Posts von — November 2009
Managmentbuch empfiehlt das Karrieremacherbuch im Bereich Karrierestrategien: http://www.managementbuch.de/shop/action/magazine/10205/alle_buecher_und_medien_zum_thema_karrierestrategien.html?aUrl=90007985
26. November 2009 Keine Kommentare - Allgemein - Permalink
MATSE werden
So viele Studenten wie nie meldeten sich zum Wintersemester 2010 an. Somit sind wir doch auf dem Weg in die Wissensgesellschaft. Wem das alles zu theoretisch ist, der kann sich als MATSE bewerben. Kein Witz: Das Wort steht für Mathematisch-technischer Softwareentwickler. Doch wie steht dieser Lehrberuf im Vergleich zum Bachelor dar? Wie ich bereits im Karrieremacherbuch erläutere, dürften es Absolventen von Lehrberufen mittel-und langfristig eher schwer haben. Deshalb gibt es für MATSEs die Möglichkeit an der Fachhochschule Jülich mit gewissem Mehraufwand die Möglichkeit ein Bachelorstudium anzudocken. Der MATSE könnte auch eine Lösung für Studienabbrecher sein. Oder auch für Nicht-Studierte mit Berufserfahrung, denn alle IHK-Abschlüsse lassen sich nach mindestens dreijähriger Berufspraxis durch eine Prüfung erwerben. Dazu brauchen Sie nie einen offiziellen Ausbildungsvertrag abgeschlossen zu haben. Lediglich Berufspraxis müssen Sie nachweisen. Mehr Tipps aus dem IT-Bereich bietet mein Praxisbuch IT-Karriere.
26. November 2009 1 Kommentar - Allgemein - Permalink
IAB meldet: Immer mehr Vollzeit-Jobs werden abgebaut
Bei den Vollzeitbeschäftigten war im dritten Quartal 2009 ein Rückgang von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Im zweiten Quartal lag der Rückgang gegenüber dem Vorjahr erst bei 0,8 Prozent.
Eine Tabelle zur Entwicklung aller Komponenten der Arbeitszeit hat das IAB unter http://doku.iab.de/grauepap/2009/tab-az09q3.pdf veröffentlicht.
24. November 2009 1 Kommentar - Allgemein - Permalink
Verzweifeln verboten – Online-Bewerbungen http://www.computerwoche.de/karriere/hp-young-professional/1910333/
20. November 2009 Keine Kommentare - Allgemein - Permalink
Wie göttlich ist Berufsfindung?
Aus meiner Sicht ist es kein Zufall, dass die Berufsfindung oft in einen „schönen“ Job leitet. Die traditionelle Jobfindung basiert auf unserer eigenen Wahrnehmung und dem, was wir kennen und was die Gesellschaft für uns bewertet hat. Das ist nichts anders wie bei den zehn beliebtesten Ausbildungsberufen, bei denen seit Jahrzehnten die gleichen auf den Listen stehen. Der Bestatter, der Hafenschiffer, Steinmetz und andere eher exotische, aber durchaus krisenfeste Jobs tauchen dort nicht auf, weil man sie entweder nicht kennt oder weil es keine „schönen“ Berufe für Menschen sind, deren Grundbedürfnis es ist, sich eine gewisse Stellung in der Gesellschaft zu schaffen. Es ist sehr oft nichts anderes als dieses Grundbedürfnis, das den Berufswunsch formt.
Auf die Idee, einen schönen Beruf auszuüben, kommen den Jobsuchenden mit und auch ohne Coach. „Ich war drei Wochen mit What color is your parachute? auf einer spanischen Insel und danach war mir klar, dass ich Schreiben wollte.“ „Schreiben“ lässt sich durch „Kultur“ oder „kreativ sein“ ersetzen oder durch „etwas mit Menschen machen“ – das sind dummerweise die Favoriten der meisten und leider nicht selten Haifischbecken mit Prekariatsgefahr.
Klar, auch ich denke, alles ist möglich, wenn man sich so richtig durchbeißt, selbstbewusst ist, schlauer als die anderen und sich super verkaufen kann. Aber wer ist so? Nur ein winzig kleiner Prozentsatz. Am Anfang des Berufslebens sind die meisten weder bissig noch selbstbewusst und können sich auch noch nicht so gut verkaufen. (…)
Es gibt keine göttliche Kraft in der Berufswahl, keinen vorgezeichneten Plan. Berufswahl setzt vielmehr eine eigene Entdeckungsreise voraus. Eine sichere Berufsentscheidung verlangt, dass man sich auch mal irrt, Fehler macht und Kurskorrekturen vornimmt. Denn: Wie sollen Sie etwas finden, das Sie noch gar nicht gesehen haben? Wie ein sicheres Gefühl anhand theoretischer Beschreibungen und immer irgendwie manipulativer Erzählungen entwickeln?
(…)
nur ein kleiner Textausschnitt aus: "Karrieremacherbuch"
18. November 2009 Keine Kommentare - Allgemein - Permalink
Buch
Eine der größten Buchhandlungen in Stuttgart hat mein Karrieremacherbuch im Schaufenster angeordnet. Das Foto hat mir soeben mein Lektor geschickt:
17. November 2009 Keine Kommentare - Allgemein - Permalink
Sinnlose Bewerbungstrainings
Ich hab´s mir ja gedacht, aber nun ist es schwarz auf weiß bewiesen: Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarktforschung (IAB) kommt zu dem Ergebnis, dass die von der Bundesagentur für Arbeit in den letzten Jahren für "Bewerbungstrainings" von ALG-II-Empfängern ausgegebenen Gelder sinnlos verbrannt wurden. Solche Maßnahmen haben keine Auswirkungen auf die Beschäftigungsaussichten. Das ist aus verschiedenen Gründen logisch:
- In den Kursen werden strategische Fragen weitgehend ausgeblendet
- Längere Arbeitslosigkeit hat sehr oft mit dem Alter, zu geringer Qualifikation und einer wie auch immer gelagerten schwierigen Persönlichkeit zu tun
- Die Dozenten sind nicht selten kaum qualifizierte Personen, die sich im Schnellverfahren Wissen anlesen
Zudem ist die einseitige Fokussierung auf Optik, vor allem auch auf das Foto, nicht nur falsch, sondern auch unzeitgemäßt. Das schreibt auch Telepolis. Stimmt.
13. November 2009 Keine Kommentare - Aktuelles - Permalink
Der Twitter-Zwang
Nein, ich wollte nicht. Diese sozialen Netzwerk-Aktivitäten kosten einfach viel zu viel Zeit. Ich arbeite 12 Stunden, habe einen Sohn und eigentlich auch noch reichlich Interessen außerhalb des Internets. Aber nachdem mich soviele Leute darauf angesprochen haben! Ich, als Autorin, unter anderem von "Jobsuche und Bewerbung im Web 2.0", sei geradezu zum Twittern verpflichtet. Also habe ich abgewogen: Xing ist klar, aber zu viel mehr habe ich keine Zeit. Linked-In-Profil halbfertig, bei Facebook schau ich auch nur ab und zu vorbei. Mein Profil bei Yasni pflegen? Schauen, was mein bezahlter Account bei Stayfriends macht? Dazu bräuchte ich eine weitere Vollzeitkraft oder auch einen ganzen PR-Stab! Wenn ich es richtig sehe, ist keiner meiner Autoren- und Karriereberater-Kollegen netzaktiv. Muss mit der Zeit zu tun haben, die sowas kostet, ach was: verschlingt. Aber: Ich bin auch neugierig – ich muss immer wissen, was es sonst noch gibt. Das kann ich nur, wenn ich selbst aktiv im Netz ist. Aber Twitter? Muss das sein? Ich hasse schon SMS, es sei denn sie kommen von netten Netzwerkern wie Joachim Rumohr, der nur mal gerade Networking betreibt. Neulich wurde ich gefragt, wie man denn Twitter zur Jobsuche nutzen kann, und ich hatte nur drei gute Ideen (was relativ wenig für mich ist
). Und dann kam heute diese Mail von Annette Gerlach. Mit einem Twitter-Account könne sie leichter auf mich verlinken und den Hinweis auf mein Karrieremacherbuch einbringen. Also habe ich meinen alten Probieraccount gelöscht und mich mal richtig eingetragen. Mal sehen, was das so bringt… Follow me!
12. November 2009 Keine Kommentare - Aktuelles - Permalink
Das Karrieremacherbuch
Die alten Muster haben ausgedient. Doch wie geht die Karriere von morgen? Mein neues "Karrieremacherbuch" behandelt die Frage, wie wir in Zukunft erfolgreich sein werden. Eine meiner Thesen lautet: Karriereplanung ist falsch – jedenfalls so wie Sie bisher betrieben worden ist. In der Karrierebibel von Jochen Mai lesen Sie mehr dazu. Tipps gibt es auch.
Das Buch ist überall im Handel erhältlich und natürlich auch bei Amazon, auch wenn Amazon es einfach nicht schafft, meine seit zehn Jahren falsche Autorenbiografie zu korrigieren oder den richtigen Titel zu nennen
1. November 2009 Keine Kommentare - Allgemein - Permalink


