Was sind meine Stärken? Blogparade Teil 4 (Finale!)

Schon vor einiger Zeit ist meine Bloggparade „Was sind meine Stärken?“ abgelaufen, die ein voller Erfolg war. Nun hatte ich so wahnsinnig viel zu tun, dass ich es einfach nicht geschafft habe, die letzten Beiträge – die so toll waren! – rechtzeitig zusammenzufassen. Entschuldigung dafür! Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Und deshalb präsentiere ich hier – stolz und glücklich – die letzte Runde von Blogparaden-Beiträgen. Das Finale! Wir haben damit, so denke ich, eine der größten Wissensbasen für Stärken im Internet geschaffen. Danke dafür an alle. Das E-Book folgt bald.

Sascha Theobald: Stärken in der Kommunikation

Sascha Theobald ist ein Web- und Kommunikationsexperte, den ich sehr schätze. Er widmet sich einem Thema, das nicht nur wichtig für alle Selbstständigen ist: Stärken richtig kommunizieren. Das ist ja auch ein Aufhänger meines Buches: Eben nicht das zu sagen, was alle sagen, sondern die Stärke etwas genauer, etwas konkreter zu fassen. Ein ganz besonders wichtiger Aspekt dabei ist Authentizität. „ich bin der größte, beste…“, ja, so ziehen einige durch die Welt, aber mich würde das eher abschrecken. Ich mag keine Schaumschlägerei. Wie Stärken-Kommunikation ohne Überheblichkeit gelingt, dazu hier mehr. Hier.

Brigitte Späth: Mehr Charakter durch Fokussierung auf Tugenden

Brigitte Späth beschäftigte sich mit dem Thema Charakterstärken – oder auch Charakter stärken. Sie erweiterte das Thema um den Aspekt Kompetenz und wie diese Stärken bündeln. Sie fokussierte dabei auf die positive Psychologie, die davon ausgeht, dass sich Stärken in Tugenden zeigt. Zitat aus ihrem Beitrag: “Ich wollte versuchen, am Beispiel des Aushaltens von Widersprüchlichkeiten zu zeigen, dass in dieser Kompetenz mehrere Stärken zum Ausdruck gebracht werden können.“ Hier

Henryk Lüderitz: Folge deinen Leidenschaften, dann hast du Erfolg

Zu den Spätschreibern gehört auch Henryk Lyderitz. Der Management-Trainer koppelt das Thema Stärken an Erfolg. Da denke ich als Fan der Entwicklungspsychologie und der gedanklichen Metaebene natürlich sofort: Erfolg hat viele Facetten. Welchen meint er? Und ja, er zielt auf individuellen Erfolg, der für die einen materiell sein kann und für die anderen auch mit Spaß begründet. Den Leidenschaften folgen, heißt auch Stärken zu folgen. Yeah: Damit ist wieder voll auf Kurs der Generation Y. Und hat uns in den grünen Bereich gezogen. Hier

Komfortzonen: Unsere Stärke ist das Wir

Jörg Jelden, Dirk Bathen und Valentin Heyde schreiben in ihrem Blog „Komfortzonen“ wahnsinnig gute, höchst anspruchsvolle, liebevoll-detaillierte und zugleich kreative Beiträge, die auch durch Bildwelten leben.  Ich verneige mich also hier mal allgemein in Ehrfurcht. In ihrem Beitrag zur Blogparade beschreiben sie einen Hackday, das bedeutet so etwa „in einem Tag etwas gemeinsam auf die Beine stellen“. Sie betonen dabei das Wir, gemeinsam…. Cool. Ein echtes Fallbeispiel. Und höchst agil! Hier

Sabine Haas: 5 Punkte Plan zur Stärkenfindung

Klassisch-psychologischer geht Sabine Haas an das Thema heran. In ihrer Anleitung zur Stärkenfindung geht sie auf die verschiedenen Ebenen ein, die Stärken ausmachen. Sie erwähnt auch die eigene Interpretation, die „eigene Erfolgsgeschichte bauen“. Das ist enorm wichtig, vor allem für die fortgeschrittene Stärkenentwicklung. Nachspüren ist wichtig, auch um die Stärke als solche wahrzunehmen. Hier

Gilbert Dietrich: Bloß nicht nur auf Stärken konzentrieren!

Der intellektuellste Beitrag kommt von Gilbert Dietrich, dessen intelligent-philosophische Texte, die so viel Allgemeinbildung und schnittstellenübergreifendes Wissen spiegeln, ich sehr schätze. Er spricht mir aus der Seele, wenn er sagt, dass ihm mulmig wird, wenn er sich nur auf Stärken konzentrieren sollte.  Nein, die größten Triumphe erlebt doch der, der vormalige Schwächen zur Stärke macht! Das sehe ich ebenso. Überwinden Sie die vermeintlichen Schwächen, das, wozu Sie sagen „kann ich nicht“. Sie werden es können, Sie müssen nur wollen. Prädikat sehr wertvoll für fortgeschrittene Selbstdenker: Hier

Sandra Lorenz: Stärken in der digitalisierten Welt

Sandra Lorenz findet erneut einen Dreh, den andere noch nicht hatten – die Digitalisierung. In ihrem spannenden Artikel beschreibt sie, warum man in dieser beschleunigten Arbeitswelt so dringend eine innere Stärke braucht – und wie man sie erlangt. Lesenswert ist auch ihr weiterer Beitrag zu den Stärken von Prince – rest in peace, sign of the time. Hier

Lars Hahn: Stärken systematisch beim Kaffeetrinken erkunden

Lars Hahn, der umtriebige Bildungsexperte und Netzwerker aus dem Ruhrgebiet, beschäftigt sich damit, dass viele Menschen an ihren Stärken vorbei arbeiten, vor allem in ihren ersten Jobs und Berufen. Da hilft nur eins: berufliche Neuorientierung – und dabei den Fähigkeiten und Interessen stärkenorientiert folgen. Dafür gibt Lars einen 3-Punkte-Plan. Hier

Silke Loers: Hebt die Schätze der Mitarbeiter!

Silke stellt einen weiteren Aspekt heraus: Unternehmen, erkennt doch bitte, was eure Mitarbeiter können! Dazu stellt sie zunächst eigene Erkenntnisse voran, die unter anderem auch durch Tests gewonnen sind. Wenn man diese als einen Baustein und nicht komplette Wahrheit nimmt, können sie ein guter Anfang zur Stärkenerkundung sein. Weiterhin plädiert Silke für einen freundlicheren Umgang miteinander. Super wichtig – aber hier haben wir alle noch viel zu tun. Respekt! Hier

Robert Half: Veränderungsbereitschaft ist die Stärke der Zukunft

Der Blog der Unternehmensberatung Robert Half hat sich auch an der Blogparade beteiligt – vielen Dank dafür! Half-Autorin Christina Holl fokussiert dabei auf die Zukunfts-Stärke Veränderungsbereitschaft, die statistisch sehr gering ausgeprägt ist bei Mitarbeitern der Finanzwirtschaft. Dies jedenfalls sagen CFOs. Weitere Stärken der Zukunft, die Finanzexperten mitbringen sollten: Führungskompetenz, Kommunikationsfähigkeit, unternehmerisches Denken, Flexibilität/Offenheit – die erstgenannten Stärken sind deutlich wichtiger als die letzten. Hier

Hannes Napp: Diese Stärken brauchen Projektleiter

Nein, Projektleiter brauchen kein Multitasking – funktioniert ohnehin nicht! Sie müssen auch keine Meister des Storytellings sein. Aber Kommunikationsfähigkeit, Willensstärke, Konzentration und Urteilsvermögen sind sehr wichtig, sagt der Profi hier. Ich erinnere mich an eine Big-Five-Studie, wonach erfolgreiche Projektleiter eher mittig waren in ihren Eigenschaften. Das passt!

Und hier weitere tolle Beiträge im Schnelldurchlauf:

  • Unbeliebte Stärken wie Ehrgeiz stellt Gabi Golling in den Vordergrund hier
  • Silke Bicker mit einem weiteren Stärken-Tipp hier
  • Lioba Heinzler mit einem Stärken-Interview hier
  • Raphaele Kroczek über eigene Stärken  hier
  • Komplexes Wissen verständlicher machen von Annette Hexelschneider hier
  • You´ve got to find what you love – im Steve-Jobs-Sinn argumentiert Sybille Breiner hier
  • Christoph Ziegler stellt eigene Stärken voran: hier

 

About Svenja Hofert

Ungefähr 35,4 Bücher geschrieben, einige Bestseller und Standardwerke, 5002 Kunden ist untertrieben, ein halbes Leben Coaching Beratung, Ausbildung nicht. Viele Menschen weitergebracht, Neues entwickelt. Analytisch, äußerst intuitiv, hohe Komplexitätsakzeptanz; bei aller Menschenliebe mit Blick fürs Unternehmerische, für Talente, Visionen, Strategien. Einige nennen mich visionär, querdenkerisch, andere pragmatisch und bodenständig. Am Ende gilt beides?

Über Svenja Hofert

Ungefähr 35,4 Bücher geschrieben, einige Bestseller und Standardwerke, 5002 Kunden ist untertrieben, ein halbes Leben Coaching Beratung, Ausbildung nicht. Viele Menschen weitergebracht, Neues entwickelt. Analytisch, äußerst intuitiv, hohe Komplexitätsakzeptanz; bei aller Menschenliebe mit Blick fürs Unternehmerische, für Talente, Visionen, Strategien. Einige nennen mich visionär, querdenkerisch, andere pragmatisch und bodenständig. Am Ende gilt beides?

2 Kommentare zu “Was sind meine Stärken? Blogparade Teil 4 (Finale!)

  1. Liebe Svenja Hofert,
    mir ist ein kleiner Fehler in der obogen Zusammenfassung aufgefallen: Mein Vorname endet mit einem a, nicht mit einem e 😉
    Gibt es einen Grund, warum mein Artikel in dieser Zusammenfassung als einzigster nicht verlinkt ist? Ich habe in meinen Blogeinstellungen geschaut und erstmal nichts gefunden, was das verhindern könnte.
    Ansonsten nochmal herzlichen Dank für die tolle Idee zur Blogparade, die Umsetzung und alles andere was auch dazugehört.
    Herzliche Grüße
    Raphaela Kroczek

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