„Was sind meine Stärken?“, Blogparade Teil 3

Auch in den letzten Wochen gingen wieder viele Beiträge zu meiner Blogparade „Was sind meine Stärken“ ein, die ich hier gern zusammenfasse. Die Qualität der Beiträge war von Anfang an hoch, aber in meiner Wahrnehmung steigt sie immer weiter an. Danke dafür. Die Blogparade habe ich auf speziellen Wunsch noch einmal um eine Woche verlängert – Stichtag ist also der 22.4.2016 (Ausschreibung hier).

Cornelia Bohlen: Persönliche Stärken zeigen sich an den großen Herausforderungen des Lebens

Was unsere Stärken sind, zeigt sich oft schon sehr früh. So hilft im Prozess der beruflichen Neuorientierung die Frage nach frühen Interessen sehr. Was hat uns angetrieben? Und was hat uns herausgefordert? Cornelia Bohlen, Karrierecoach aus Rheda-Wiedenbrück, gibt den Tipp, sich diese Frage zu stellen. „Genau wie Daniel Craig als James Bond, seinen Widersacher bekämpft, Hindernisse überwindet und dadurch immer stärker und erfahrener wird, kann eine persönliche Anlage durch eine große Herausforderung im Leben entdeckt und zu einer Stärke entwickelt werden.“ Insgesamt ein sehr lesenswerter wunderbar reflektierter Beitrag, den Cornelia Bohlen geschrieben hat, die im Jahr 2015 meine Karriereexpertenakademie besucht hat und „Karrierexperte Professional“ ist. Hier.

Silke Dahmen: Flexibilität und Offenheit für Neues sind die wichtigsten Zukunfts-Stärken

Auch Silke Dahmen von Rundstedt & Partner hat das Thema aufgegriffen und einen Beitrag geschrieben. Sie hat sich an meinen Leitfragen orientiert. Besonders wichtig finde ich die Aussage über die Stärken der Zukunft, die ich hier verkürzt wiedergebe: „Wir arbeiten und kommunizieren schneller, internationaler, immer virtueller und dynamischer. Und diese Entwicklung wird sich weiter fortsetzen. Dadurch werden wir immer mehr auf uns selbst gestellt sein, für uns selbst entscheiden können und müssen: Was ist richtig und falsch? Was ist wichtig für mich und das Unternehmen? Flexibilität und Offenheit für Neues sind wichtige Stärken in dieser Arbeitswelt der Zukunft.“ Hier

Cornelia Lütge: Die wichtigste Stärke der Führungskraft von morgen: Verschiedene Sichtweisen von Gen X, Y und Z integrieren

Cornelia Lütge, beschäftigt sich mit Leadership, Teamcoaching und Change. In ihrem Stärken-Beitrag spannt sie einen breiten Bogen. Und sie fokussiert auf einen sehr interessanten Aspekt, den so noch  niemand ins Visier genommen hat: Stärken und verschiedene Generationen, die Führungskräfte vor ganz neue Herausforderungen stellen. Sie müssen nicht mehr einfach  nur führen, sondern verschiedene Denkweisen integrieren: „Die Xler wollen eine gesunde Work-Life-Balance und machen Karriere mit einer hohen Wechselbereitschaft; sie kommunizieren gerne Face-to-Face, per Telefon und E-Mail. Online und mobile Kommunikation, ein hoher Mitgestaltungsgrad sowie Freiheit und Flexibilität stehen bei vielen Yern hoch im Kurs. Und die ganz jungen Zler streben nach Sicherheit und Stabilität, kommunizieren am liebsten via Face-time und fühlen sich einem Arbeitgeber nun gar nicht mehr verbunden.“ Hier.

Alexandra Corders-Guth: Stärken wachsen auf einer wertschätzenden Haltung zu sich selbst

Alexandra Cordes-Guth zieht den Bogen zur Neurobiologie und der Erkenntnis von Prof. Joachim Bauer, das Menschen vor allem durch die Suche nach Zuneigung und Anerkennung motiviert sind. Sie suchen Wertschätzung. Cordes-Guth fordert dazu auf, eine wertschätzende Haltung zu sich selbst zu entwickeln. Hier.

Was sind meine Stärken?: Bis der Groschen fällt, kann es dauern

Hendrik Zaborowski, dessen Stärke in meiner Wahrnehmung eindeutig das Reden und Vortragen ist, hat einen sehr langen Beitrag geschrieben. Unter anderem darüber, dass er 20 Jahre brauchte, bis bei ihm der Groschen gefallen ist, was eigentliche eigene Stärken sind. Das geht mir übrigens ganz genauso. Der „Stärken-Groschen“ fällt immer noch – und das ist gut so. Sich über eigene Stärken bewusst zu werden, ist ein dauerhafter Prozess. Wer sich für Stärken aus HR-Sicht interessiert, sollte sich auch das im Beitrag eingebettete Video ansehen. Hier.

Weitere Beiträge:

  • Die Eventmanagerin Raphaela Kroczek schreibt, das kritische Selbstreflexion wichtig sein, hier
  • Nathalie Hammes über kommunikative Stärken, hier 

Hier geht zu Teil 2 und Teil 1.

Unten das Spielfeld zu meinen 50 Stärken, die ich im Buch „Was sind meine Stärken?“ vorstelle. Sie können dieses und das zugehörige Stärkenkartenset bei Kexpa bestellen.

spielfeld

 

About Svenja Hofert

Ungefähr 35,4 Bücher geschrieben, einige Bestseller und Standardwerke, 5002 Kunden ist untertrieben, ein halbes Leben Coaching Beratung, Ausbildung nicht. Viele Menschen weitergebracht, Neues entwickelt. Analytisch, äußerst intuitiv, hohe Komplexitätsakzeptanz; bei aller Menschenliebe mit Blick fürs Unternehmerische, für Talente, Visionen, Strategien. Einige nennen mich visionär, querdenkerisch, andere pragmatisch und bodenständig. Am Ende gilt beides?

Über Svenja Hofert

Ungefähr 35,4 Bücher geschrieben, einige Bestseller und Standardwerke, 5002 Kunden ist untertrieben, ein halbes Leben Coaching Beratung, Ausbildung nicht. Viele Menschen weitergebracht, Neues entwickelt. Analytisch, äußerst intuitiv, hohe Komplexitätsakzeptanz; bei aller Menschenliebe mit Blick fürs Unternehmerische, für Talente, Visionen, Strategien. Einige nennen mich visionär, querdenkerisch, andere pragmatisch und bodenständig. Am Ende gilt beides?

Ein Kommentar zu “„Was sind meine Stärken?“, Blogparade Teil 3

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