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	<title>Online-Magazin für Karriere &#38; Zukunft von Svenja Hofert</title>
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	<description>Neues von Deutschlands erster Expertin für neue Karrieren</description>
	<lastBuildDate>Mon, 17 Jun 2013 06:46:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Er hat den Job! (Bewerbungsexperiment Teil V)</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Jun 2013 06:36:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufsfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Job Future]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerben]]></category>
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		<description><![CDATA[Na, endlich. Gerade wollte ich noch mal nachfragen, da bekam ich die Nachricht, dass &#8220;mein&#8221; Testbewerber es geschafft hat. Ich hatte ihn seit Oktober 2012 telefonisch zu Strategie und Stellenauswahl, Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräch beraten. Das letzte Bewerbungsexperiment finden Sie hier. Die<div class="read-more-div"><a class="read-more" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/06/es-ist-vollbracht-bewerbungsexperiment-teil-v/">Lesen Sie mehr</a></div>]]></description>
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<p>Na, endlich. Gerade wollte ich noch mal nachfragen, da bekam ich die Nachricht, dass &#8220;mein&#8221; Testbewerber es geschafft hat. Ich hatte ihn seit Oktober 2012 telefonisch zu Strategie und Stellenauswahl, Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgespräch beraten. Das letzte Bewerbungsexperiment finden Sie<a title="Bewerbungsexperiment" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/04/quote-stimmt-feintuning-notig-bewerbungsexperiment-teil-4/" target="_blank"> hier</a>. Die Hintergründe:</p>
<ul>
<li>Doppelstudium Wirtschaftsingenieur und BWL. Herausforderung: Noten nur mittel, wenig Praxis, Fernstudium aufgrund privater Situation</li>
<li>eher ruhiger Typ, nicht mobil</li>
<li>ca. 35 Bewerbungen</li>
<li>6 Vorstellungsgespräche, ein Test, zwei Mal zweite Runde.</li>
</ul>
<p>Heute bekam ich diese Mail:</p>
<p><em>„Sehr geehrte Frau Hofert,</em></p>
<p><em>Ergebnis des Vorstellungsgesprächs bei [ ABC ] war eine Absage, jedoch hatte ich kurz darauf ein Gespräch bei einem größeren Unternehmen. Dieses verlief erfolgreich. Ich fange dort nächsten Monat als Data Analyst an.</em></p>
<p><em>Das vermutlich ausschlaggebende war, neben dem Zweitstudium, der Umstand dass ich Ihrem Rat folgend zielgerichtet auf eine solche Position hingearbeitet und mich autodidaktisch fortgebildet habe. Auch die Ratschläge für das Vorstellungsgespräch waren sehr hilfreich. Meine familiäre Situation nicht zu verschweigen, sondern bei Nachfrage zu erläutern hat gewisse Rückschlüsse auf meine Persönlichkeit ermöglicht. Überdies habe ich, wie Sie es geraten haben, auf unerwartete Fragen ehrlich geantwortet, natürlich aber nur die Dinge, die zu meinem Vorteil waren. Und nicht zu vergessen die Bewerbungsmappe die dank Ihrer Hilfe mit mehr Informationen dieses Vorstellungsgespräch überhaupt erst ermöglicht hat.</em></p>
<p><em>Ich möchte mich bei Ihnen für Ihre Hilfe herzlich bedanken.“</em></p>
<p>Nun: Mein Tag ist gerettet.</p>

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		<title>Der Schlüssel zur Zukunft: Welche persönlichen Eigenschaften machen kreativ? Lässt sich Kreativität überhaupt entwickeln?</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 09:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[HR]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Weitgehend unbestritten, dass Kreativität der Schlüssel zur Zukunft ist. Wir werden in dieser riesigen Müllhalde, in dieser sozialen Ungerechtverteilung und globalen Schieflage nur überleben können, wenn genügend Menschen IDEEN haben. Längst kann ein Roboter ähnliche viele Rechenoperationen wie ein menschliches<div class="read-more-div"><a class="read-more" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/06/der-schlussel-zur-zukunft-welche-personlichen-eigenschaften-machen-kreativ-lasst-sich-kreativitat-uberhaupt-entwickeln/">Lesen Sie mehr</a></div>]]></description>
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<div id="attachment_3128" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/©-peshkova-Fotolia.jpg" rel="lightbox[3127]" title="Der Schlüssel zur Zukunft: Welche persönlichen Eigenschaften machen kreativ? Lässt sich Kreativität überhaupt entwickeln?"><img class="size-thumbnail wp-image-3128" alt="© peshkova - Fotolia.com" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/©-peshkova-Fotolia-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© peshkova &#8211; Fotolia.com</p></div>
<p>Weitgehend unbestritten, dass Kreativität der Schlüssel zur Zukunft ist. Wir werden in dieser riesigen Müllhalde, in dieser sozialen Ungerechtverteilung und globalen Schieflage nur überleben können, wenn genügend Menschen IDEEN haben. Längst kann ein Roboter ähnliche viele Rechenoperationen wie ein menschliches Gehirns durchführen. Einziger Haken: Es kostet noch zu viel Energie, Robotergehirnen Leben einzuhauchen. Doch wie lange wird es dauern, bis komplexe Strategien die Frage eines Knopfdrucks sind? Es wird deshalb in der Arbeitswelt der Zukunft den höchsten „Wert“ haben, was nicht vollständig technisch erzeugbar ist, Kreativität und Menschlichkeit.</p>
<p>Doch was macht eigentlich Kreativität aus? Wie wird ein Mensch kreativ? Kann man das lernen? Vor einigen Monaten veröffentlichte ich hier meine <a title="Mein früherer Kreatitivitäts-Beitrag" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/01/6-sorten-kreativitiat-und-welche-hatten-sie-denn-gern/" target="_blank">„6 Sorten von Kreativität“</a>. Dieses Mal möchte ich mich mit Kreativität aus Sicht der Persönlichkeit  befassen und einige wissenschaftliche Aspekte hinzuziehen.</p>
<p>Persönlichkeit ist zu einem Teil erblich; es mag ein Drittel oder sogar die Hälfte sein, die Forscher sind sich nicht ganz einig. Auch Kreativität dürfte damit zu einem Teil erblich sein, denn sie wird von persönlichen Eigenschaften bestimmt. Diese misst auch der Big Five, der derzeit wissenschaftlich am breitesten akzeptierte Persönlichkeitstest.</p>
<p>Die wichtigste Determinante für Kreativität ist „Offenheit für neue Erfahrungen“. Wer offen ist, probiert Dinge aus, wagt etwas. Das ist schon mal eine wesentliche Voraussetzung. Natürlich sagt die an der Offenheit angedockte Eigenschaft „Ideenreichtum“ noch nichts über die Qualität der Ideen aus. Doch die Haltung ist letztendlich wichtiger, an der Qualität lässt sich arbeiten.</p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/offenheitbog5.jpg" rel="lightbox[3127]" title="Der Schlüssel zur Zukunft: Welche persönlichen Eigenschaften machen kreativ? Lässt sich Kreativität überhaupt entwickeln?"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3136" alt="Die Dimension Offenheit" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/offenheitbog5-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Nebenan sehen Sie die Teilaspekte von Offenheit im Big Five, die bei Menschen unterschiedlich hoch ausgeprägt sein können. Es geht also nicht nur um Ideen bzw. Einfallsreichtum, sondern beispielsweise auch um eine Präferenz für Komplexität, die für Akademiker eher typisch ist.</p>
<p>Eine Studie aus Österreich (1. Link am Ende des Beitrags), scheint nahezulegen, dass Offenheit für Neues im Big Five mit Intelligenz korreliert. Besonders kreative Architekten, lese ich bei Claudia Fink (2. Link) liegen über dem Durchschnitt ihrer Spezies. Doch während der IQ das kognitive Vermögen beschreibt, erfasst Kreativität – im wissenschaftlichen Sinn &#8211; Sensitivität gegenüber Problemen. Bei Kreativität geht es also letztendlich um Denk-Fluididät, Originalität und Flexibilität des Denkens. Das heißt nun keineswegs, dass jeder im Big Five offene Mensch auch intelligenter ist, aber er ist es etwas wahrscheinlicher als sein Pendant: Der Mensch, der geschlossen denkt, Details und Routine bevorzugt und vorhandene Konzepte lieber anwendet als neue zu entwickeln.</p>
<p>Doch Offenheit allein reicht nicht aus für maximale kreative Wirkung, also kreative Leistung, die auch WIRKT. Dazu hat Michael Stich in einem Interview zu den Werbekampagnen seiner Aids-Stiftung etwas sehr Kluges gesagt, ich gebe es hier ungenau wieder, da ich es im Fernsehen gesehen habe und kein Steno kann <img src='http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> : „Die erste Aids-Kampagne war die erfolgreichste; alle weiteren versuchten sich daran zu orientieren. Man  begann Feedback einzubeziehen und wollte Erfolge wiederholen. Damit wurde aber alles schlechter.“</p>
<p>Dieses Zitat von Stich zeigt indirekt, welche weitere Eigenschaft sehr wichtig ist, damit sich freigesetzte Ideen auch entfalten können: Unabhängigkeit im Denken. Im Big Five NEO FFI ist diese ein Teilbereich der Offenheit (siehe oben). Wichtig ist auch eine eher niedrige Umgänglichkeit. Die Suche nach Zustimmung durch andere ist wunderbar, wenn man für gute Atmosphäre sorgen will, aber kontraproduktiv für Innovation. Logisch nachvollziehbar und wissenschaftlich bewiesen.</p>
<p>Nun gibt es, wie ich in meinem Artikel über die Arten von Kreativität dargelegt habe, ganz unterschiedliche Typen. Das scheint sich auch wissenschaftlich belegen zu lesen. So verbinden kreative Wissenschaftler öfter eine hohe Offenheit mit hoher Gewissenhaftigkeit. Bei erfolgreichen Künstlern gesellt sich zur Offenheit  Extravertiertheit. Neurotizismus, also die Neigung sich Sorgen zu machen, auch emotionale Instabilität genannt, ist auch eher förderlich &#8211; was erklären könnte, warum viele großartige Künstler und Wissenschaftler an der Selbstständigkeit scheitern, denn dort wiederum ist Neurotizismus kontraproduktiv.</p>
<p>Kann man nun Kreativität entwickeln? Zu einem gewissen Grad sicher, aber ganz leicht ist es nicht. Einfacher wäre es z.B. einer Person die Kompetenz „Führung“ beizubringen. Im Kompetenzbericht zum Big Five Reflector, mit dem ich seit einiger Zeit arbeite, würde bei einer eher niedrigen Offenheit und hohen Umgänglichkeit stehen, dass Kreativität „schwer entwickelbar“ sei.  Leichter wäre es, wenn zumindest Offenheit vorhanden wäre.</p>
<p>Jeder Mensch kann lernen, in jedem Alter. Leider wird Kreativität früh erstickt. Ich sehe das derzeit  als Mutter eines kreativen Sohnes, der sehr offen ist, aber auch unangepasst (ob das nun vererbt ist oder erlernt?). Seine spontanen Ideen kommen beim – offenen – Kunstlehrer bestens an, aber versanden im Deutschunterricht und werden dort sogar negativ in Regularien gezwängt. Meine Erfahrung „Schule treibt Kreativität aus“ scheint belegt – siehe die Studie unten. Hier findet sich auch Information über die Korrelation IQ-Offenheit.</p>
<p>Also: Wenn Sie kreativer werden wollen, denken Sie mal darüber nach:</p>
<ul>
<li><strong>Könnte es sein, dass Sie Ideen, wenn sie in ihren Kopf kommen, nicht aussprechen, weil sie Angst haben, diese könnten von anderen negativ bewertet oder zerredet werden?</strong></li>
<li><strong>Versuchen Sie sich stark an vorhandenen Erfolgskonzepten zu orientieren anstatt es einfach anders zu machen?</strong></li>
<li><strong>Richten Sie Ideen darauf aus, wie sie wohl bei Entscheidern ankommen?</strong></li>
<li><strong>Haben Sie genug Wissen? (kein Scherz: auch das ist belegt – Kreative haben ein einerseits umfassendes und andrerseits in EINEM Bereich spezielleres Wissen).</strong></li>
</ul>
<p>Lernen Sie dazu! Und dann machen Sie die Dinge einmal anders als bisher. Das könnte der Beginn einer neuen Erfahrung sein. Und explodierender Kreativität.</p>
<p>Wer mehr dazu wissen will, dem empfehle ich diese Links:</p>
<ul>
<li>Claudia Fink von der Uni Graz hat <a title="die Präsentation über Kreativität" href="http://www.uni-graz.at/dips/fink/lehre/creativity/kreative_persoenlichkeit.pdf" target="_blank">eine sehr schöne Powerpoint-Präsentation </a>über unterschiedliche wissenschaftliche Studien im Zusammenhang mit Kreativität ins Netz gestellt.</li>
<li>Zur Persönlichkeit von kreativ und kognitiv besonders begabten Kinder und den Zusammenhang Offenheit/IQ, ist <a title="Studie Big Five beim Begabtenzentrum" href="http://www.begabtenzentrum.at/wcms/picture/upload/File/news_science/nummer25/04_02_Zur_Pers_kognitiv_kreativ.pdf" target="_blank">diese Studie </a>aufschlussreich.</li>
</ul>

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		<title>Beruflich neu orientieren? Dann gehen Sie jetzt mal in den Keller</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 07:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufsfindung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wann haben Sie zuletzt Ihren Keller „bereist“? Wenn Sie an eine berufliche Klima- oder Luftveränderung denken, sind Kelleraufenthalte besser als jedes Wellnesswochenende. Hier können Sie Lachen, sich Erinnern und vielleicht sogar berufliche Vorstellungen konkreter fassen. (aber warten Sie, bis das<div class="read-more-div"><a class="read-more" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/06/beruflich-neu-orientieren-dann-gehen-sie-jetzt-mal-in-den-keller/">Lesen Sie mehr</a></div>]]></description>
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<p>Wann haben Sie zuletzt Ihren Keller „bereist“? Wenn Sie an eine berufliche Klima- oder Luftveränderung denken, sind Kelleraufenthalte besser als jedes Wellnesswochenende. Hier können Sie Lachen, sich Erinnern und vielleicht sogar berufliche Vorstellungen konkreter fassen. (aber warten Sie, bis das Wetter schlechter wird <img src='http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>Ich fand dort bei meiner letzten Kellerreise ein albernes Gedicht über eine Käsekuchengesichtige Tante, das ich mit 11 Jahren auf der Schreibmaschine geschrieben hatte. Ich sehe vor mir, wie der Deutschlehrer aus Käsekuchengesichtige Tante mit Rotstift die „Tante mit dem Käsekuchengesicht“ macht – und erinnere mich an mein Deutsch-Trauma und die Tatsache, dass Schule <a title="6 Sorten Kreativität" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/01/6-sorten-kreativitiat-und-welche-hatten-sie-denn-gern/" target="_blank">Kreativität </a>nachgewiesenerweise den Garaus macht.</p>
<p>Um Ihren Zielen auf die Spur zu kommen, ist so eine Reise in die Vergangenheit super! Denn: Wer das Gestern erkennt, sieht oft auch die Zukunft leichter.</p>
<p>Sie sind gar nicht auf der Suche nach etwas Neuem? Dann nutzen Sie Kellerausflüge, um zu überprüfen, ob Sie noch auf dem richtigen Weg ist.</p>
<p>Es geht dabei nicht darum, von den Interessen der Schulzeit einen Beruf abzuleiten – das geht nur ansatzweise, und was ist heute schon ein Beruf? Doch jeder wird erkennen, dass viele Dinge von gestern immer noch Bedeutung haben – und wenn nicht, ist vielleicht gerade das ein Anlass darüber nachzudenken, was die verschwundenen Dinge aus ihrem Leben verdrängte. Ich erinnere mich an eine Kundin, die über zwanzig Jahren im Berufsleben das Lesen &#8220;vergessen&#8221; hatte und es wahnsinnig genoss, in der Mitte des Lebens diese Leidenschaft wieder zu entdecken. Ein neuer Beruf war da gar nicht nötig, nur etwas mehr Zeit.</p>
<p>Manche Menschen lassen sich sehr von außen steuern, folgen zufälligen Feedbacks statt inneren Eingaben. Andere wurden irgendwann einmal von jemand, der weise genug ist, wahre Talente zu sehen – ein Lehrer oder Mentor &#8211; ermutigt, wenige schöpfen das vollkommen aus sich heraus.</p>
<p>Norbert Blüm hat einmal in einem Interview mit der ZEIT Ursula Leyen mit dem Begriff „innengeleitet“ charakterisiert. Dieser Begriff gefiel mir ausnehmend gut, weil er Worte für ein Phänomen findet, das Persönlichkeitstests nur unzureichend beschreiben: Innen- und Außenleitung - das hat nichts mit Intro- oder Extraversion zu tun. Ich sehe einen großen Unterschied in der Zufriedenheit innengeleiteter und außengeleiteter Menschen wahrnehme. Die innengeleiteten folgen dem, was sie treibt. Manchmal hindern sie Umstände, aber im Grunde haben sie einen Fahrplan. Die Außengeleiteten folgen den anderen – und verlieren dabei manchmal die eigene Identität. <em>Wer bin ich, wenn niemand mich ruft? Außerhalb des Kontexts der anderen?</em> Oft stellt sich diese Frage erst, wenn man alles erreicht hat.</p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/landkarte.jpg" rel="lightbox[3103]" title="Beruflich neu orientieren? Dann gehen Sie jetzt mal in den Keller "><img alt="landkarte" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/landkarte-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Gehen Sie also mal in den Keller. Unternehmen Sie einmal eine Reise mit Ihrer ganz persönlichen Landkarte. Ich habe <a title="Meine Fanpage bei Facebook" href="http://www.facebook.com/svenjahofertfanpage" target="_blank">bei Facebook </a>gerade eine solche Landkarte zum Download hinterlegt. Sie können aber auch verschiedene DIN-A4-Blätter beschriften und im Raum verteilen:</p>
<ul>
<li>Land der ersten 5 Lebensjahre</li>
<li>Land der Grundschulzeit</li>
<li>Land der Schulzeit bis 10. Klasse</li>
<li>Land der Oberstufe</li>
<li>Land der Lehre/des Studiums</li>
<li>Land des ersten Jobs</li>
<li>Insel der Träume</li>
</ul>
<p>Wer sich wirklich gründlich orientieren will, sollte sich mehrere Tage nehmen, um jedes Land zu reflektieren (geht neben dem Job, man muss sich das nur als Denkthema stellen). Man kann auch immer wieder zurückkehren, denn natürlich ist im Keller nichts nach Jahren geordnet.</p>
<p>Und wenn Sie strukturiert an dem Thema weiterarbeiten wollen, empfehle ich Ihnen unseren Kexpa®-Kurs <a title="Berufliche Neuorientierung" href="https://www.kexpa.de/produkt%C3%BCbersicht/selbstlernkurse/berufliche-neuorientierung-5-schritten-zum-ziel" target="_blank">„Berufliche Neuorientierung“</a> oder gleich das ganze Programm (drei Kurse) <a title="Das Programm mit drei Kursen" href="https://www.kexpa.de/rubrik/pers%C3%B6nlichkeit-erfolg/klarheit-%C3%BCber-mich " target="_blank">„Klarheit über mich“.</a></p>
<p>&nbsp;</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Sie können helfen: Zeigen Sie jungen Akademikern einen Weg ins Berufsleben!</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 15:40:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alles geht&#8230;. Doch die Fülle an Möglichkeiten überfordert junge Erwachsene. Dabei werden vor allem Akademiker oft vernachlässigt. Während es für Schüler Camps und Werkstätten gibt und inzwischen mit Futurepreneur auch Selbstständigkeit schulisch gefördert wird, schreibt sich Berufsorientierung an Unis klein.<div class="read-more-div"><a class="read-more" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/06/sie-konnen-helfen-zeigen-sie-jungen-akademikern-einen-weg-ins-berufsleben/">Lesen Sie mehr</a></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
<p>Alles geht&#8230;. Doch die Fülle an Möglichkeiten überfordert junge Erwachsene. Dabei werden vor allem Akademiker oft vernachlässigt. Während es für Schüler Camps und Werkstätten gibt und inzwischen<a title="Futurepreneur" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/05/futurepreneur-unternehmerisch-denken-schon-in-der-schule-lernen/" target="_blank"> mit Futurepreneur </a>auch Selbstständigkeit schulisch gefördert wird, schreibt sich Berufsorientierung an Unis klein. Und der Bachelor lässt grüßen&#8230; Ehe man Zeit für berufliche Orientierung und persönliche Selbstfindung findet, ist das Studium auch schon vorbei. Manche der Orientierungslosen sitzen dann irgendwann ratlos <a title="Unser Büro" href="http://www.karriereundentwicklung.de" target="_blank">bei uns</a>. Letzte Woche kontaktierten mich drei Frankfurter Studenten von der TU Darmstadt mit einer Idee, die ich wirklich gut finde. Mit dem Startup-Projekt <a title="die Website" href="http://www.karriere-vitamin.de" target="_blank">„karriere-vitamin.de“</a> möchten sie genau gegen dieses Problem der Orientierungslosigkeit angehen. Mit diesem Interview möchte ich die drei unterstützen und bitte Sie, werter Leser mit Wirtschafts-Background, über ein Engagement nachzudenken.</p>
<p><strong><i>Was tun Sie genau?</i></strong></p>
<p><b>Levent:</b> Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, engagierten jungen Menschen bei der Überwindung der Barriere zwischen Schulabschluss und Arbeitswelt zu helfen. Durch Unterstützung eines Mentors soll nicht nur die berufliche Orientierung gefördert, sondern auch der Grundstein für das persönliche Netzwerk gelegt werden.</p>
<p><strong><i>Sie sind selbst Studenten an der Frankfurt School of Finance und der TU Darmstadt und haben bereits Einblicke in die Berufswelt erhalten. Wie genau kamen sie auf die Idee von karriere-vitamin.de?</i></strong></p>
<p><b>Daniel:</b> Nachdem wir unser Bachelorstudium beendet hatten, befanden wir uns in der gleichen Situation wie der klassische karriere-vitamin-Mentee: Wir wussten nicht, welche berufliche Richtung zu uns passt. Wir waren wir auf Hilfe angewiesen, die ohne persönliches Netzwerk aus der Berufswelt nur schwer zu erhalten ist. Die Idee kam, da ich als ehrenamtlicher Mentor bei Big Brothers Big Sisters Deutschland arbeite. Hier unterstütze und motiviere ich meinen Mentee, der sich allerdings noch in der 7.Klasse befindet. Aus meinen Seminaren dort weiß ich, dass Schüler, die Unterstützung erhalten, in der Schule besser abschneiden und mit großer Wahrscheinlichkeit den Schulabschluss schaffen.</p>
<p><strong><i>…und dieses Konzept haben sie dann auf Studenten übertragen?</i></strong></p>
<p><b>Daniel:</b> Genau. Wir dachten, dass man Studenten ebenfalls unterstützen könnte – oder eher müsste. Mit karriere-vitamin wollen wir daher Studenten helfen, ihre persönlichen Herausforderungen zu meistern und selbst einen kleinen Beitrag zur Überwindung dieser Barrieren schaffen. Wir hatten schließlich auch schon mit ihnen zu kämpfen.</p>
<p><strong><i>Wer genau sind die Mentoren?</i></strong></p>
<p><b>Gregor:</b> Jeder, der einem Beruf nachgeht, ein Studium oder eine Ausbildung abgeschlossen hat, kann sich bei karrierevitamin.de als Mentor zur Verfügung stellen. Diese Mentoren können ihre persönliche Erfahrung im beruflichen Umfeld durch den aktiven Austausch mit einem Mentee weitergeben. Bei dem Projekt sind Mentoren aller Branchen willkommen, um ein möglichst breites Spektrum unterschiedlicher Berufe zu adressieren.</p>
<p><strong><i>Und welches Wissen kann ein Mentor beispielsweise vermitteln?</i></strong></p>
<p><b>Gregor:</b> Er kann dem Mentee einen Einblick in seinen Beruf, Arbeitsalltag und Werdegang ermöglichen, ihm die Vorteile und Nachteile eines bestimmten Berufs erläutern, Tipps für Bewerbungsgespräche geben oder auf persönliche Anliegen des Mentees eingehen. Meine Erfahrung als dualer Student hat mir auch gezeigt, dass es Studenten ohne Berufserfahrung oft schwerfällt, ihre Stärken zu benennen. Ein einfaches Gespräch kann da schon wahre Wunder wirken.<b></b></p>
<p><strong><i>Das klingt sehr interessant. Wie nimmt man denn an Ihrem Projekt teil?</i></strong></p>
<p><b>Levent: </b>Am besten meldet man sich direkt auf unserer Website <a href="http://www.karriere-vitamin.de">www.karriere-vitamin.de</a> an und füllt einen kurzen Fragebogen aus. Wir melden uns dann so schnell wie möglich.</p>

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		<item>
		<title>München Top, Hildesheim Flop: Wo Bewerber die besten Chancen haben</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 14:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufsfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Job Future]]></category>

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		<description><![CDATA[In Hildesheim sieht es nicht gut aus für Bewerber: Um eine Stelle balgen sich 30 Anwärter. Noch schlechter steht Bremerhaven da: 38 Bewerber buhlen mit. Ich kenne Hildesheim gut, deshalb sprach mich die Meldung der Metajobsuchmaschine Adzuna  sofort an. Wahrscheinlich, weil Hildesheim in<div class="read-more-div"><a class="read-more" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/06/hildesheim-und-der-nabel-der-jobsuche/">Lesen Sie mehr</a></div>]]></description>
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<p>In Hildesheim sieht es nicht gut aus für Bewerber: Um eine Stelle balgen sich 30 Anwärter. Noch schlechter steht Bremerhaven da: 38 Bewerber buhlen mit.</p>
<p>Ich kenne Hildesheim gut, deshalb sprach mich die Meldung der Metajobsuchmaschine <a title="Die Suchmaschine" href="http://www.adzuna.de" target="_blank">Adzuna</a>  sofort an. Wahrscheinlich, weil Hildesheim in meinen Augen bisher nicht Herne im Ruhrgebiet war, wo man Arbeitslosigkeit in schwindelnden Höhen erwartet, sondern eben &#8230; Hildesheim.</p>
<p>Nun bin ich froh, dass ich dort nicht auf Jobsuche bin. Nicht nur 30 Bewerber auf eine Stelle, auch kein einziger SAP-Berater wird da gesucht, das habe ich gerade ausprobiert. Und sicherheitshalber gleich nachgeschaut: Diese Spezies findet auch nicht beim Adzuna-Konkurrenten Kimeta, die sich sehr ähnlich sehen.</p>
<p><strong>Wo sind die besten Jobs?</strong> In welchen Städten besteht ein optimales Bewerber-Job-Verhältnis? Natürlich im Süden: München, Stuttgart, Ingolstadt. Eine Stelle und nur zwei bis drei Bewerber! Hier kommen wir der Zukunft der Arbeit, in  der sich Firmen bei Bewerbern bewerben, die schon im Rentenalter sind, schon mal näher. Ich vermute, dass dort im Süden auch die Chancen für Quereinsteiger und Branchenschwenker allemal besser sind als in Hildesheim.</p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/stadtundjobs.jpg" rel="lightbox[3081]" title="München Top, Hildesheim Flop: Wo Bewerber die besten Chancen haben"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3082" alt="stadtundjobs" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/stadtundjobs-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Regionale Unterschiede werden generell unterschätzt. Bewerber denken wenig darüber nach, welche Jobs in welchen Regionen gefragt sind &#8211; kann man vielleicht auch schlecht, wenn man erst nach der Ausbildung die große Liebe kennenlernt, die partout in Hildesheim leben will. Dann heißt es, schaut man auf diese Zahlen: Hausmann, Hausfrau, Home Office oder Neuorientierung.</p>
<p>Mein Großvater war höherer Beamter in Hildesheim. Ist Hildesheim also eine Verwaltungsstadt? Nun finde ich in Hildesheim gar keine Jobs für Verwaltungsangestellte, lediglich einen Referenten für Kirchen- und Museumsführungen. Das ist ein schicker Job, aber darauf soll es NUR 30 Bewerbungen geben? Wie zum [Teufel] wollen die das wissen? Meine Erfahrung mit solchen verführerischen Jobs: es bewerben sich eher hunderte. Aber klar, 30 ist der Durchschnitt, es bezieht auch die 12 Altenpfleger ein, die gerade gesucht werden, das sind 5 mehr als in Bremerhaven, immerhin. Und das bei vergleichbaren Stadtgrößen: Bremerhaven und  Hildesheim haben je fast 100.000 Einwohner.</p>
<p>&#8220;30 Bewerber auf eine Stelle&#8221;. Wo kommen die Zahlen her? Ich lese in der Meldung:</p>
<p><i>&#8220;Adzuna hat die 50 größten deutschen Städte in Bezug auf Jobangebote aufgelistet. Die Liste von Jobs in Adzuna’s Index von über 300.000 gelisteten Stellenanzeigen wurde mit den Ende Mai veröffentlichten Arbeitslosenzahlen der Bundesagentur für Arbeit für diese Städte verglichen. Adzuna hat außerdem die Verteilung der Berufstitel und Branchen-Kategorien der Stellenanzeigen analysiert, um darzustellen, welche Stellen in welchen Städten besonders gefragt sind.&#8221;</i></p>
<p>Das kann ich jetzt nicht überprüfen. Ich vermute nur, dass es auf die Museum-Referentenstelle viel mehr als 30 Bewerbungen geben wird, weil Museen normalerweise eine ähnliche Lockfunktion ausüben wie das Goethe-Institut, die „Zeit“ und „Hugo Boss“ (was nichts, aber auch gar nichts über das Arbeitsklima dort sagt).  Und auf die Altenpfleger weniger, vielleicht zwei &#8211; wie in München?</p>
<p>Bewerber denken oft, es sei egal, ob sie sich in Hamburg oder Köln, München oder Hannover bewerben. Das ist leider nicht so: Die Jobchancen sind sehr unterschiedlich verteilt. Heute telefonierte ich mit einer langjährigen Kundin aus dem Süden, Einladungsquote 50%, trotz Konsumenten-Marketing. Das würde hier oben schlechter aussehen.</p>
<p>Nicht nur die Stadt und Region, auch die Jobs sind sehr unterschiedlich verteilt. Branchen knubbeln sich geradezu in bestimmten Regionen anstatt sich breit zu verteilen. Das hat die Folge, dass ein Ingenieur mit Schwerpunkt Kunststoffverarbeitung im Süden bleiben oder umlernen muss, selbst wenn er in den Norden heiratet.  Oder dass man wirklich blöd da steht, wenn die letzte Pharmafirma aus der Heimatstadt wegzieht &#8211; weil sich Branchen oft INSGESAMT verlagern. Ein Finanzmensch hat nun mal in Hessen weit bessere Chancen als hier bei uns im Norden. Das machen sich viele Bewerber, die ab einem gewissen Alter meist nicht mehr so flexibel sind, viel zu wenig bewusst.</p>
<p>Also, im Zweifel mal Jobs in der Region suchen  und dann entscheiden, ob der Branchenwechsel oder gewählte Studienschwerpunkt  Sinn macht. Viel Spaß.</p>
<p><em>Wer bei der Jobsuche schlauer sein will als andere, arbeitet mit unserem <a title="Der Kurs Jobsuche, zu dem es auch ein &quot;Feedback&quot; gibt" href="https://www.kexpa.de/selbstlernkurs/jobsuche-mit-plan-und-k%C3%B6pfchen" target="_blank">Kexpa®-Selbstlernkurs &#8220;Jobsuche mit Plan und Köpfchen&#8221;.</a></em></p>

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		<title>Karrieresysteme: Vom Fürsorger über den Schornstein zum Individualismus</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 11:10:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[HR]]></category>
		<category><![CDATA[Job Future]]></category>
		<category><![CDATA[9Levels]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit der Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Karrierewege]]></category>
		<category><![CDATA[Schornsteinkarriere]]></category>
		<category><![CDATA[Spiral Dynamics]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Karriere ist überall gleich? Unsinn! Welche Karrieresysteme gelten in Ihrem Unternehmen? Müssen Sie möglichst viele Anhänger um sich scharren? Messbare Leistung bringen? Oder reicht Dauer-Zugehörigkeit? Weiter geht es mit meiner Serie &#8220;Spiral Dynamics&#8221; in der Praxis. Dieses Mal bescheibe ich Karrieresysteme. Ja, die gibt<div class="read-more-div"><a class="read-more" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/06/karrierewege-von-schleimkarriere-uber-schornstein-zum-flexi-home/">Lesen Sie mehr</a></div>]]></description>
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<p>Karriere ist überall gleich? Unsinn! Welche Karrieresysteme gelten in Ihrem Unternehmen? Müssen Sie möglichst viele Anhänger um sich scharren? Messbare Leistung bringen? Oder reicht Dauer-Zugehörigkeit? Weiter geht es mit <a title="Der erste Teil über Büroräume" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/05/geheimsprache-was-buroraume-uber-kultur-und-werte-verraten/" target="_blank">meiner Serie &#8220;Spiral Dynamics&#8221; in der Praxis</a>. Dieses Mal bescheibe ich Karrieresysteme. Ja, die gibt es wirklich. Wir unternehmen eine Reise von der Fürsorgekarriere bis heute.</p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/purpur.jpg" rel="lightbox[3067]" title="Karrieresysteme: Vom Fürsorger über den Schornstein zum Individualismus"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3114" alt="purpur" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/purpur-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Es gibt sie noch, denken Sie nur an Trigema und seinen Inhaber Wolfgang Grupp. Ja, das ist der mit dem Affen in der Werbung. Solche Unternehmer sorgen sich um ihre Mitarbeiter.. Sie setzen auf lange Zugehörigkeiten und bieten den Kindern der altgedienten Arbeiter und Angestellten gern einen sicheren Arbeitsplatz. Leider ist dieses Modell ein Auslaufmodell. Unternehmen werden von ausländischen Firmen gekauft, fusioniert, zu Aktiengesellschaften &#8211; und damit ist es dann auch schon vorbei mit der Fürsorge. Ist ja keiner mehr mit Seele dabei. Mails gibt es hier kaum, weil nur jeder 10. einen Zugang hat.</p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/rot.jpg" rel="lightbox[3067]" title="Karrieresysteme: Vom Fürsorger über den Schornstein zum Individualismus"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3115" alt="rot" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/rot-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Herrschaftszeiten! Wer es als Alphatier schafft, möglichst viele Anhänger um sich zu scharren, ist der König (Chef). Förderlich ist eine gute Dosis Narzissmus. Die Führungskraft als <a title="Interview mit Gudrun Happich" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/11/%EF%BB%BFdie-fuhrungskraft-von-heute-ist-moderator-und-kein-autoritarer-sonnenkonig/" target="_blank">autoritärer Sonnenkönig </a>regiert in Machtkarriere-Unternehmen immer noch. Dort gelten weiter Regeln des Darwinismus, darunter: &#8220;Der Stärkere gewinnt&#8221;. <a title="Beitrag über die GenY" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/07/was-will-die-generation-y-interessante-sachen-machen/" target="_blank">Generation Y</a>, bitte meiden. In Mails herrscht das BCC:&#8230; heimlich&#8230;strategisch&#8230;hehe.</p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/blau.jpg" rel="lightbox[3067]" title="Karrieresysteme: Vom Fürsorger über den Schornstein zum Individualismus"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3116" alt="blau" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/blau-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Die <strong>klassische Schornsteinkarriere</strong> ist blau, also strukturiert und ordentlich. Hier schafft es nach oben, wer lange dabei ist, kraft seines Amtes. Gibt es immer noch, nicht nur in Behörden. Die Führungskraft ist hier eine fleißige Fachkraft. Das CC: in E-Mails: eine Pflichtübung &#8211; und Unterschriften in der Rundlaufmappe müssen sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/orange.jpg" rel="lightbox[3067]" title="Karrieresysteme: Vom Fürsorger über den Schornstein zum Individualismus"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3117" alt="orange" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/orange-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Top, die Leistung gilt!</strong> Underperformer? Solche Begriffe spiegeln klar oranges Denken. Die Leistungskarriere ist nach wie vor sehr verbreitet. McKinsey lässt grüßen. Hier gibt es kategorisierte Mitarbeiter - A, B und C. Und wenn da nicht diese laue deutsche Gesetzgebung wäre, die von Blaudenkern mit ihren Sozialplänen installiert wurde, würde man die rund 23% underperformenden &#8220;C&#8221; sofort vor die Tür setzen. Das CC:. ist hier eine strategische Erfolgsmeldung.</p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/grün.jpg" rel="lightbox[3067]" title="Karrieresysteme: Vom Fürsorger über den Schornstein zum Individualismus"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3118" alt="grün" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/grün-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>All together now! Die Teamkarriere beherrscht die Stellenanzeigengestaltung, aber sonst vor allem Startups wie Jimdo. Wir arbeiten gut zusammen, lautet hier das Motto der oft Yoga-freudigen Mitarbeiter. Der Chef ist Moderator, wie in meinem <a title="Das Interview" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/11/%EF%BB%BFdie-fuhrungskraft-von-heute-ist-moderator-und-kein-autoritarer-sonnenkonig/" target="_blank">Interview mit Gudrun Happich </a>schön beschrieben. Ooooooooohm! DIE Wahlheimat der GenY, wenn sie nicht schon nach GELB schielen.</p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/gelb.jpg" rel="lightbox[3067]" title="Karrieresysteme: Vom Fürsorger über den Schornstein zum Individualismus"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3119" alt="gelb" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/gelb-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Nun ja, wohin es führt, wenn &#8220;Grüne&#8221; zu &#8220;Gelben&#8221; werden, sah man jüngst bei Yahoo: Back to Company home, sagt Marissa Meyer. Tatsächlich bei zu viel Home Office besteht eine gewisse Vereinzelungsgefahr, sofern nicht das Türkise dazu kommt, was ich derzeit noch nicht richtig skizzieren kann (Motto: social). Wir sehen Techies mit ihrem &#8211; nicht mehr Apple nein (out), Lenovo! &#8211; im Cafe, Freelancer im Betahaus und Solounternehmer im Wald&#8230; Da veranstalten sie Hunde-Freizeiten, da die ja auch schon am Burnout leiden.</p>
<p><strong>Und wo arbeiten Sie?</strong></p>
<p><em><strong>Die meisten Karriere-Ratgeber sind übrigens Orange geprägt. Aber orange ist nicht der Königsweg zum Erfolg. <a title="Erfolgreich in der Karrierewelt" href="https://www.kexpa.de/gesamtliste/ebooks/erfolgreich-der-jobwelt-der-zukunft" target="_blank">Meine sind bunt </a> <img src='http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </strong></em></p>
<p>© alle Texte und Bildchen von Svenja Hofert</p>

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		<title>5 Gründe zum Gründen</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jun 2013 08:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job Future]]></category>
		<category><![CDATA[Existenzgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Gründen]]></category>
		<category><![CDATA[KFW-Monitor]]></category>
		<category><![CDATA[nebenberuflich gründen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der aktuelle KFW-Monitor zeigt an, dass sich das Gründungsgeschehen auf seinem Tiefstand seit 2000 befindet. Das hört sich erst mal ernüchternd an. Bei genauerer Betrachtung sehe ich aber auch positive Zeichen in dem Bericht. Die Tatsache etwa, dass es mehr<div class="read-more-div"><a class="read-more" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/06/5-grunde-zum-grunden/">Lesen Sie mehr</a></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
<p>Der <a title="KFW-Monitor" href="https://www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Gründungsmonitor/Gründungsmonitor-2013.pdf" target="_blank">aktuelle KFW-Monitor </a>zeigt an, dass sich das Gründungsgeschehen auf seinem Tiefstand seit 2000 befindet. Das hört sich erst mal ernüchternd an. Bei genauerer Betrachtung sehe ich aber auch positive Zeichen in dem Bericht. Die Tatsache etwa, dass es mehr „Chancengründer“ gibt deutet indirekt auch auf mehr Kreativität in der Gründung. Insgesamt wird bei der Gründung auch mehr Geld ausgegeben (Durchschnitt rund 13.000 EUR) – das könnte auf mehr Ernsthaftigkeit weisen. Der Trend bei den Freiberuflern bleibt indes bestehen: es werden jedes Jahr mehr.</p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/kfw2012.jpg" rel="lightbox[3056]" title="5 Gründe zum Gründen"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3060" alt="kfw2012" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/kfw2012-150x122.jpg" width="150" height="122" /></a></p>
<p><strong>1. Es gab nie so viele Chancen wie jetzt</strong></p>
<p>Was bei allen scheinbar miesen Gründungszahlen zu kurz kommt: Die Zahl der Chancengründer nimmt zu. Das heißt: Weniger gründen Unternehmen, die es schon hundertfach gibt, mehr ergreifen die Gelegenheit eine einmalige Idee zu realisieren. Das kann etwas in einer Nische sein, oder aber eine Innovation (2012: 8% statt 6% 2011). Allein das Internet öffnet unzählige Möglichkeiten.</p>
<p><strong>2. Wissen und Talent sind selbstständig besser verwertbar</strong></p>
<p>Wer einige Jahre im Job hinter sich hat oder sich autodidaktisch überdurchschnittliches Wissen erworben hat, kann dieses in Unternehmen oft kaum noch befriedigend abrufen. Ist dieses Wissen oder Talent als externe Dienstleistung gefragt, ist schnell ein Anknüpfungspunkt geschaffen. Mehr und mehr helfen hier meiner Erfahrung nach technologiegestützte Dienstleistungskonzepte.  Das können Wikis sein, Softwareprogramme oder Tools. Kooperationen machen oft Sinn, gerade auch für Freiberufler. Beispiele: Der mit Hilfe von Software erstellte Nachhaltigkeitsbericht (der trotzdem Beratung erfordert,<a title="Website vom Nachhaltigkeitsberater Eike Hellmann" href="http://eh-sustainability.de/" target="_blank"> siehe</a>), die Personaldiagnostik mit Testverfahren (die ohne Fachberatung auch wenig <a title="Unser Angebot" href="http://www.karriereundentwicklung.de" target="_blank">wert ist</a>), das Coaching<a title="Interview mit Brigitte Koch über das Thema" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/04/online-coaching-wenn-nur-der-text-spricht/" target="_blank"> auf einer Online-Plattform</a>.</p>
<p><strong>3.   Es kostete nie so wenig, ein Unternehmen zu gründen</strong></p>
<p>Fast alle technologiebasierten Ideen lassen sich kostengünstig mit Betaversionen testen, Programmierung wird durch die Verlagerung ins Ausland immer preiswerter. Ob es für Produkte eine Nachfrage gibt, lässt sich über Dawanda, Amazon, Ebay oder eine andere Plattform ausprobieren, bevor man seinen eigenen E-Commerce-Shop aufmacht (der in der Regel im Breitenmarkt sehr teuer ist). Die Resonanz auf Dienstleistungen zeigt sich über vorhandene Kontakte schnell. Dafür braucht man erst mal keinen Business Plan, sondern <a title="mit diesem Selbstlernkurs erstellen Sie dieses" href="https://www.kexpa.de/produkt%C3%BCbersicht/selbstlernkurse/ihr-gr%C3%BCndungs-oder-wachstumsprojekt-nach-slowgrow-prinzip" target="_blank">ein Konzept für ein Testprojekt</a>.</p>
<p><strong>4.  Wer Geld will, kann kreativ werden</strong></p>
<p>„Mir fehlt das Geld, und Gründungszuschuss ist auch nicht sicher“, ist ein lausiges Argument. Es gibt Startgeld von der Kfw, es gibt Freunde, Familie, Crowdfunding, Inkubatoren, Acceleratoren. Und die Commerzbank, die jetzt bitte ihr Werbeversprechen als verlässlicher Partner des Mittelstands halten soll. Vor allem: Es gibt die Möglichkeit, für die Gründung zu sparen oder/und zeitweise weniger Geld auszugeben.  Um nachher mehr zu verdienen. Und das weist auch der KFW-Monitor nach: Selbstständige verdienen im Durchschnitt mehr.</p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/kfw_einkommen.jpg" rel="lightbox[3056]" title="5 Gründe zum Gründen"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3057" alt="kfw_einkommen" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/kfw_einkommen-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>5.  „Hätte ich doch…“ ist nicht gerade motivierend</strong></p>
<p>„Hätte ich doch damals die Chance ergriffen“, sagt der Ingenieur. „Dann wäre ich jetzt vielleicht schon reich.“ Sowas höre ich oft. Viele hatten DIE Geschäftsidee, die heute erfolgreich ist. Aber den entscheidenden Schritt hat keiner gewagt.  Eine Idee zu haben macht keinen Erfolg. Es ist der Mut, etwas zu realisieren – und sei es die Idee von anderen. Wenn Sie also nicht mit 55 bedauernd auf verpasste Chancen zurückschauen wollen: Tun Sie es jetzt!</p>
<p><em>Sie wollen es erst mal nebenbei versuchen? Dazu passt das <a title="Das Programm" href="https://www.kexpa.de/rubrik/wachstum-gr%C3%BCndung/erfolgreich-gr%C3%BCnden" target="_blank">Kexpa®-Programm „Erfolgreich gründen“.</a> Gründen oder nicht? Bei der Entscheidung hilft <a title="Gründen oder lieber nicht?" href="http://www.pinkuniversity.de/selbststandig-machen-ja-oder-nein.html" target="_blank">auch mein Video </a>von der Pink University.</em></p>

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		<item>
		<title>Blogstöckchen: This is how I work</title>
		<link>http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/06/blogstockchen-this-is-how-i-work/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Jun 2013 12:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Work & Life]]></category>
		<category><![CDATA[Blogstöckchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Danke, lieber Lars, für dein Blogstöckchen. Ich brauchte einen langen Sonntag, um es aufzufangen. Jetzt aber! Blogger-Typ: Keine Ahnung. Am wichtigsten ist es mir, Inhalte zu bieten, die so woanders nicht stehen. Deshalb beißen sich PRler, die täglich mit einer<div class="read-more-div"><a class="read-more" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/06/blogstockchen-this-is-how-i-work/">Lesen Sie mehr</a></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
<p>Danke, lieber Lars, <a title="Im Blog Systematisch Kaffeetrinken" href="http://systematischkaffeetrinken.de/2013/05/22/this-is-how-i-work-systematisch-kaffeetrinken-als-blogstockchen/" target="_blank">für dein Blogstöckchen</a>. Ich brauchte einen langen Sonntag, um es aufzufangen. Jetzt aber!</p>
<p><em><strong>Blogger-Typ:</strong></em></p>
<p>Keine Ahnung. Am wichtigsten ist es mir, Inhalte zu bieten, die so woanders nicht stehen. Deshalb beißen sich PRler, die täglich mit einer neuen Infografik oder einem neuen Text anklopfen, an mir die Zähne aus. Ich bin einerseits experimentierfreudig und andrerseits strategisch. Ich denke immer wieder darüber nach, wie ich Dinge zusammenführen und sinnvoll entwickeln kann. Zum Beispiel nutze ich diesen Blog auch um auf unser Kexpa-Angebot hinzuweisen. Das tue ich aber dezent.</p>
<p><em><strong>Gerätschaften digital:</strong></em></p>
<p>Ich bin gesponsert. Im Ernst. Von Dell! Die haben ja auch das Thema Arbeit der Zukunft und schenkten mir ein Ultrabook, wegen meiner Ausrichtung und weil ich eben KEIN Techie bin <img src='http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Konnte es kaum fassen, als die mir das angeboten haben. Und war froh: Apple mag ich nicht mehr so, die produzieren mir zu viel Müll….!  Aber ich hab trotzdem ein Iphone 5 (soweit zur manchmal fehlenden Konsequenz). Die Umstellung kommt langsam aber sicher: Mein Sohn hat sein Iphone 4 vor zwei Wochen ins Klo versenkt. Danach schaffte ich für ihn ein Samsung Galaxy an.</p>
<p><em><strong>Gerätschaften analog:</strong></em></p>
<p>Ich liebe Post-Its zum Visualisieren, nehme immer die Recycling-Serie. Ich kann nicht malen, aber strukturieren. Visualisieren ohne Zeichnen geht am besten mit den Klebequadraten! Aber ich bewundere die Leute, die so schöne Visualisieren können, wie die wunderbar kreativ- und technikbegabte Andrea, die bis 2008 meine Charts für Trainings malte und jetzt <a title="Andrea Effinger" href="http://www.datenbankerin.de" target="_blank">als Datenbankerin </a>arbeitet.</p>
<p><em><strong>Arbeitsweise:</strong></em></p>
<p>Ich bin auf der einen Seite extrem diszipliniert (seit 25 Jahren 2-4 Mal die Woche Sport, nie eine nennenswerte Terminverzögerung bei  Buchabgaben), auf der anderen sehr flexibel. Das scheint nicht zusammenzupassen, erklärt sich aber, wenn man genauer hinschaut, z.B. in mein <a title="unser Angebot" href="http://www.karriereundentwicklung.de/angebote-reiss-profile-unternehmen.php" target="_blank">Reiss Profile</a> oder <a title="Mein Test Big5" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/06/big5-test-nicht-zum-kuscheln-aber-fur-den-klartext/" target="_blank">Big5-Profil.</a></p>
<p>Mein Anspruch an mich selbst ist groß, was Know-how betrifft. Dennoch toleriere ich bei mir und anderen Fehler, die aus meiner Sicht keinen Schaden anrichten. Rechtschreibfehler etwa. Ich mag dagegen keine &#8220;Dummheit&#8221; aus Weiterlernfaulheit oder Nachlässigkeit, die (bleibende) Folgen für andere hat. Wenn zum Beispiel Ärzte sich keine eigene unabhängige Meinung bilden, weil sie sich von Pharmavertretern becircen lassen… das kann ich gar nicht ab!</p>
<p>Mir ist es sehr wichtig, dass Menschen, die zu mir kommen, weiterkommen. Das liegt mir mehr am Herzen, als selbst im Licht der Öffentlichkeit zu stehen, weshalb ich mich nicht für eine Karriere bei der GSA, bei 5-Sterne-Rednern oder sowas interessiere.</p>
<p>Absolute Vertraulichkeit gehört für mich dazu. Ich habe oft Kunden, die in irgendeiner Weise bekannt sind oder in der Öffentlichkeit stehen. Die können sich darauf verlassen, dass ich trotz meiner Tätigkeit als Bloggerin und Autorin niemals ein Wort darüber verlieren würde. Wenn ich Geschichten hier im Blog oder in Büchern verarbeite, dann frage ich vorher um Erlaubnis und/oder verändere sie so, dass keine Wiedererkennbarkeit gegeben ist. Manche wollen aber auch mit Namen erwähnt werden, wie zum Teil im Buch „Karriere-Künstler“, das ich gerade für Campus schreibe.</p>
<p><em><strong>Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?</strong></em></p>
<p>Mein Blog läuft über WordPress und wird von der<a title="Die Agentur" href="http://www.futur-zwei.de" target="_blank"> Agentur Futur Zwei </a>betreut, mit denen ich seit 2004 zusammenarbeite. Ich danke Futur Zwei, weil sie sich wirklich engagieren,  sehr serviceorientiert sind und immer schnell reagieren. Ich bin treu, wenn ich einmal die Vorzüge von jemand erkannt habe.</p>
<p>Bookmarks interessieren mich nicht. Ich suche immer noch nach einem System, mein Wissen zu verwalten. Ich lese gern dicke Bücher, vornehmlich populäre Sachbücher (natürlich liebe ich Malcolm Gladwell) oder aus der Psychologie, z.B. von Freud, Alice Miller, Viktor Frankl, sowie alles viel über die Zukunft der Arbeit, Trends in der Existenzgründung usw. In der analogen Zeit spickte ich die Bücher mit Zetteln und malte darin mit Textmarkern, seit einiger Zeit versuche ich es mit einem Wiki.</p>
<p><em><strong>Wo sammelst du deine Blogideen?</strong></em></p>
<p>Auch hier: Spontan oder strategisch. Spontan: Mir fällt ein Thema ein, ich jogge und dann weiß ich, was ich schreibe. Ich erstelle alle Konzepte bei körperlicher Arbeit. Außerdem tausche ich mich wahnsinnig gern aus. Ich mag andere Perspektiven und spreche gern mit anderen - am liebsten ganz unterschiedlichen Leuten.</p>
<p>Strategisch: Ich möchte mich zum Beispiel für ein Thema aufstellen, zum Beispiel für <a title="der aktuelle Beitrag dazu" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/05/geheimsprache-was-buroraume-uber-kultur-und-werte-verraten/" target="_blank">Spiral Dynamics</a>, das mich sehr begeistert. Also überlege ich, wie ich das anders und neu drehen kann. Eben nicht wie alle. Deshalb suche ich auch eigene Vokabeln und Erklärungen.</p>
<p><em><strong>Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?</strong></em></p>
<p>Keine Ahnung. Es geht mir nicht ums Zeitsparen. Das ist mir vollkommen egal.</p>
<p><em><strong>Benutzt du eine To-Do-List-App?</strong></em></p>
<p>Nein.</p>
<p><em><strong>Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?</strong></em></p>
<p>Nicht leben, würde ich nicht sagen, aber ich schau schon sehr gern düstere, psychologische Krimis. Also Fernsehen <img src='http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><em><strong>Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?</strong></em></p>
<p>Ich habe einen situativen Humor, der scheinbar schon etwas speziell ist und manchmal „too much“ in Richtung Albernheit geht (sagt mein privates Umfeld). Meine Intuition ist gut ausgeprägt und ich durchschaue Dinge schnell. Alles, was unlogisch ist, fällt mir sofort auf. Das ist auch ein Fluch, denn ich weiß manchmal früh, wenn etwas nicht klappen wird – und stehe dann vor der Frage „sagen oder nicht“. Ich habe mich früher nicht immer getraut, auszusprechen, was ich zu wissen glaubte &#8211; erst mit der Erfahrung, die mir selbst recht gab&#8230; Inzwischen sage ich, was ich denke, wenn ich den Auftrag dazu habe. Das sehe ich dann auch als meine Pflicht.</p>
<p><em><strong>Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?</strong></em></p>
<p>Mein Sohn ist ein sehr guter Cellist, er übt täglich mindestens eine Stunde und spielt bei den &#8220;coolen Streichern&#8221; von Salut Salon. Das hat mich der klassischen Musik näher gebracht, die früher noch so mein Ding war. Ich mag  Soul, etwa „Happiness“ von Jonathan Jeremiah, aber auch das Melancholische, Kate Bush, Sophie Hunger und Tori Amos. Von den alten Sachen Doors und Bowie. Pink Floyds „Wish you were here“ schalte ich ein, wenn ich längere Strecken in langsamen Tempo Joggen und über etwas gezielt nachdenken will.</p>
<p><em><strong>Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall Lerche?</strong></em></p>
<p>Wäre ich nicht so pflichtbewusst, würde ich ewig schlafen…</p>
<p><em><strong>Eher introvertiert oder extrovertiert?</strong></em></p>
<p>Getestet ambivertiert, laut Big5-Zertifizierung. Es gibt Extro- und Introseiten. Extro, weil ich dynamisch bin und dazu neige, die Führung zu übernehmen. Introseiten, weil ich große Menschenaufläufe anstrengend finde, sensibel auf viele Geräuscheinflüsse reagiere &#8211; Messen sind der Horror! &#8211; und mir die Bühne einmal im Monat reicht. Danach brauche ich Erholung.</p>
<p><em><strong>Wer sollte diese Fragen auch beantworten?</strong></em></p>
<p>Ich bin gespannt, was</p>
<ul>
<li><a title="Bernd Slaghuis" href="http://www.bernd-slaghuis.de/bs/Coaching_Koln___Coach_Koln___Dipl._Syst._Coach_Dr._Bernd_Slaghuis.html" target="_blank">Dr. Bernd Slaghius</a></li>
<li><a title="Blog von Väth" href="http://www.markusvaeth.com/home/" target="_blank">Markus Väth</a></li>
<li><a title="Gilbert Dietrich" href="http://www.geistundgegenwart.de/p/uber-mich.html" target="_blank">Gilbert Dietrich</a></li>
<li><a title="Sylvia Löhken" href="http://www.leise-menschen.de" target="_blank">Sylvia Löhken</a></li>
<li><a title="Birkner" href="http://www.monika-birkner.de" target="_blank">Monika Birkner</a></li>
<li><a title="von Ulrike Scheld" href="http://www.vielbegabte.de" target="_blank">Ulrike Juli Scheld</a></li>
</ul>
<p>Dazu zu sagen haben.</p>

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		<title>Big5-Test: Nicht zum Kuscheln, aber für den Klartext</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jun 2013 11:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Big 5]]></category>
		<category><![CDATA[Big Five]]></category>
		<category><![CDATA[Big5]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitstest]]></category>
		<category><![CDATA[PI Company]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfahrungsbericht Vor einer Woche habe ich mich für den Einsatz des Big-Five-Reflector-Tests (Big5) zertifizieren lassen. Den Test hatte ich schon einige Wochen zuvor gemacht, zusammen mit meiner Mitarbeiterin und Kollegin Ludwig. Jeder von uns hatte ein bisschen daran zu verdauen.  &#8221;Es ist<div class="read-more-div"><a class="read-more" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/06/big5-test-nicht-zum-kuscheln-aber-fur-den-klartext/">Lesen Sie mehr</a></div>]]></description>
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<p><em></em><strong><i><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/certified.jpg" rel="lightbox[3023]" title="Big5-Test: Nicht zum Kuscheln, aber für den Klartext"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3030" alt="certified" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/06/certified-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Erfahrungsbericht</i></strong></p>
<p>Vor einer Woche habe ich mich für den Einsatz des Big-Five-Reflector-Tests (Big5) zertifizieren lassen. Den Test hatte ich schon einige Wochen zuvor gemacht, zusammen mit meiner Mitarbeiterin und Kollegin Ludwig. Jeder von uns hatte ein bisschen daran zu verdauen.  &#8221;Es ist kein Kuscheltest“, sagt der Trainer Tobias vor der Brüggen auch gleich.</p>
<p>Natürlich weiß ich, dass ich kreativ bin, recht analytisch und meine ehrliche Meinung sage, egal ob Vorstand oder Vorarbeiter vor mir steht.  Es wundert also nicht, dass mir Seite 14 in der Auswertung – hier geht es um Kompetenzen, die sich aus der Persönlichkeit ableiten -  weitgehend Bekanntes attestiert: „Problemanalyse sehr einfach“, „Kreativität sehr einfach“,  „Führung einfach“, „Verhaltensflexibilität sehr einfach“ und „Vision sehr einfach“. Schwer fällt mir z.B. alles, was eine hohe Genauigkeit erfordert, u.a.  muss ich mich sehr anstrengen, detaillierte Erklärungen zu geben &#8211; also schriftliche und mündliche Kommunikation, die ins Detail geht.</p>
<p>Die Kompetenzen in der Testauswertung sind neben der grafischen Darstellung eine der Besonderheiten dieser Big5-Version von <a title="Profil des Unternehmens" href="http://www.karriereexperten.com/mitglieder/coach-datenbank/heiko-hoeppener/pi-company-gmbh" target="_blank">der PI Company</a>.  Aber, so weit so schön die „einfachs“ und &#8220;sehr einfachs&#8221; sind: dass ich relativ wenig umgänglich bin, muss ich wirklich verdauen.  Aber&#8230;. (es hat Wochen gedauert)&#8230;. wenn ich mir Situationen vor Augen halte, stimmt es. Sobald ich das Gefühl habe, etwas ist die „Wahrheit“, werde ich diese über kurz oder lang sagen, egal welche Folgen es auch für mich hat.</p>
<p>Eine niedrige Umgänglichkeit und hohe Offenheit hat indirekt mit Kreativität und Vision zu tun. Logisch:  jemand, der eigene Vorstellungen hat, darf kein allzu großes Anpassungsbedürfnis haben oder sich an anderen ausrichten wollen. Ich habe neulich ein Interview mit Philipp Starck gelesen. Deutlich, dass hier jemand mit sehr, sehr eigenen Vorstellungen ist und ihm andere Meinungen vollkommen schnuppe sind. Starck würde sicher niemals ein Konzernmitarbeiter… Von völlig schnuppe bin ich allerdings weit entfernt, immerhin attestiert mir der Big5 als Teilbereich ein moderates Bedürfnis nach Anerkennung.</p>
<p>„Lassen Sie mich mal Ihr Profil raten“, bat ich den Trainer am letzten Freitag im Praxis-Workshop. Ich tippte weitgehend richtig, nur bei Umgänglichkeit lag ich falsch. Ich dachte, weil es ein netter Kerl ist, tough, aber sympathisch, dass er eher eine hohe Umgänglichkeit hätte. Ha! Er lag da, wo ich liege! „Mir fällt ein Stein vom Herzen, man merkt es Ihnen nicht an!“ sagte ich. Nein, es ist wahrlich kein Kuscheltest, aber der Effekt ist: Je mehr man darüber nachdenkt, je mehr man sich konkrete Situationen vor Augen hält und Details, desto stimmiger wird es.</p>
<p>Apropos: Neulich bekam ich einen Auftrag mit dem Zusatz: „Wir möchten, dass Sie uns ein ehrliches Feedback geben, ungeschminkt.“ Die nackte Wahrheit: Die kann jemand mit niedriger Umgänglichkeit eher besser artikulieren als jemand mit hoher. Hat also alles seine zwei Seiten. Wenn nicht sogar fünf. Hier noch <a title="Interview Big5" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/05/jeder-mensch-ist-individuell-und-jede-stelle-ist-es-auch/" target="_blank">ein Interview</a> mit PI Company dazu.</p>
<p><strong><em>Warum der Big5?</em></strong></p>
<p>Der Big5 ist reliabel, valide und  objektiv – und damit auch bei den sehr kritischen Psychologen akzeptiert. Ich wollte ein Tool in unserer Beratungspraxis haben, das breit verwendet wird und weitgehend akzeptiert ist auf Firmenseite. Meine Kunden sollen damit auch einen objektiven Vergleich ihrer Persönlichkeitsmerkmale bekommen, weil der Big5 bei Auswahlgesprächen, im Assessment Center und bei der Karriereentwicklung eine bessere Basis und mehr Vergleichbarkeit bietet. Wenn ich z.B. einen Kunden habe, der nur eine niedrige Leistungsebene anstrebt, aber in ein Führungskräfte-Assessment-Center geht, hat man im Coaching einen sehr konkreten Ansatzpunkt. Oder: Jemand sieht sich als &#8220;geeignet&#8221; für Führung, hat aber eine extrem niedrige Offenheit und wenig Extraversion. Möglich, dass das Selbstkonzept an der einen oder anderen  Stelle noch einmal hinterfragt werden muss.</p>
<p>Nach wie vor bin ich von den Reiss Profilen überzeugt. Sie sind indes ganzheitlich orientiert und sehr persönlich. Es gibt jedoch Fragestellungen in der Karriereberatung, im Outplacement und der Kompetenzentwicklung, die eben NICHT ganzheitlich sind, sondern eindeutig berufsbezogen. Zudem: In Unternehmen sind die Reiss Profile eben aufgrund Ihrer Ganzheitlichkeit nur bedingt einsetzbar. Hinzu kommt, dass sich eine Eignung für bestimmte Jobs nicht direkt ableiten lässt. Das ist beim Big5 anders. Es ist weitgehend klar, welche Eigenschaften z.B. ein Key Account Manager in einem bestimmten Umfeld braucht &#8211; womit vertrieblicher Erfolg korreliert, ist sogar nachgewiesen (Extraversion, niedrige Umgänglichkeit, hohe Gewissenhaftigkeit).  Übrigens: Das bis 2007 von uns verwendete Bochumer Inventar beruht auf dem Big5.</p>
<p><em>Sie haben Interesse an einem Big5-Profil? Ab sofort ist dieses Teil <a title="unsere Website" href="http://www.karriereundentwicklung.de" target="_blank">unseres Angebots</a>. Für Firmen erstellen wir, auch im Rahmen des Programms „Unternehmenswert Mensch“, für das Dipl. Psych. Christiane Ludwig und ich akkreditiert sind, unternehmensspezifische Stellen- und Kompetenzprofile oder nutzen den Big5 im Rahmen der Personalentwicklung.</em></p>

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		<title>Geheimsprache: Was Büroräume über Unternehmenskultur und Werte verraten</title>
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		<pubDate>Mon, 27 May 2013 15:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Job Future]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit der Zukunft]]></category>
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		<category><![CDATA[Bürositzordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Co-Working]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere und Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Spiral Dynamics]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Begibt man sich in Kriegsgebiet oder lockere Kaffeehausatmosphäre? Wird in dieser Firma zusammen oder gegeneinander gearbeitet? Steht Struktur im Vordergrund oder informelle Macht? Geht es um Leistung oder um Kreativität? Ein Blick in die Büroräume sagt mehr als 1.000 Worte. Ich habe hier einmal die<div class="read-more-div"><a class="read-more" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2013/05/geheimsprache-was-buroraume-uber-kultur-und-werte-verraten/">Lesen Sie mehr</a></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[
<p>Begibt man sich in Kriegsgebiet oder lockere Kaffeehausatmosphäre? Wird in dieser Firma zusammen oder gegeneinander gearbeitet? Steht Struktur im Vordergrund oder informelle Macht? Geht es um Leistung oder um Kreativität? Ein Blick in die Büroräume sagt mehr als 1.000 Worte. Ich habe hier einmal die wichtigsten Büroordnungen aufgezeichnet und <a title="Beitrag über Spiral Dynamics" href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/06/sind-sie-noch-grun-oder-schon-gelb-was-spiral-dynamics-mit-beruf-und-karriere-zu-tun-haben/" target="_blank">nach Spiral Dynamics </a>geordnet.</p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/05/rot.jpg" rel="lightbox[3009]" title="Geheimsprache: Was Büroräume über Unternehmenskultur und Werte verraten"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3010" alt="rot" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/05/rot-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>In einem roten Unternehmen sind informelle Regeln wichtiger als formelle. Jedes Wort hat einen Subtext. Macht setzt sich durch, Berlusconi lässt grüßen. Viele Konzerne sind immer noch teilweise rot. In solchen Unternehmen setzt sich durch, wer den GRÖSSTEN&#8230; Schreibtisch hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/05/blau.jpg" rel="lightbox[3009]" title="Geheimsprache: Was Büroräume über Unternehmenskultur und Werte verraten"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3011" alt="blau" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/05/blau-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Das Rote wird irgendwann gezähmt vom Blauen, immer. Mit Blau zieht Ordnung ein und mit den Regeln kommt Gerechtigkeit. Das Rote muss sich warm anziehen. Chef wird, wer am LÄNGSTEN dabei ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/05/orange.jpg" rel="lightbox[3009]" title="Geheimsprache: Was Büroräume über Unternehmenskultur und Werte verraten"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3012" alt="orange" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/05/orange-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Das Orange besiegt früher oder später das starre Blaue durch Leistungsorientierung. Ziele ziehen ein, Erfolg, Statussymbole. Chef wird, wer die meisten Mäuse fürs Unternehmen fängt, z.B. als &#8221;Verkäufer des Monats&#8221;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/05/interpares.jpg" rel="lightbox[3009]" title="Geheimsprache: Was Büroräume über Unternehmenskultur und Werte verraten"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3013" alt="interpares" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/05/interpares-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Leistung wird irgendwann uncool, Herr Maschmeyer. Dann kommt das Grüne und bändigt Orange. Wir sind ein Team, gehören zusammen, WIR sind WER. Der Chef ist immer  ein PRIMUS inter pares und selbstverständlich im selben Raum wie alle. Hier fühlt man sich wohl und bei <a title="Bewertungsplattform" href="http://www.kununu.com" target="_blank">Kununu </a>gibt es einen Bonuspunkt für Atmosphäre.</p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/05/spiral.jpg" rel="lightbox[3009]" title="Geheimsprache: Was Büroräume über Unternehmenskultur und Werte verraten"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3014" alt="spiral" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2013/05/spiral-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a>Nein, so kollektiv sind wir dann auch wieder nicht. Co-Working ist was für die Pippi Langstrumpfs des Internetzeitaltes - es macht, was ihm gefällt und kombiniert Villas kunterbunt. Spiraldynamisch ist man hier das erste Mal im Second Tier und wirft alles in eine Waagschale: Kooperation (grün) mit Individualismus (gelb), Zusammenarbeit mit Alleinsein. Und geht mit seiner Geschäftsidee gleich schon ein bisschen weiter, social nämlich (Türkis).</p>
<p><em>© Bilder und Text: Svenja Hofert</em></p>
<p>Dazu passt das Produkt <a title="Der Fragebogen" href="https://www.kexpa.de/produkt%C3%BCbersicht/tools/fragebogen-nach-spiral-dynamics-person-unternehmen-1" target="_blank">Fragebogen Personen- und Unternehmensanalyse </a>bei Kexpa®.</p>
<p>&nbsp;</p>

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