreiben längst nicht überall gefragt sind.

Svenja Hofert

Ungefähr 35,4 Bücher geschrieben, einige Bestseller und Standardwerke, 5002 Kunden ist untertrieben, ein halbes Leben Coaching Beratung, Ausbildung nicht. Viele Menschen weitergebracht, Neues entwickelt. Analytisch, äußerst intuitiv, hohe Komplexitätsakzeptanz; bei aller Menschenliebe mit Blick fürs Unternehmerische, für Talente, Visionen, Strategien. Einige nennen mich visionär, querdenkerisch, andere pragmatisch und bodenständig. Am Ende gilt beides? Biografie | Unternehmen

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