Kolumnen zu Karriere, Führung und Entwicklung

We gut bin ich? Selbsteinschätzung und ihre Tücken

By | 2009-03-12T18:22:32+00:00 12. März 2009|

Nehmen Sie das Beispiel Englisch. Der eine Bewerber sagt "ne, bin nicht so gut" und schwupps geht die Schublade auf: schlechtes Englisch, very bad. Der andere trumpft auf "ich bin sehr sicher in Englisch" und meint es auch, da der Selbstbewusstseinspegel höher ist. Dann kommt die Probe aufs Exempel: Fehler über Fehler bei Nummer 2, Bestleistungen bei der 1. Nun besteht das Problem, dass die von sich selbst überzeugten Bewerber meist leichter durch Vorstellungsgespräche rutschen und eher überzeugen, während die Selbstkritischen durchfallen. Schade, dass vieles so subjektiv ist - muss es aber gar nicht. Brainbench.com rückt manch schiefe Selbsteinschätzung auf ein einigermaßen objektives Maß zurück.

Brainbench bietet Testverfahren aus den unterschiedlichsten Bereichen an. Diese Tests sollen einerseits deutlich machen, ob ein Bewerber die nötigen Vorraussetzungen für einen Job besitzt, andererseits können sie dem Bewerber selber deutlich machen, wie fit er in bestimmten Anforderungen eines Unternehmens ist. 

Leider gibt es diese Website noch nicht auf deutsch!

Ungefähr 35,4 Bücher geschrieben, einige Bestseller und Standardwerke, 5002 Kunden ist untertrieben, ein halbes Leben Coaching Beratung, Ausbildung nicht. Viele Menschen weitergebracht, Neues entwickelt. Analytisch, äußerst intuitiv, hohe Komplexitätsakzeptanz; bei aller Menschenliebe mit Blick fürs Unternehmerische, für Talente, Visionen, Strategien. Einige nennen mich visionär, querdenkerisch, andere pragmatisch und bodenständig. Am Ende gilt beides? Biografie | Unternehmen

Ein Kommentar

  1. Christopher Stanik 8. Juni 2009 at 19:05 - Antwort

    Es gibt auch schulen, die von Bewerbern Antworten auf Fragen wie: „Überzeugt Sie Ihre Selbstkritik?“ abverlangen. Das alles noch unter Zeitdruck. In einer solchen Prüfungssituation muss man sich erst klar machen, was bedeitet das überhaupt.
    Aus erfahrung weiss ich, dass sehr viele Studenten ihre eigene Fähigkeiten höher einschätzen als diese wirklich sind. Ich denke, dass im Bewerbungsgespräch kann ein guter Prüfer schnell ermitteln, ob der Prüfling auch die Wahrheit sagt, wenn er meint Englisch perfekt beherrscht zu haben.

Hinterlasse einen Kommentar

*