Die ideale Ergänzung zur Coaching-Ausbildung: Karrierecoaching-Seminar „Karriereexperte Professional“

Seit 2013 bietet Svenja Hofert drei Mal im Jahr ein einzigartiges Konzept für die Ausbildung von Karrierecoachs an. In einem dreitägigen Seminar mit anschließender dreimonatiger Coachingphase entwickeln Sie neue Herangehensweisen, Produkte und Ideen. Außerdem erhalten Sie einzigartige Tools und Insider-Tipps – direkt aus der Hand von Svenja Hofert mit ihrem ungewöhnlich breiten Erfahrungsschatz. Das Coaching-Seminar ist vielfach top bewertet und wird von bisherigen Teilnehmern wärmstens empfohlen. Es ist auch die ideale Ergänzung für systemische Coachs, die sich für berufliches Coaching fit machen wollen.

Frau Hofert, was hat Sie bewogen, eine eigene Weiterbildung zu entwickeln?

Es gab und gibt eine Schwemme von Coachingausbildungen – und gerade kommen Ausbildungen zum Karriereberater und Outplacementberater dazu, außerdem erste Masterstudiengänge. Die Inhalte sind jedoch oft fern von dem, womit meine Kollegen und ich Geld verdienen. Entweder wird Karriereberatung nur als Kurzzeitberatung „verkauft“ und Bewerbungstraining steht im Fokus, oder im Mittelpunkt steht die Begleitung der persönlichen Umbruchssituation; es geht weniger um Hilfestellung bei karrierespezifischen Lösungen. Einige Anbieter fahren auch veraltete, konservative Ansätze, die heute einfach nicht mehr funktionieren.

Gab es Schlüsselerlebnisse, die Sie die Karrierecoaching-Weiterbildung entwickeln ließen?

Zu mir kamen Klienten, die vorher bei anderen Coachs waren, dort aber nicht bekommen haben, was sie wollten, zum Beispiel eine Einschätzung ihrer Chancen auf den Arbeitsmarkt. Einer hatte nach dem Buch von Bolles gearbeitet und 20 Stunden investiert, war aber keinen Schritt weitergekommen. Ein anderer war bei einem Coach, suchte Orientierung, bekam jedoch unerwünschte Hinweise zu seiner Bewerbung – keine Auftragsklärung. Viele haben pauschale Aussagen zu ihren Stärken und Potenzialen erhalten, etwa „Sie sind introvertiert, also….“. Oder: „Als Führungskraft sind Sie nicht geeignet.“ Das finde ich hochgradig unseriös. Andere wollten Empfehlungen, aber die systemisch geprägten Coachs drucksten rum.

Irgendwie schien ich einen anderen Ansatz zu haben. Karrierecoaching ist für mich etwas anderes als Business Coaching. Es ist auch keine Karriereberatung. Es ging mir darum, meinen Ansatz zu vermitteln. Nebenbei wurde mir immer bewusster, wie wichtig professionelle Auftragsklärung und Produktentwicklung sind. Und dass eigene Grenzen gesehen und benannt werden müssen. Im Karrierecoaching ist es besonders wichtig, deutlich zu sagen, was ich aufgrund meiner Feldkompetenz leisten kann oder will – und was nicht.

Sie betonen Weiter- statt Ausbildung und legen Wert darauf, dass keine Beratungsgrundlagen vermittelt werden.

Ja, weil ich nicht ausbilde, sondern auf dem vorhandenen Wissen aufbaue, es ordne und neu strukturiere, um eigene Ziele zu erreichen. Die Teilnehmer von „Karriereexperte Professional“ sollten deshalb bereits im Geschäft sein, eine Coachingausbildung wäre hilfreich. Ein Studium und Lebens- und Beratungserfahrung setze ich voraus. Man lernt bei mir nicht zu coachen, sondern neue Ansätze Klienten in beruflichen Veränderungsprozessen zu unterstützen – und eigene, der Persönlichkeit und Vorerfahrung entsprechende Produkte zu entwickeln. Für nicht wenige war ein Seminar bei mir auch der Anfang einer Neupositionierung. Ich habe einen sehr guten Marketingblickund weiß, was sich verkaufen lässt – intern in Unternehmen wie extern. Das wird mir immer zurückgemeldet, dass das sehr ungewöhnlich und besonders ist.

Sie arbeiten mit einem Phasenmodell …

Das von mir entwickelte 4-Lebensphasen-Modell des Karrierecoachings hilft, Themen klarer zu fassen und die Angebote aus meinem „Baukasten“ darauf zuzuschneiden. Jede Phase braucht andere Methoden oder eine andere Kombination von Methoden. Ein Beispiel: Berufliche Neuorientierung gestaltet sich in der „Karrierephase“ ganz anders als in der „Sinnphase“. Sie braucht andere Inhalte und Herangehensweisen, der Coachee eine andere Führung.

Gibt es für Sie einen Unterschied zwischen Karrierecoach und Karriereberater?

Genau definiert ist das nicht. Ich stelle nur fest: Wenn Klienten in unser Büro kommen, sagen sie zu 90 %, sie hätten nach einem Karrierecoach gesucht, nicht nach einem Karriereberater. Ich glaube, Karriereberater wird immer noch eher mit reiner Bewerbungsberatung assoziiert, mit der karriereorientierten Lebenslaufanalyse, dem Training von Gehaltsverhandlungen und Vorstellungsgesprächen. Das sind wichtige Bausteine, die gut für den Einstieg sind, aber bei uns nur den kleineren Teil der Anfragen ausmachen. Der wesentliche Teil sind Veränderungsprozesse in beruflicher Neu- oder Umorientierung. Kompetenzentwicklung, Potenzialanalyse, Führungskräfteentwicklung und Persönlichkeitsentwicklung sind ebenso relevant. Dabei müssen und sollten Teilnehmer nicht alles abdecken: das Seminar hilft auch, seinen Fokus zu finden. Meist hat der mit der Schwerpunkterfahrung zu tun. Jemand, der vor der Coachingausbildung Marketing-Führungskraft in einem Konzern war, wird andere Klienten ziehen als ein Dipl. Psychologe mit Diagnostikkenntnissen.

Was ist das Lernziel der Karrierecoaching-Ausbildung „Karriereexperte Professional“?

Erfahrung muss man machen, man kann sie nicht lehren. Aber: Ich kann an meiner Erfahrung teilhaben lassen und von Fällen und Best Practice berichten. ich kann erzählen, wie ich etwas aufbauen würde und anderen dabei helfen, neue Perspektiven zu entwickeln. Anders als viele im Coachinggeschäft scheue ich mich nicht Wahrheiten auszusprechen. Im Mittelpunkt steht mein Baukasten mit Tools, die sich in den verschiedenen Karrierephasen unterschiedlich kombinieren lassen. Wir arbeiten dann an konkreten Fällen, um den Einsatz der Tools zu üben und eine angemessene Planung und Aufwandsschätzung vorzunehmen: Wie lange braucht man für welche Themen? Was ist eine sinnvolle Vorgehensweise? Der Karrierecoach soll im Nachgang des Seminars ein individuelles Beratungskonzept erstellen können. Dann bekommt er auch ein Siegel und kann Mitglied bei Karriereexperten.com werden.

Sie bieten die Seminare offen und inhouse an?

Inhouse ist es möglich, Themen genau auf den Kenntnisstand der Teilnehmer zuzuschneiden. Das ist interessant für Personalabteilungen und Career Services. Hier kommt das Seminar „Standortanalyse“ oder „Potenzialanalyse“ auch sehr gut an, in dem ich die Kompetenzen vermittle, die nötig sind, um eignungsdiagnostische Instrumente wie Tests einzuschätzen. Wissen in Bezug auf Entwicklungspsychologie, dass ich für die Begleitung beruflicher Veränderungsprozesse für absolut essentiell halte, erhalten Teilnehmer in meinem auch offen angebotenen Zwei-Tages Kurs „Psychologie für Berater, Coachs und Führungskräfte.“

  • Karrierecoaching Weiterbildung „Karriereexperte Professional“, 3 Tage mit Coachingphase Video. Anmeldung.
  • Menschen wirklich voranbringen: Psychologie für Berater, Coachs und Führungskräfte, 2 Tage, mehr Infos.