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	<title>Karriereblog von Svenja Hofert - Die Expertin für neue Karrieren</title>
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	<description>Der innovative, freche, andere Karriereblog: Ideen und Konzepte von morgen schon heute</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 09:24:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>50 Wörter zur neuen Arbeit &#8211; es geht weiter 2</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[50 Wörter neue Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Karriere]]></category>

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		<description><![CDATA[Die  nächsten Wörter kommen von Frank Schoofs, Leser meines Slow-Grow-Prinzips, der die wunderbare Website mit dem schönen Namen auf Ohrenhöhe betreibt. DANKE! Einen Doppler habe ich gefunden: Cradle-to-Cradle, war schon bei Gunter Wehmeyer dabei. Wenn wir so weitermachen, haben wir bald ein vollständiges Wörterbuch zur neuen Karriere. Das erste und einzige (vermutlich). Wer findet Doppler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Die  nächsten Wörter kommen von Frank Schoofs, Leser meines <a href="http://www.amazon.de/Das-Slow-Grow-Prinzip-langsam-wachsen-untergehen/dp/3869362367/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1317225180&amp;sr=8-1" target="_blank">Slow-Grow-Prinzips</a>, der die wunderbare Website mit dem schönen Namen<a href="http://auf-ohrenhoehe.blogspot.com/p/willkommen.html" target="_blank"> auf Ohrenhöhe</a> betreibt. DANKE! Einen Doppler habe ich gefunden:<a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/02/50-worter-zur-neuen-arbeit-50-words-of-new-work/" target="_blank"> Cradle-to-Cradle</a>, war schon bei <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/02/50-worter-zur-neuen-arbeit-50-words-of-new-work/" target="_blank">Gunter Wehmeyer</a> dabei. Wenn wir so weitermachen, haben wir bald ein vollständiges Wörterbuch zur neuen Karriere. Das erste und einzige (vermutlich).</p>
<ul>
<li>Wer findet Doppler &#8211; und noch mehr Wörter?</li>
<li>Was ist euer Lieblingswort &#8211; schreibt eine Geschichte dazu als Kommentar in den Blog.</li>
</ul>
<p><span id="more-1386"></span></p>
<ol>
<li>Selbstwirksamkeit</li>
<li>Social Responsibility</li>
<li>Ausgewogenheit</li>
<li>Nicht  leben um zu arbeiten</li>
<li>Eine bessere Welt schaffen</li>
<li>Generation of  Health and Sustainability</li>
<li>Mensch im Mittelpunkt</li>
<li>Cradle to cradle  (Produktlebenszyklus ohne Umweltschäden)</li>
<li>Einfach Spaß</li>
<li>Entfaltung</li>
<li>Herzblut</li>
<li>Ethisches Handeln</li>
<li>Anerkennung</li>
<li>Feedback</li>
<li>Keine  Entgrenzung der Arbeit</li>
<li>Unternehmen nützen den Menschen</li>
<li>Freiheit</li>
<li>Downshifting</li>
<li>Visionen schaffen</li>
<li>Authentizität</li>
<li>Corporate  Responsibility</li>
<li>Erstrahlen statt brennen</li>
<li>Engagieren statt  ausbrennen</li>
<li>Am richtigen Platz sein</li>
<li>Freiheit im Denken</li>
<li>Spielräume</li>
<li>Wissen nutzen</li>
<li>Gutes weiterentwickeln</li>
<li>Veränderung vs. Starre</li>
<li>Jeder ist sein eigener Change Manager</li>
<li>Begeisterung vs. Bore-out</li>
<li>Jeder ist nur ein Hauch im Sturm der Zeit</li>
<li>Globales Bewusstsein</li>
<li>Verknüpfung</li>
<li>Evolution des Bewusstseins</li>
<li>Emphatische Gesellschaft</li>
<li>Kein  unendliches Wachstum in einem endlichen System</li>
<li>Wohlstand durch  Wissen</li>
<li>Geist schafft Realität</li>
<li>Positive Self-fullfilling Prophecy</li>
<li>Kraft der Anziehung</li>
<li>Simple Living</li>
<li>Entschleunigung</li>
<li>Aufrichtigkeit</li>
<li>Fairness</li>
<li>Ökologische Werte</li>
<li>Kreativität leben</li>
<li>Genug</li>
<li>Anstand</li>
<li>Schwierige Wege sind oft die richtigen</li>
</ol>
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		</item>
		<item>
		<title>Trotz Fachkräftemangels: Warum werde ich so selten eingeladen? Was wirklich dahinter steckt &#8211; und eine Lösung</title>
		<link>http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/02/der-querdenkerkreis-wie-sie-ihren-branchenstempel-loswerden/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:59:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karrieremachen]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerben ohne Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Branchen]]></category>
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		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[roter Faden im Lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[verdeckter Stellenmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie bewerben sich in einer fremden Branche und wundern sich gerade über die hohe Zahl der Absagen? Trotz Fachkräftemangel und obwohl Sie ein erfolgreicher Manager sind? Dieser Beitrag liefert Ihnen die Erklärung – und ein Tool, wie Sie damit umgehen können.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Sie bewerben sich in einer fremden Branche und wundern sich gerade über die hohe Zahl der Absagen? Trotz F<a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2010/11/fachkrafte-ja-wo-fehlen-sie-denn/" target="_blank">achkräftemangel</a> und obwohl Sie ein erfolgreicher Manager sind? Dieser Beitrag liefert Ihnen die Erklärung – und ein Tool, wie Sie damit umgehen können.</p>
<p><span id="more-1375"></span>Schauen wir uns mal folgende Szene an:</p>
<p>Hubert B. ist<a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/01/kriegs-fuhrung-wenn-chefs-gegen-mitarbeiter-schiesen/" target="_blank"> Manager </a>in der Chemiebranche, genaugenommen im winzig kleinen Segment der Duftstoffe. Er hat mehr als 15 Jahre Berufserfahrungen und einen beeindruckenden Track Record. Aber: Er kann seine Branche einfach nicht mehr riechen. Nun geht er zum Headhunter, nennen wir ihn Siemsaum. Vertrauensvoll legt er die Motivation dar, aus der er sich dazu entschieden hat, „ein package“ anzunehmen. Das ist ein Abfindungsangebot. Man gibt es gerne <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2011/08/werte-im-management-wie-mutig-sind-die-manager-von-morgen/" target="_blank">Managern</a> und hochbezahlten Fachkräften, die sich nicht mehr richtig weiter entwickeln wollen oder können, zumindest in dieser Firma.  Hubert B. freut sich über sein Package. Seine Motivation ist es, jetzt endlich etwas ganz anderes zu machen.</p>
<p>Der Headhunter schaut ihn mitleidig an, ja verständnisvoll. Dann sagt er: „Da kann ich nichts mehr für Sie tun.“</p>
<p><strong>Warum?</strong></p>
<p>Ganz einfach: Je weiter oben Sie sind, desto weniger schätzt man es, wenn Sie sich verändern wollen, ohne all die Kontakte, das Prozesswissen und die sonstigen internen Kenntnisse mitzunehmen. Der Headhunter verdient an so jemanden wie Ihnen nicht. Er weiß auch:  Wenn er Sie vorschlägt, wo Sie hinwollen, aber ohne Branchenerfahrung, dann klappt das nicht.</p>
<p><strong>Was tun?</strong></p>
<p>Erst einmal hinterfragen Sie, was Sie eigentlich wollen. Wenn Ihnen wie Hubert die Branche stinkt, schauen Sie erst einmal in den Verwandtenkreis Ihres Segments. Ich arbeite dazu mit dem von mir entwickelten Branchenkreis (zum <a href="http://www.facebook.com/svenjahofert" target="_blank">Download bei Facebook</a>). Im <strong>engsten Kreis</strong> befindet sich Ihr Branchensegment. Dort wird man Sie normalerweise mit Kusshand nehmen, wenn Sie nicht verbrannte Erde hinterlassen haben oder das Segment gerade stirbt (siehe den bedauerlichen Fall <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article13824471/Kodak-gibt-sich-geschlagen.html" target="_blank">Kodak</a>).</p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2012/02/branchenkreis_beispiel.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1376" title="branchenkreis_beispiel" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2012/02/branchenkreis_beispiel-300x242.jpg" alt="" width="300" height="242" /></a>Um Ihr Segment formiert sich der „<strong>erste Kreis</strong>“. Das ist die übergeordnete Branche, zu der das Segment gehört. Im Beispiel habe ich die Ophomologie gewählt, das ist Augenheilkunde, ein Pharmasegment. Im <strong>ersten Kreis</strong> sind Sie immer noch gern gesehen, mit ein paar Einschränkungen. <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/01/falsch-3-fundamentale-karriere-denkfehler/" target="_blank">Gehaltsverluste</a> fallen hier auf gleicher Position, wenn überhaupt, noch moderat aus. Im <strong>zweiten Kreis</strong> kann das schon anders aussehen, denn leider schätzen immer noch eher wenige Personalentscheider den frischen Blick von außen (obwohl der guttäte). Erst im Top-Management verschwimmt das manchmal, siehe Peter Löscher, der vor Siemens als Pharmamager tätig war. Je mehr im Fachbereich, Unter- und Mittelmanagement UND  desto kontakt- oder prozesskenntnisorientierter der Bereich, desto weniger mögen Personalentscheider einen Branchenfremden (siehe Key Account Management).</p>
<p>Bewerben Sie sich im <strong>dritten Kreis</strong> – hier sind nur noch die Strukturen ähnlich wie im zweiten -, wird die Quote der Einladungen auf Bewerbungen weiter sinken, und oft auch das Gehaltsniveau. Diesen Kreis nenne ich auch „Querdenkerkreis“, denn hier finden sich Branchen, auf die Sie oft erst beim Nachdenken mit mir (im Coaching), einem <a href="http://www.karriereexperten.com" target="_blank">anderen guten Coach</a> oder/und nach einer ersten Recherche kommen.</p>
<p><strong>Fragen Sie sich:</strong></p>
<ul>
<li><em>Was ist in meiner Branche besonders wichtig gewesen, das woanders auch eine Rolle spielt?</em></li>
</ul>
<p>Im Beispiel Ophomologie landet man dann z.B. bei forschungsintensiven Branchen. Interessant für Sie? Wenn ja: Gut wäre es, wenn weitere Brücken im Lebenslauf da sind, die den Wechsel unterstreichen, z.B. politische Erfahrungen auf anderer Ebene. Es kann auch eine 20 Jahre alte Tätigkeit sein. Noch besser aber sind gute Kontakte <img src='http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Offizielle Bewerbungen im Querdenkerkreis sind nämlich schwierig, weil der rote Faden zum Reißen dünn ist. Hier empfiehlt sich eine Bewerbung auf dem verdeckten Stellenmarkt.</p>
<div class="googlePlusOneButton"><g:plusone href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/02/der-querdenkerkreis-wie-sie-ihren-branchenstempel-loswerden/"  size="small"   ></g:plusone></div>
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		</item>
		<item>
		<title>50 Wörter zur neuen Arbeit / 50 words for new work &#8211; es geht weiter</title>
		<link>http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/02/50-worter-zur-neuen-karriere-es-geht-weiter/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 07:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[50 Wörter neue Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Karrieremachen]]></category>
		<category><![CDATA[kreativ]]></category>
		<category><![CDATA[kreative Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[neue Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[new Work]]></category>

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		<description><![CDATA[50 Wörter zur neuen Karriere - es geht weiter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>So viele Mitdenker nach meinem <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/02/50-worter-zur-neuen-arbeit-50-words-of-new-work/" target="_blank">Beitrag und dem Input gestern</a>! Wahnsinn! Danke! Es geht weiter mit Karriereexpertin <a href="http://www.karriereexperten.com/mitglieder/coach-datenbank/bettina-sturm/dein-copilot-die-andere-karriereagentur" target="_blank">Bettina Sturm von Dein Co Pilot </a>in München.</p>
<ol>
<li>Co-Working</li>
<li>Projektarbeit</li>
<li>Virtuelle Projekte</li>
<li>Micro-Economy</li>
<li>Trendforschung/ Trend Receiver</li>
<li>Werte-Management</li>
<li>Vertrauensarbeitszeit</li>
<li>Home-Office</li>
<li>Selbständigenkultur</li>
<li>Wissensarbeiter</li>
<li>Gewinn mit Sinn</li>
<li> Mehr Flexibilität/ Freiheit mehr Zufriedenheit</li>
<li>Emotionales Verkaufen</li>
<li>Anstrengung &amp; Entspannung im Wechsel</li>
<li>Achtsamkeit</li>
<li>Neue Führungskultur</li>
<li>Adé „roter Faden“ im Lebenslauf</li>
<li>Adé Start-Ziel-Karriere in einem Unternehmen</li>
<li>Open Innovation</li>
<li>Connectivity</li>
<li>Personal Fit geht vor Kompetenz</li>
<li>Papierloses Arbeiten</li>
<li>Generation Y</li>
<li>Selbstbewusstsein stärken &#8211; Selbstmarketing machen</li>
<li>Social Media everywhere</li>
<li>Je höher der Managementlevel desto wichtiger sind die Social Skills</li>
<li>Diversity</li>
<li> Innovationsfähigkeit</li>
<li>Storytelling</li>
<li>Interkulturelle Zusammenarbeit</li>
<li> Leadership is to enable not to manage</li>
<li> Kooperationen</li>
<li>Unternehmenskultur als Differenzierungsmerkmal</li>
<li>Empowerment</li>
<li>HR als strategischer Partner</li>
<li>Talentmapping</li>
<li>Demografischer Wandel</li>
<li>Weg mit dem Sicherheitsdenken</li>
<li> Befristete Arbeitsverträge</li>
<li>Sabbaticals</li>
<li>Lebenslanges Lernen</li>
<li>Netzwerken</li>
<li>Wert “Human Capital” entdecken</li>
<li>Mobilität</li>
<li>Motivierendes Arbeitsumfeld</li>
<li>war for Talents</li>
<li>Arbeitgeberattraktivität</li>
<li>Globalisierung</li>
<li>Work-Life-Balance?!</li>
<li>Frauen – bereit für die Karriere?!</li>
</ol>
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		</item>
		<item>
		<title>50 Wörter zur Neuen Arbeit / 50 words for new work</title>
		<link>http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/02/50-worter-zur-neuen-arbeit-50-words-of-new-work/</link>
		<comments>http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/02/50-worter-zur-neuen-arbeit-50-words-of-new-work/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 17:28:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[50 Wörter neue Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[50 words for snow]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit der Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[kreative Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[kreative Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[neue Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[neue Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[new Work]]></category>
		<category><![CDATA[Sinngesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Slow grow]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Kreativtest der anderen Art: 50 Wörter zur neuen Arbeit]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Sonntag lief ich 12 Kilometer im Schnee und hörte dabei die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ydoSywlWMjk" target="_blank">&#8220;50 words for snow&#8221; </a>von Kate Bush.  Der Song regt an zu Kreativitätsübungen, denn Kate beschreibt mit 50 Begriffen die ganze Emotionalität des Schnees. Zuhause angekommen fragte ich meine Facebook-Community, wer Lust habe, 50 Wort-Assoziationen zur Neuen Arbeit / Neuen Karriere aufzuschreiben. Einer hatte.</p>
<p>Hier die 50 Words von Gunter Wehmeyer, <a href="http://www.boomwehmeyer.com" target="_blank">Studio Boom Wehmeyer</a>.  War nicht so leicht, sagt er. Wer es jetzt noch schafft, 50 ganz andere Begriffe zum selben Begriff zu kreiieren, bekommt von mir ein weiteres Exemplar meines Slow-Grow-Prinzips &#8211; und wird hier veröffentlicht. Also ran, aber erst mal weiterlesen:</p>
<p><span id="more-1368"></span><strong><br />
</strong></p>
<ol>
<li><strong>Neu Bewusst Sein / Neues  Bewusstse</strong></li>
<li><strong>innovative Szenarien</strong></li>
<li><strong>Hinhören auf Träume und  Bedürfnisse</strong></li>
<li><strong>Veränderung von  Lebensstilen</strong></li>
<li><strong>„less stuff, more  happiness“</strong></li>
<li><strong>Glauben an das Neue</strong></li>
<li><strong>Ganzheitlichkeit</strong></li>
<li><strong>Menschen verbinden</strong></li>
<li><strong>design-activism</strong></li>
<li><strong>Veränderungsräume  schaffen</strong></li>
<li><strong>Soziales Kapital nutzen</strong></li>
<li><strong>Neue Impulse setzen</strong></li>
<li><strong>Für und mit dem Mensch  arbeiten</strong></li>
<li><strong>Zeit zur Reflektion haben</strong></li>
<li><strong>Emotionen aushalten und  eingehen können</strong></li>
<li><strong>Changing the change</strong></li>
<li><strong>Black Swan meets white  rabbit</strong></li>
<li><strong>Cradle to cradle</strong></li>
<li><strong>Co-Design</strong></li>
<li><strong>Slowing down und taking  time</strong></li>
<li><strong>Working with the locality</strong></li>
<li><strong>entre-donneur</strong></li>
<li><strong>Co-preneur</strong></li>
<li><strong>Synovation</strong></li>
<li><strong>software/hardware/handware/mindware</strong></li>
<li><strong>Spect-Actor</strong></li>
<li><strong>Connecting becomes  collaborating</strong></li>
<li><strong>contagious optimism</strong></li>
<li><strong>Enjoying ambiguities</strong></li>
<li><strong>Open source</strong></li>
<li><strong>Kontinuierliches  Neuerfinden</strong></li>
<li><strong>New making of sense /  sensemaking</strong></li>
<li><strong>Zurückverknüpfen</strong></li>
<li><strong>Risiko versus  Zufriedenheit</strong></li>
<li><strong>Using online-tools to  create  offline impact</strong></li>
<li><strong>Dauerhaftes Lernen,  Entwickeln und Iterieren</strong></li>
<li><strong>being a practice of  change</strong></li>
<li><strong>Umdenker / umdenken</strong></li>
<li><strong>Neue Balance</strong></li>
<li><strong>Working on new ways  of living</strong></li>
<li><strong>Working for new ways  of living</strong></li>
<li><strong>Soft contra hard systems</strong></li>
<li><strong>Im neuen selber konstant  bleiben</strong></li>
<li><strong>Make yourself happen</strong></li>
<li><strong>creating shared values</strong></li>
<li><strong>Umwege sind neue Wege</strong></li>
<li><strong>Anstiften</strong></li>
<li><strong>personal sustainability  anstatt social media</strong></li>
<li><strong>Sinn im Sein</strong></li>
<li><strong>praktischer Idealismus</strong></li>
</ol>
<div class="googlePlusOneButton"><g:plusone href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/02/50-worter-zur-neuen-arbeit-50-words-of-new-work/"  size="small"   ></g:plusone></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Kann man denn davon leben?</title>
		<link>http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/01/kann-man-denn-davon-leben/</link>
		<comments>http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/01/kann-man-denn-davon-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Slow-Grow-Prinzip]]></category>
		<category><![CDATA[Ausprobieren]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Existenzgründung]]></category>
		<category><![CDATA[experimentelles Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativ- und Kulturwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Slow Budget Self-Funding]]></category>
		<category><![CDATA[Slow grow]]></category>
		<category><![CDATA[Slow Grow Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Slow Marketing: Wie man experimentell an die Akquise geht und eine eigene Community aufbaut, verrät der Dokumentarfilmer Peter Haas im Interview.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich hab noch nie ein BOD (Book on Demand) gekauft. Schien mir überwiegend Mist. Verlage treffen wenigstens eine Vorauswahl &#8211; was vor schlimmstem Trash bewahrt. Ich weiß: Das ist Verlagsautorinnen-Arroganz, stimmt nicht unbedingt und  ist auch nicht mehr zeitgemäß. Doch dieser schöne Buchtitel hatte mich angesprochen.</p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2012/01/kannmandenndavonleben1.jpg"></a></p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2012/01/kannmandenn-e1328015982311.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1365" title="kannmandenn" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2012/01/kannmandenn-e1328015982311.jpg" alt="" width="191" height="271" /></a>Da schien etwas zwischen den Seiten zu stecken, was mit mir und meinen Thesen zu tun hatte. Eine <a href="http://www.amazon.de/Das-Slow-Grow-Prinzip-langsam-wachsen-untergehen/dp/3869362367/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1317225180&amp;sr=8-1" target="_blank">Slow-Grow-Denkweise</a>? Der erste Impuls war richtig: Die beiden Dokumentarfilmer Silvia Holzinger und Peter Haas haben <a href="http://www.kann-man-denn-davon-leben.de" target="_blank">ein Buch</a> geschrieben, das Menschen aus der Kultur- und Kreativbranche (und auch die hier mitlesenden Berater und Coachs) ziemlich gut gebrauchen können. Sie beschreiben darin ein Prinzip, das „Slow-Budget-Self-Funding“. Und das ist nichts anderes als eine kleine Revolution. Lesen Sie mein Interview mit Peter Haas.</p>
<p><span id="more-1356"></span></p>
<p><em>Ich: Was steckt denn hinter diesem kryptischen Begriff Slow Budget Self Funding?</em></p>
<p>Peter Haas: Wir wollten einen Film über den<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Weizenbaum" target="_blank"> Informatikkritiker Joseph Weizenbaum</a> machen, aber niemand wollte das Projekt fördern. Wo also Geld her bekommen? Die deutschen Crowdfunding-Plattformen sind längst noch nicht so weit  &#8211; zu diesem Zeitpunkt gab es nicht mal welche. Wir mussten uns selbst finanzieren. Wir probierten einiges aus, machten teilweise kabarettreife Fehler und kamen dann auf die Idee, unsere Community an Universitäten zu suchen.</p>
<p><em>Ich: Es ist selten, dass jemand so offen über dumme Akquisefehler spricht…</em></p>
<p>Peter Haas: Für uns ist das notwendig, wenn man mit einer <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/?s=experimentelles+Marketing" target="_blank">experimentellen Einstellung</a> an die Vermarktung geht. Da wir nichts nachmachen konnten, mussten wir uns selbst ausprobieren. Unsere erste Idee war es, beim Whiskeyproduzenten Glenfiddish in Schottland anzurufen –  die Sorte kommt im Film vor -, um sie als Sponsor zu gewinnen. Das ist eine scheinbar naheliegende Idee, aber ich habe mich furchtbar blamiert, weil ich nichts verstanden habe vom anderen Ende der Leitung. Schottisch eben. Bei Mont Blanc machten wir ähnliche Erfahrungen. Diese Firmen sind einfach zu groß, als dass du da einfach so anrufen und die Entscheider für das Projekt gewinnen kannst.</p>
<p><em>Ich: Erst an den Unis wurden Sie fündig und finanzierten sich fünf Jahre lang mit dem Film, den Sie selbst über das Internet vertrieben haben. Das klingt unglaublich. Ihre Einnahmen sollen sechsstellig gewesen sein.</em></p>
<p>Peter Haas: Ja, auch jetzt machen wir mit dem Film noch Umsätze. Wir tourten durch die Unis und nahmen für jede Aufführung ein Standardhonorar von 1.000 EUR.  Hinzu kam das Geld für die DVD-Verkäufe, immerhin konnten wir mehr als 16.500 Stück verkaufen.</p>
<p><em>Ich: Warum hat das so gut funktioniert?</em></p>
<p>Peter Haas: Es gab eine Community für Weizenbaum, die groß genug war, seine Leistungen zu schätzen. Das ist das Prinzip jeden Projekts: Es muss eine ausreichend große Gemeinschaft finden. Auch bei unserem Buch haben wir dieses Prinzip angewendet. Erst wenn wir 100 Käufer finden würden, wollten wir es drucken. Unter anderem haben wir dafür bei Amazon ein sehr günstiges E-Book vertrieben, das uns einen Teil der Print-Leserschaft bescheren sollte. Inzwischen haben wir mehr als 500 Leser und unser Buch liegt bundesweit in den Filialen einer Kaufhauskette für Künstlerbedarf.</p>
<p><em>Ich: Das ist für die wenigen Wochen, in denen ihr auf dem Markt seid, sehr viel – sage ich als Verlagsautorin. Ich bekomme außerdem nur einen Bruchteil des Verkaufspreis für Tantiemen. Ich sollte meine Bücher wohl selbst vermarkten?</em></p>
<p>Peter Haas: Die rund 3.000 EUR, die wir investiert haben, haben wir jedenfalls längst wieder raus. Wie immer haben wir sämtliche Rechte behalten.</p>
<p><em>Ich: Was können andere von euren Erfahrungen lernen?</em></p>
<p>Peter Haas: Im Idealfall besetzt man eine Nische, die kann auch sehr skurril sein. In unserem Buch stellen wir das „Urban Gardening“ vor. Wichtig ist: Es muss eine latente Community geben, also genügend Interessenten.</p>
<p><em>Ich: Ich finde es sehr clever, wie ihr vorgegangen seid. Als Nachteil empfinde ich, dass man bei einer <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/?s=Positionierung" target="_blank">Themenpositionierung</a> seine Community nur begrenzt weiter ausschöpfen kann. Ist ein Projekt beendet, so fängt man woanders wieder neu an. Das ist bei einer Personenmarke, wie Sascha Lobo, einfach anders.</em></p>
<p>Peter Haas: Es gibt schon einen gewissen Abfärbeeffekt, auch jetzt profitieren wir von der Weizenbaum-Community, aber im Grunde ist das richtig. Das liegt sicher auch im Geschäftsmodell begründet. Dokumentarfilmer sind halt keine Selbstdarsteller.</p>
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		<title>Probieren statt Planen: So nutzen Sie die treibende Kraft des Slow-Grow-Marketings</title>
		<link>http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/01/probieren-statt-planen-so-nutzen-sie-die-treibende-kraft-des-slow-grow-marketings/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 13:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Slow-Grow-Prinzip]]></category>
		<category><![CDATA[experimentelles Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing für Freiberufler]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing im Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Slow grow]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war schockiert, als mir der Kunde seinen Marketingplan zeigte, für dessen Erstellung er 5.000 Euro bezahlt hatte. Den teuren Plan hatte eine Kommunikationsagentur erstellt. Vermutlich mit Textbausteinen. Leser meines Slow-Grow-Prinzips kennen die Geschichte: Das gute Stück setzte auf Maßnahmen (z.B. Anzeigen), die heutzutage nicht mal mehr bei einem Handwerksbetrieb funktionieren, ganz sicher nicht im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich war schockiert, als mir der Kunde seinen Marketingplan zeigte, für dessen Erstellung er 5.000 Euro bezahlt hatte. Den teuren Plan hatte eine Kommunikationsagentur erstellt. Vermutlich mit Textbausteinen. Leser meines <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3869362367/ref=s9_simh_gw_p14_d1_g14_i1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_s=center-3&amp;pf_rd_r=1987CJTQ39JJ80BP0MHS&amp;pf_rd_t=101&amp;pf_rd_p=463375153&amp;pf_rd_i=301128" target="_blank">Slow-Grow-Prinzips</a> kennen die Geschichte: Das gute Stück setzte auf Maßnahmen (z.B. Anzeigen), die heutzutage nicht mal mehr bei einem Handwerksbetrieb funktionieren, ganz sicher nicht im Umfeld der wissensorientierten und kreativen Dienstleistungen.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3869362367/ref=s9_simh_gw_p14_d1_g14_i1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_s=center-3&amp;pf_rd_r=1987CJTQ39JJ80BP0MHS&amp;pf_rd_t=101&amp;pf_rd_p=463375153&amp;pf_rd_i=301128" target="_blank">Slow-Grow-Marketing</a> ist experimentelles, spielerisches, ausprobierendes <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/?s=Marketing" target="_blank">Marketing</a>. Was aber heißt das genau? Das ist Thema dieses  Beitrags, der sich an alle<a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/category/unternehmersein/" target="_blank"> Selbstständigen</a> richtet – und natürlich auch an Interessierte:</p>
<p><span id="more-1351"></span></p>
<p>Das Wichtigste sei gleich vorab gesagt: Erfolg ist im <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/category/arbeitundzukunft/social-media-experiment/" target="_blank">Social Web </a>kaum planbar. Sascha Lobo ist in Zeiten der zweiten Internet-Revolution (Social Media) zu einem Internet-VIP geworden. Auch Klaus Eck ist aus keiner Ecke wegzudenken. Aber eine solche Sichtbarkeit kann derzeit niemand mehr mit den Mitteln erzielen, die beide First Mover genutzt haben. Der Grund ist einfach: Das Social Web ist jetzt Alltag, der Kuchen verteilt und neu zu backen.</p>
<p>Derzeit zählt vor allem die Community, also die Gemeinschaft, die Sie aufgrund eines Themas oder Ihrer Person oder beidem um sich versammeln können. Die Segmente werden kleiner.  Und eine der wichtigsten Fragen lautet: Welches Thema ist noch nicht besetzt? Experimentelles Marketing heißt vor allem durch dosierten Aktionismus herauszufinden, wo sich eine Community finden  kann, was diese will, wie Sie sie binden, vergrößern und verändern (sofern Sie neue Kunden suchen).</p>
<p>Anders als früher besteht so aber auch nicht mehr die Gefahr, teure Marketingpläne und ein oder zwei Jahre mit falscher Strategie in den Sand zu setzen, wie der oben beschriebene Kunde. Denn: Die Rückmeldungen sind unmittelbar, Korrekturen fast jederzeit möglich.</p>
<p>Niemand weiß genau, was in seiner Community jetzt und als nächstes funktioniert. Und wer immer es behauptet, wird von der Wirklichkeit rechts überholt. Sicher gibt es einige Dinge, die einfach menschlich sind und deshalb funktionieren: So mögen alle Menschen Bilder und jeder reagiert auf Emotionen. Aber in der Art der Emotionen gibt es schon mal Unterschiede. Als Rationalist reagiere ich emotional eher auf Dinge, die die Welt bewegen und bin wenig anfällig gegenüber unbelegten Versprechungen, so powervoll sie auch vorgetragen werden.</p>
<p>Ich weiß: Meine Community mag Übersichten. Deshalb abschließend  noch die wichtigsten fünf Regeln für experimentelles Marketing:<strong></strong></p>
<p><strong>1. Sofortiges Feedback</strong></p>
<p>Wenn ich ein oder kein Like auf einen Facebookbeitrag bekomme, dann war es das eben nicht. Wenn ein Beitrag aber wie der Textbausteinschleuder-Artikel 20 Mal retweetet wird, heißt das: Das kommt an. Vermutlich weil der Text witzig war und viele betrifft. Jetzt kann ich selbst entscheiden, ob ich mehr auf diese Schiene setzen möchte oder weiter Neues ausprobiere (letzteres!)</p>
<p><strong>2. Fehler sind nicht schlimm</strong></p>
<p>Mensch, habe ich schon viele <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/?s=Rechtschreibfehler" target="_blank">Rechtschreibfehler</a> gemacht. Das fiel meist nicht mal auf. Und das ist das schöne: Sie können sich sofort korrigieren oder einfach ignorieren, was Sie im Nachhinein nicht so gut fanden. Alte Beiträge verdrängt man in der Suchmaschinen-Popularität, indem man möglichst viele neue produziert.</p>
<p><strong>3. Nachmachen ist dumm</strong></p>
<p>Es gibt Menschen, die kaufen sich einen Ratgeber und machen es dann genauso wie der Autor vorschlägt. Das ist so wie mit den Copy Cats: Innovation? Gleich null.  Ich gebe zu, siehe Copy Cats, es kann gelingen, aber nachhaltig ist es nicht, gerade nicht für kleine Selbstständige, die länger von ihrem Business leben wollen. Die Copy Cats werden irgendwann von der Mutterkatze gefressen. Die Slow-Grow-Selbstständigen aber wollen am Markt überleben und das nicht nur drei Jahre. Nachmachen verbietet sich da. Immer erlaubt ist hingegen Bessermachen.</p>
<p><strong>4. Mut wird belohnt</strong></p>
<p>Vor allem, wenn sich <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2011/12/8-sorten-ehrgeiz/" target="_blank">Bessermachen</a> mit Mut verbindet. Mut hat immer auch mit der Bereitschaft zu tun, Entscheidungen zu fällen. Motto: „Ich entscheide mich, eine Zeitlang alles auf eine bestimmte Karte zu setzen, weil ich einfach überzeugt von ihr bin.“ Im Interview morgen spreche ich mit dem Dokumentarfilmer Peter Haas darüber, der mit seiner Kollegin Silvia Holzmüller mehrfach gezeigt hat, dass sich das lohnt.  Wer nicht weiß, wie er mutig ist, sollte einfach mal anfangen in Gegenteilen zu denken: Was ist der gängige Mainstream? Und was wäre genau das Gegenteil davon? Das bringt auf Ideen.</p>
<p><strong>5. Rechtzeitig aufgeben</strong></p>
<p>Experimentelles Marketing bedeutet auch, dass Sie rechtzeitig aufgeben, wenn sie mit einer Maßnahme nicht weiterkommen. Manchmal will die Community nicht das, was einem selbst wichtig ist. Manchmal muss man eben erkennen, dass es keine Community gibt, dort wo man eine vermutet hätte. Auch dafür liefert Peter Haas morgen einige Beispiele.</p>
<p>Sie dürfen gespannt sein.</p>
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		<title>Textbaustein-Schleuder oder Online-Orang-Utan: Kleine Xing-Ansprachen-Typologie</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 06:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeit & Potentiale]]></category>
		<category><![CDATA[Ansprache]]></category>
		<category><![CDATA[Linkedin]]></category>
		<category><![CDATA[Text formulieren XING]]></category>
		<category><![CDATA[Typologie]]></category>
		<category><![CDATA[wie spreche ich einen Experten an]]></category>
		<category><![CDATA[Xing]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schreibe ich jemanden über Xing an? Eine lustige Typologie der verschiedenen Ansprachen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Du willst dein Netzwerk erweitern? Experte B oder Prof. A als Kontakt gewinnen, weil er vielleicht nen Job und sonst gute Kontakte hat? Wie spricht man Leute über <a href="http://www.google.de/#sclient=psy-ab&amp;hl=de&amp;site=&amp;source=hp&amp;q=xing+svenja+hofert&amp;pbx=1&amp;oq=xing+svenja+hofert&amp;aq=f&amp;aqi=g-v1&amp;aql=&amp;gs_sm=e&amp;gs_upl=1009l3802l0l4146l18l10l0l1l1l0l329l495l0.1.0.1l2l0&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.,cf.osb&amp;fp=219523df7f9da42e&amp;biw=1024&amp;bih=544" target="_blank">Xing</a>, <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2010/11/tschuss-xing-hallo-facebook/" target="_blank">Facebook &amp; Co.</a> an (und vor allem: wie besser nicht)? Eine kleine Anfragen-Typologie auf der Basis sehr persönlicher Erfahrungen.</p>
<p><span id="more-1329"></span></p>
<p><strong>1. Die Textbaustein-Schleuder</strong></p>
<p>Er ist an seinem Standard-Text eindeutig zu identifizieren. Wahrscheinlich schreibt er noch nicht mal deinen Namen richtig. Möglich, dass er dich als Herr Hofert anspricht, obwohl du eine Frau bist. Ansonsten ist er kurz und knapp, aber steif, formuliert solch inspirierende Sätze wie „gern möchte ich Sie in mein Netzwerk einladen&#8221; (das aus fünf sehr seltsamen Gestalten besteht). Dann ist auch immer dieses „sehr geehrte“ dabei, was du irgendwie komisch findest. Dislike, heimlich.</p>
<p><strong>2. </strong><strong>Der Online-Orang-Utan</strong></p>
<p>Er klopft sich gern selbst auf die Brust und hält sich für den größten. Deshalb textet er mit einem Selbstbewusstsein von hier bis zur Antarktis. „Rufen Sie mich Donnerstag zwischen 8 und 8 Uhr 30 unter 1234567 an.“ Hallo? Warum solltest du das tun? Dislike.</p>
<p><strong>3. </strong><strong>Der Big Business-Networker</strong></p>
<p>AlsGeschäftsmann von Welt lädt er dich ein in einen Club, wo er Big, Big Business mit dir machen will, über das er vorher aber nicht sprechen will. Dass du am Hamburg Business Club und Alsterblick null Interesse hast, weil dein Terminkalender voll ist, kann er überhaupt nicht verstehen und ist beleidigt.</p>
<p><strong>4. </strong><strong>Der Falschspieler</strong></p>
<p>Er flötet dir ins Ohr, dass er deine Bücher ganz toll findet, kann aber leider nicht sagen, welches genau er meint (überhaupt liest er zum ersten Mal, dass du mehr als eins geschrieben hast). Bei genauem Hinsehen stammt er fast immer aus der Finanzbranche und sammelt Rohmaterial für seine Akquise, das er sich durch deine Kontakte erhofft.</p>
<p><strong>5. </strong><strong>Der Pfennigfuchser</strong></p>
<p>Er hat in deinem Buch einen Rechtschreibfehler auf Seite 1028 gefunden und bietet sich als Lektor an. Du hast ein arg schlechtes Gewissen, weil dich das sowas von null interessiert, aber du eigentlich ein weiches Herz hast und nicht böse sein kannst, außer es kommt dir jemand blöd. Antworten,  freischalten, schulterzuckendes Like.</p>
<p><strong>6. </strong><strong>Der immer Interessierte</strong></p>
<p>Er hat dich mit Hintergedanken ausgewählt, weil du ein gutes Netzwerk hast. Genaugenommen ist er gar nicht er selbst, sondern höchstwahrscheinlich seine Sekretärin oder ein Werkstudent. Nun schiebt er das „interessante Profil“ vor, das du angeblich hast. Du denkst, dass „interessant“ die schlimmste Art auszudrücken ist, dass man ganz nett ist, oder netto, und im Endeffekt nichts. Natürlich wäre er nicht in der Lage auch nur eine einzige Frage zu deinem Profil zu beantworten. Aussitzen.  Vielleicht ist er ja auch interessant und ein  bißchen netto.</p>
<p><strong>7. </strong><strong>Der Charmeur</strong></p>
<p>Ja,  gib ruhig zu, dass dich ein nettes Lachen einwickelt, bist ja nur ein Mensch. Und wenn dann auch noch ein Satz wie dieser kommt „klingt ´ich lese mit Begeisterung Ihre Facebook-und Karriere-Experten-Einträge´zu wenig originell, um mich mit Ihnen verbinden zu können?“ dann bist du nach Punkt 1-6 auf dieser Liste wirklich beeindruckt und das bringt dich auf die Idee, einen eigenen Beitrag zum Thema zu verfassen, an dem du einen <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/01/ich-bin-ein-clown-lass-mich-mal-spielen/" target="_blank">clownesken Spaß </a>hast. Like.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich bin ein Clown, lass mich mal spielen</title>
		<link>http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/01/ich-bin-ein-clown-lass-mich-mal-spielen/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 17:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeit & Potentiale]]></category>
		<category><![CDATA[Clown]]></category>
		<category><![CDATA[Clown und Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Clown zur Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Clownsein]]></category>
		<category><![CDATA[Fehler machen]]></category>
		<category><![CDATA[Spielen]]></category>
		<category><![CDATA[Spieltheorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Freude Fehler machen? Kreativ sein ohne Ziel? Das und mehr lernen Sie vom Clown.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Als meine Mutter mich mit sieben in ein Clownskostüm steckte, schrie ich Zeter und Mordio. Ich wollte Prinzessin sein. Seitdem habe ich Clownsverkleidungen entschieden abgelehnt, und das heißt etwas: Ich komme nämlich aus der Karnevalshochburg Köln.</p>
<p>Am Sonntag zog ich mir freiwillig die Clownsnase über. Um das Clown-Sein auszuprobieren besuchte ich in einem individuell für eine Handvoll Coachs veranstalteten Workshop der <a href="http://www.die-clownschule.de/" target="_blank">Clownschule von Uli Tamm</a>. Hatte ich einen Spaß!</p>
<p><span id="more-1325"></span></p>
<p>Clownsein ist eine Haltung. Die rote Nase gibt die Erlaubnis &#8211; und dem Gegenüber ein Zeichen. Wer sie aufsetzt, darf alles tun: ätsch sagen, bätsch machen, die Zunge hängen lassen und ganz viel lachen. Clownsein heißt frei sein – und noch viel mehr:</p>
<ul>
<li><strong>Clowns sind offen für alles: </strong>Sie schauen sich die Welt an, ohne sie zu bewerten. Sie nehmen mit allen Sinnen auf, ohne in Schubladen zu stecken.</li>
<li><strong>Clowns entdecken im Spiel, </strong>sie finden zum Beispiel heraus, dass man mit Tüten Musik machen kann. Von hier zur <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/tag/spieltheorie/" target="_blank">Spieltheorie</a> ist es nicht weit.</li>
<li><strong>Clowns machen gerne<a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2011/07/von-kleinkramern-argusaugen-und-der-ursache-von-teamkonflikten/" target="_blank"> Fehler</a>: </strong> Wenn Sie über einen  Eimer stolpern, höhnt das Publikum – und sie lachen mit. Wenn Sie sich versprechen, lachen Sie über sich selbst.</li>
<li><strong>Clowns <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2011/08/werte-im-management-wie-mutig-sind-die-manager-von-morgen/" target="_blank">trauen sich Dinge</a>, auch wenn sie nicht klappen: </strong>Sie springen durch den Reifen und machen sich nichts draus, wenn sie immer knapp vorbei hechten. Dann versuchen sie es halt noch mal.</li>
<li><strong>Clowns thematisieren Gefühle: </strong>„Das verstehe ich nicht“, sagen sie, wenn sie etwas wirklich nicht verstehen. Für ein „Das macht mich traurig“ schämen sie sich ebensowenig wie für das Lachen.</li>
</ul>
<p>Ich werde mir einen Bund roter Nasen beschaffen, für meine Kunden. Die schenke ich denen, die sich nicht trauen, Dinge zu tun, die sie einschränken, weil das allgegenwärtige Eltern-Ich ihnen sagt &#8220;das tut man nicht&#8221;: Kündigen, ohne etwas Neues zu haben. Sich in ungewohnten Branchen umzuschauen und wildfremde Leute befragen. Kreativ sein, obwohl man sich für völlig unkreativ hält. Im Mittelpunkt stellen trotz Schüchternheit. Andere sinnlos rumkommandieren, obwohl man sonst nie Befehle geben mag. Oder: sich einfach mal ohne Widerspruch rumkommandieren lassen, obwohl man sonst immer das Kommando übernimmt&#8230; Unser Verhaltensrepertoire ist immer beschränkt.</p>
<p>Mit der roten Nase im Gesicht, können wir es erweitern.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum sind andere erfolgreicher als ich?</title>
		<link>http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/01/warum-sind-andere-erfolgreicher-als-ich/</link>
		<comments>http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/01/warum-sind-andere-erfolgreicher-als-ich/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 08:07:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Slow-Grow-Prinzip]]></category>
		<category><![CDATA[Berater]]></category>
		<category><![CDATA[Coachs]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsrezepte]]></category>
		<category><![CDATA[morgen erfolgreich sein]]></category>
		<category><![CDATA[nicht erfolgreich]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständig im Dienstleistungsbereich]]></category>
		<category><![CDATA[Speaker]]></category>
		<category><![CDATA[Trainer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://karriereblog.svenja-hofert.de/?p=1318</guid>
		<description><![CDATA[Was macht Berater und Coachs erfolgreich, gerade auch im Internet? Welche Strategien es gibt erläutert Svenja Hofert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Gestern hat Monika Birkner in<a href="http://blog.monika-birkner.de/" target="_blank"> Ihrem Blog</a> die Frage gestellt, warum manche gute Coachs zu wenig Kunden haben. Sind es vielleicht in Wahrheit schlechte Coachs oder Berater? Natürlich wird ein Coach oder Berater mit der Erfahrung immer besser. Deshalb ist wichtig &#8211; wiewohl nicht entscheidend -, mit wie viel Kunden er oder sie gearbeitet hat. Es ist etwas ganz anderes, was Erfolgreiche von Nicht-Erfolgreichen trennt&#8230;</p>
<p><span id="more-1318"></span></p>
<p>Erst einmal: Überall gibt es erfolgreiche und weniger erfolgreiche Menschen. Nicht alle Fussballspieler können Marco Reus sein, nicht alle Schauspieler George Clooney. Das ist so normal, wie es besser nicht nur Einserkandidaten gibt. Je größer der Wettbewerb, desto geringer die Zahl der Erfolgreichen im Vergleich zu den Nicht-Erfolgreichen. An die Spitze setzen sich immer nur eine Handvoll ab. Das ist nur anders in sehr kleinen und speziellen Branchensegmenten, weshalb eine mögliche Strategie lauten kann, in die Spezialisierung zu gehen. Beispiele habe ich in meinem<a href="http://www.amazon.de/Das-Slow-Grow-Prinzip-langsam-wachsen-untergehen/dp/3869362367/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1317225180&amp;sr=8-1" target="_blank"> Slow-Grow-Buch</a> gegeben.</p>
<p><strong>Dort findet sich das Vier-Faktoren-Modell: </strong></p>
<ul>
<li>1. Persönlichkeit,</li>
<li>2. Kompetenz,</li>
<li>3. Innovation und</li>
<li>4. Produkt.</li>
</ul>
<p>Die meisten Dienstleistungen haben einen Schwerpunkt in einem dieser Bereiche. Coachs und Berater in der Regel bei den ersten beiden, einige wenige setzen den Akzent beim Produkt, was auch clever sein kann, siehe etwa<a href="http://www.strussundpartner.de/index.php" target="_blank"> Struss und Partner</a>. Dann  muss das Produkt sehr gut, sehr klar sein und vor allem auf Nachfrage treffen. Das beste Angebot funktioniert nicht, wenn der Berater schlecht ist. Denoch: eine Produktstrategie verlangt weniger &#8220;Zeigefreudigkeit&#8221;, und mache mögen das Zeigen halt nicht so.</p>
<p>Wer den Fokus auf Persönlichkeit legt, muss mehr als etwa ein Internet-Startup &#8211; hier herrscht der Faktor Innovation vor &#8211; authentisch sein. Und authentisch zu sein ist in dem Moment schwer, in dem ein Dienstleister unsicher ist. Unsicherheit ist  ein ganz wesentlicher Grund für Misserfolg. Man traut sich nicht, etwas von sich zu zeigen. Man verschanzt sich hinter Perfektionismus, mag keine Fehler machen.</p>
<p><strong>Experimentelles Marketing</strong></p>
<p>Und das geht schon gar nicht mit einer Persönlichkeitsfaktor-Strategie in Zeiten des Internets. Online kann Marketing nur experimentell sein: Trial and error. Reagieren die Kunden auf diese oder jene hochgeladene Fotos? Mögen sie Einblicke in die Praxis? Es ist ein Experiment, herauszufinden, was funktioniert. Darauf müssen Sie sich einlassen wollen oder aber eine andere Strategie finden, zum Beispiel via Angebot oder Innovation, oder beides.</p>
<p><strong>Neue Erfolgskonzepte</strong></p>
<p>Erfolgskonzepte haben sich in den letzten Jahren stark geändert. Ich selbst stelle fest, dass die Kunden mit denen ich am allerbesten arbeiten kann (und für mich ist der Erfolg meines Kunden das wichtigste Kriterium, mir geht es nicht um ein schnelles Lob, sondern um Nachhaltigkeit), mich hier in diesem Blog gefunden haben oder in einem Buch, meist beides. Besonders viel Nähe hat dabei mein <a href="http://www.amazon.de/Das-Karrieremacherbuch-Erfolgreich-Jobwelt-Karriere/dp/3866684517/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1327219303&amp;sr=1-1" target="_blank">Karrieremacherbuch</a> hergestellt, oder das neue Slow-Grow. Beides sind Bücher, in denen ich auch viel von mir erzähle. In <a href="http://www.amazon.de/besten-wirst-Arzt-unterst%C3%BCtzen-Berufswahl/dp/3593395673/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1327219353&amp;sr=1-1" target="_blank">&#8220;Am besten wirst du Arzt&#8221;</a> lasse ich sogar noch tiefer blicken.</p>
<p>Meine besten Kunden sind &#8211; und das klingt vielleicht überraschend &#8211; nicht mehr die, die auf Empfehlung kommen, sondern jene, die übers Netz zu mir finden. Auch mit Enpfehlungskunden komme ich zu den gewünschten Zielen &#8211; aber, ganz ehrlich, das Wellenlängentuning dauert manchmal etwas länger und ich muss erklären, was die anderen längst wissen.</p>
<p><strong>Wellenlängentuning&#8230;</strong></p>
<p>Marketing im Social Media kann maximal authentisch sein. Ich erfahre nicht nur die Werbesprüche, ich sehe, wenn ich hinschaue, ganz viele Facetten. Eine Kundin aus einem weit entfernten Bundesland reiste 800 Kilometer an, obwohl sie eine andere Empfehlung bekommen hatte.  Sie könne mir vertrauen &#8211; den anderen nicht, weil man bei den anderen gar nicht wüsste, wer dahinter steht, und wie der tickt. Sie hatte also eine Vorstellung, wie ich ticke. Das erleichtert die Arbeit wirklich sehr. Nicht jeder Kunde will das von seinem Berater wissen &#8211; aber es sind offensichtlich genug.</p>
<p>Daraus ergibt sich ein ganz wichtiger Grund, aus dem jemand NICHT erfolgreich ist: Er versteckt sich hinter Werbeaussagen, agiert als &#8220;wir&#8221; oder zeigt keine &#8220;Kante&#8221;, ist zu sehr Mainstream, orientiert sich an anderen.</p>
<p><strong>Authentisch, aber erfolglos</strong></p>
<p>Nun kann ein Mensch authentisch sein, und ist dennoch nicht erfolgreich. Die Möglichkeit wird gern ignoriert, aber sie besteht eben auch: Die Person ist wirklich (noch nicht) gut genug, um sich im gewünschten Segment durchzusetzen. Sie hat noch nicht genügend Erfahrung, noch kein klares Konzept. Nun kann sie erfolgreich werden, in dem ihr das bewusst wird und sie aus den bisherigen Erfahrungen lernt. Es gibt eine ganz einfache Methode:</p>
<ul>
<li>Überlegen Sie sich, mit wem, wo und wie es gut gelaufen ist und ergründen Sie warum. Bauen Sie genau das weiter aus, Schritt für Schritt. Und fragen Sie sich das jedes Jahr neu.</li>
</ul>
<p>Wer sich selbstständig macht, denkt oft, es müsse gleich klappen, schnipp. Die Wahrheit ist: Oft schaffen es Dienstleister &#8211; gerade Berater, Sprecher, Trainer, Coachs - erst in einem zweiten oder dritten Schritt, nach Repositionierungen. Ein Blick von außen kann dabei enorm helfen. Zu viele schmoren im eigenen Saft.</p>
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		<title>Woran erkennen Sie einen guten Arbeitgeber?</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 18:08:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeber bewerten]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitgeberbewertungen]]></category>
		<category><![CDATA[gute Arbeitgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Kununu]]></category>
		<category><![CDATA[miese Arbeitgeber]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sind die besten Arbeitgeber? Wichtige Kriterien.]]></description>
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<p>Das möchte ich heute einfach mal in die Runde fragen, denn gerade flatterte mir eine neue Pressemeldung des Arbeitgeber-Bewertungsportals Kununu ins E-Mail-Fach. Das Bild zeigt deren Top-10 anhand von Mitarbeiterbewertungen, einige weniger bekannte Namen sind darunter (vollständige Auswertung <a href="http://bit.ly/w3BHl2" target="_blank">hier</a>). Dieses Thema hatte ich schon mehrfach aufgegriffen, so hier bei <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2011/09/arbeitgeber-bewertungen-wer-hat-denn-hier-gefakt/" target="_blank">Wer hat denn hier gefakt?</a> In meiner Praxis zeigt sich immer wieder, dass der Namen eines Unternehmens vielleicht für den Lebenslauf wichtig ist, am Ende aber für die Mitarbeiterzufriedenheit kaum eine Rolle spielt. Weitaus wichtiger ist, wie gut die Führung ist, die im letzten Beitrag Thema war. <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/01/kriegs-fuhrung-wenn-chefs-gegen-mitarbeiter-schiesen/" target="_blank">Die Führung </a>hat Einfluss auf alles, auch auf das Team. Dabei reicht es nicht, wenn einzelne Leitungspersonen &#8220;nett&#8221; sind, wenn ganz oben keine Klarheit herrscht. Wir kennen das: Der Fisch stinkt vom Kopf.</p>
<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2012/01/kununu_beste.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1313" title="kununu_beste" src="http://karriereblog.svenja-hofert.de/wp-content/uploads/2012/01/kununu_beste-300x179.jpg" alt="" width="300" height="179" /></a>Auf Platz Nummer 2 steht die Autonomie: Jeder Mensch, auch weniger qualifizierte, braucht seine &#8220;eigene Theke&#8221;. Das ist eines der Hauptprobleme der modernen Arbeitswelt, die auf die Abschaffung von Freiraum zielt, auf Standardisierung. Standardisierte Tätigkeiten lassen keinen Freiraum. Dabei führt, und das ist die Crux, gerade Innovation zur Standardisierung, die, noch weiter gedacht, irgendwann keine Menschenhände mehr braucht. Dann, spätestens, ist es Zeit für <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/01/10-grunde-fur-ein-bedingungsloses-grundeinkommen/" target="_blank">das Grundeinkommen</a>.</p>
<p>Meine Nummer 3 ist die Flexibilität, die Möglichkeit, auch innerhalb eines Unternehmens zu wechseln, Home Office-Tage einlegen zu dürfen, die Stunden zu reduzieren.</p>
<p>Und jetzt sind Sie dran. Was ist Ihnen wichtig?</p>
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