Kolumnen zu Karriere, Führung und Entwicklung

Drei Karrieresackgassenauswegshelfer

By | 2011-02-14T11:30:51+00:00 14. Februar 2011|

Was tun wenn ich nicht weiterkomme, weil….? In diesem Beitrag möchte ich drei typische Karrieresackgassen vorstellen und Fahrübungen zum Wenden und Wieder-Hinausfahren anbieten. Ergänzungen und Kommentare von Kollegen und Betroffenen sind wie immer erwünscht!

Sackgasse zu viel Gehalt

Es ist immer wieder dasselbe: Wer ewig –  also mehr als 10 Jahre –  beim gleichen Unternehmen bleibt, sich dort hocharbeitet oder schlichtweg (zu) gut verhandelt, steht irgendwann überteuert da. Da verdient dann zum Beispiel der kaufmännische Leiter eines mittelständischen Unternehmens 200.000 Euro und merkt vielleicht bei ersten Neuorientierungsversuchen, dass er damit „draußen“ weit über dem üblichen Niveau liegt. Headhunter brechen nach der Frage „was verdienen Sie denn derzeit?“ das Gespräch ab, weil sie wissen: unvermittelbar. Da hilft für alle am Ende der Karriereleiter nur eins: Entweder eine oder zwei Stufen raufgehen, den derzeitigen Verdienst „unterschlagen“, sich selbstständig machen, irgendwo als Gesellschafter einsteigen oder über das eigene Netzwerk Fühler ausstrecken und auf der Kontaktebene suchen.

Sackgasse zu lange im selben Betrieb

Es gibt typische Steps: ein bis zwei Jahre Berufserfahrung, drei bis vier – und dann hört es auch schon fast auf. Mehr als 5, 6 Jahre zahlen sich selten aus, wenn sich die berufliche Position nicht deutlich verändert hat in dieser Zeit. Die Veränderung mit vielen Jahren auf gleicher Stelle wird schwerer, gleichzeitig findet sich draußen (siehe oben) kaum ein Arbeitgeber, der den meist immer noch den Berufsjahren und nicht dem Kenntnisstand angepassten Gehaltsforderungen nachkommt. Da hilft nur eins: Veränderungen im Betrieb immer wieder selbst aktiv anstoßen, sich fachlich und persönlich weiterentwickeln – und eine neue Stelle suchen, wenn die alte nicht mehr weiterführt.

Sackgasse outsourcbare Tätigkeit

Weg mit dem Job und ab nach Indien? Gefährdet sind alle Bereiche mit weitgehend standardisierbaren Tätigkeiten, selbst im Ingenieurswesen und der IT. Beispiel für leicht outsourcbare Tätigkeiten: Administration Netzwerk/System, Softwarepaketierung, einfache Programmierung, aber auch  Buchhaltung und natürlich Kundenberatung. Da hilft nur eins: Persönliche und methodische Skills entwickeln. Wer langfristig Erfolg haben will, sollte sein Profil so entwickeln, dass der eigene Job nicht anderswo auf der Welt ähnlich gut gemacht werden kann.

Ungefähr 35,4 Bücher geschrieben, einige Bestseller und Standardwerke, 5002 Kunden ist untertrieben, ein halbes Leben Coaching Beratung, Ausbildung nicht. Viele Menschen weitergebracht, Neues entwickelt. Analytisch, äußerst intuitiv, hohe Komplexitätsakzeptanz; bei aller Menschenliebe mit Blick fürs Unternehmerische, für Talente, Visionen, Strategien. Einige nennen mich visionär, querdenkerisch, andere pragmatisch und bodenständig. Am Ende gilt beides? Biografie | Unternehmen

Ein Kommentar

  1. […] Frauen. Doch Frauen ergreifen dann eher die Gelegenheit, ein  Kind zu bekommen. Die anschließende Neuorientierung wird gesellschaftlich eher […]

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