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Posts von — August 2010

Einzelkämpfer oder Teamplayer? Testen Sie es!

In 99 Prozent aller Stellenanzeigen wird besonderer Wert auf Teamfähigkeit gelegt. Sie ist die Eintrittskarte in Unternehmen, Projektarbeit, Netzwerke. Doch viele Menschen arbeiten gerne ohne Gruppenzwang — oder sind schlicht genervt von den oft katastrophalen Teamstrukturen, notorischen Drückebergern und angeberischen Luftblasenproduzenten. Darum geht es in unserem Buch “Ich hasse Teams. Wie Sie die Woche mit Kollegen überleben”.

Noch ist das Buch bei Amazon nur vorbestellbar, doch spätestens Mittwoch kommt des handliche Taschenbuch in den Handel. Schon jetzt können Sie auf unserer neuen Website testen, wie stark Ihr Einzelkämpfergen ausgeprägt ist. Messen Sie Ihre persönliche Teamhasser-Temperaturkurve. Viel Spaß!

Einen ausführlichen Bericht zum Thema finden Sie in der Karrierebibel von Jochen Mail.

29. August 2010   Keine Kommentare - Allgemein - Permalink
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Hatten Sie auch gute Noten?

Oder etwa nicht? Und, sind Sie erfolgreich? Trotz schlechter oder mittelprächtiger Noten? Wie kann das sein?

Gerade habe ich, derzeit im Urlaub, einen Artikel in … war es Business Punk oder vielleicht doch die Wirtschaftswoche? …eigentlich egal… gelesen. Der Autor behauptet, gute Noten seien die Eintrittskarte für eine große Karriere. Er führt eine ärgerlich lausige und unausgewogene Beweisführung und zitiert eine Uralt-Studie. Und dann nennt er ausgerechnet Utz Classen als Beleg für den Top-Karrieristen. Classen mit 0,7-Abi und seinem ewigen Geltungsbedürfnis. Ist der wirklich ein Beispiel für Erfolg? Er ist ein Beispiel für frühe Zeigefreudigkeit.

Wie gesagt: Ich bin derzeit im Urlaub und verzichte darauf, mich in Studien einzulesen, weil ich heute noch etwas besseres vor habe. Das mache ich demnächst einmal.

An dieser Stelle möchte ich den geneigten Leser einfach einmal zu einer kleinen Übung auffordern: Schauen Sie sich Ihre ehemaligen Klassenkameraden an. Wer hat es zu was gebracht und wer nicht? Wer ist vielleicht sogar ganz groß herausgekommen? In meinem Umfeld jedenfalls ist es so: Karriere gemacht haben vor allem die, die nicht besonders gut waren in der Schule. Einer ist heute Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens, ein anderer ist Vertriebsdirektor in einem Konzern.  Ein Top-Musterschüler aus meinem Abi-Jahrgang dagegen hat die Uni erst gar nicht geschafft. Ich wette, solche Beispiele fallen Ihnen auch ein.

Es gibt natürlich auch Belege für beruflichen Erfolg von Musterschülern. Aber auch endlose Fälle von späterem Scheitern trotz guter Noten. Und umgekehrt: Es gibt endlose Beispiele für beruflichen Erfolg von ehemaligen Klassennieten (“Bulldozer” René Obermann zum Beispiel hat sein Studium nicht zuende gebracht). Und natürlich auch Beispiele für ein durchgängiges Scheitern. Was für mich nur heißt: Alles ist möglich. Egal mit welchen Noten.

20. August 2010   4 Kommentare - Karrieremachen - Permalink
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Slow Grow – Langsam wachsende Unternehmen gesucht

Der Geschäftsführer von Wala (Dr. Hauschka) wurde neulich in der WELT so zitiert: “Kosten und Umsatz sind uns egal.” Ein Querdenker – ich suche mehr davon. Und nicht nur unter den üblichen Verdächtigen, also anthroposophischen und “grünen” Unternehmen.

Der Hintergrund meiner Suche: Im Frühjahr 2011 erscheint mein Buch „Slow Grow“ bei Eichborn. Die These: Langsames oder auch mal gar kein Wachstum macht alle glücklich: Den Gründer, seine Mitarbeiter und auch die Kunden. Nun suche ich Unternehmen/Unternehmer, die diese These stützen und damit ein (weiteres) Beispiel für das Buch liefern. Dabei interessiert mich eine Denkweise jenseits vom Mainstream”

Ich freue mich auf  “sachdienliche” Hinweise auf solche “Slow-Wachstums”-Unternehmen von Lesern (gern direkt als Feedback in diesem Beitrag) und direkte Meldungen von Unternehmern (bitte Mail an hofert@karriereundentwicklung.de – Sie bekommen dann einen Fragebogen). Danke!

19. August 2010   1 Kommentar - Slow-Grow-Prinzip - Permalink
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