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	<title>Karriereblog von Svenja Hofert - Die Expertin für neue Karrieren &#187; Burnout</title>
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	<description>Der innovative, freche, andere Karriereblog: Ideen und Konzepte von morgen schon heute</description>
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		<title>Ich kann eigentlich&#8230;nichts (Mia 3)</title>
		<link>http://karriereblog.svenja-hofert.de/2011/11/ich-kann-eigentlich-nichts-mia-3/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 18:27:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere-Fortsetzungsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
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		<category><![CDATA[Potenzialanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Stärken finden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fortsetzunggeschichte über eine berufliche Neuorientierung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2011/11/der-wurmfortsatz-des-chefs-die-neue-kollegin-mia-2/" target="_blank">S</a><em><a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2011/11/der-wurmfortsatz-des-chefs-die-neue-kollegin-mia-2/" target="_blank">onja</a>, ich danke dir! Du baust mich auf. Vielleicht kann ich doch etwas! Wären wir jetzt auf einem Seminar, wir würden uns in den Armen liegen und alles wäre gut. Der einzige männliche Teilnehmer würde irritiert zu uns schauen, aber mitgerissen sein von der weiblichen Solidarität. Uns ginge es allen gut. Für diesen Abend.</em></p>
<p><em>Das ist der Punkt, denn am Morgen darauf falle ich wieder in dieses tiefe Loch und suche nach etwas, von dem ich nicht weiß, was es ist.  Mit Svenja habe ich einen idealen Tag konstruiert. Sie sagt, ich solle mir vorstellen, dass ich 2.000 Euro netto einfach dafür bekommen, dass ich etwas mache. Was ist egal. Schöne Vorstellung? Ehrlich gesagt: Nicht so, denn ich weiß gar nicht so genau. was ich machen will. Am Ende habe ich mir das so ausgemalt: </em><em>Der Tag beginnt mit Zeitunglesen irgendwann nach 10 Uhr. Dann treffe ich mich mit Leuten, lerne etwas, jogge, lese eine Stunde ehrenamtlich etwas vor. Danach halte ich einen Vortrag daüber, wie man Chinesen Kreativität beibringt und gehe dann  tanzen. &#8230; </em><em>Ich wage den idealen Tag kaum zu denken, denn Felix, mein Partner, würde mich für verrückt halten. Wir sind immer allein. Er ist bis 22 Uhr bei der Arbeit, ich war es ja auch bis vor kurzem. Unser Leben dreht sich nur um diesen Angelpunkt, die Arbeit; wir haben das nie in Frage gestellt. </em></p>
<p><em>Als ich begonnen habe, darüber nachzudenken, was ich machen würde, wenn ich nichts machen müsste, ging es mir erst mal schlecht. Ich sei es nicht gewohnt, eigene Bedürfnisse zu haben, sagt meine Therapeutin. Ich sei immer den anderen gefolgt: meinen Eltern (Kind studier!), meinen Freunden (Hauptsache Job!) und meinem Chef (dem Narzissten).  Wer bin ich? Die Frage kann ich deshalb nicht richtig beantworten. Wer sie beantworten kann, ist erfolgreich, argumentierte neulich auf einem Podium eine Personalentwicklerin.  Sie brachte Beispiee. So jemand sitzt nicht in einem Vorstellungsgespräch und fragt sich &#8220;was erwarten die von mir&#8221;; so jemand formuliert seine Erwartungen und checkt, ob diesen mit denen des Unternehmens harmonieren. So jemand hat keine Mühe, sich selbst Aufgabenbereiche zu suchen und wüßte, wie er oder sie einen Tag gestaltet. </em></p>
<p><em>Also frage ich mich jetzt, wer ich bin, damit ich auch anfangen kann, meine Erwartungen zu formulieren. Habt ihr ene Idee, was ich dazu tun kann? Mit welchen Tools würdet ihr arbeiten?</em></p>
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		<title>Sich selbst wiederfinden &#8211; Die fiktive Geschichte von Mia</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 22:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere-Fortsetzungsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Karrieremachen]]></category>
		<category><![CDATA[Anerkennung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbeute im Beruf]]></category>
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		<category><![CDATA[Frauen im Sekretariat]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsführungsassistentin]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum sich gerade Frauen oft aufopfern - und weshalb ein System dahintersteckt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mein Name ist Mia. Ich bin erfunden worden, weil in diesem Blog weder  Namen genannt noch wahre Geschichten erzählt werden können. Svenja sagt, ich soll möglichst typisch sein, das versuche ich also. Ich stell mich mal vor: Ich arbeite als Geschäftsführungsassistentin bei einem größeren Unternehmen. Das ist ein Job, der für Frauen irgendwie prädestiniert zu sein scheint. Vor allem für Frauen, die steckenbleiben in einer Position. Während Männer in ähnlich exponierter Stellung als Vorstandsassistent oft geradezu nach oben schießen, verschießen wir unser Lebenspulver – an einen machtbewussten Mann.</em></p>
<p><em>Mein Chef ist einer, der mich braucht. Bilde ich mir ein.  „Ohne sie klappt nichts hier“, sagt er gern. Das geht mir runter wie Öl, und ich lege dann noch einen drauf. Nachtschichten, Wochenendarbeit alles kein Problem. Meine Familienplanung habe ich komplett auf seine Bedürfnisse abgestimmt, mit der Folge, dass ich jetzt über 40 bin, kein Mann in Sicht ist und ich einfach mangels Alternative weiterarbeite.</em></p>
<p><em>Ich kann schlecht nein sagen. Ich will keine Fehler machen und habe Angst vor Kritik. Ich denke  ständig darüber nach, was andere von mir denken. Darüber, sagt meine Therapeutin, habe ich mich selbst verloren.</em></p>
<p><em>Mein Problem ist, dass ich eigentlich nicht genau weiß, was mich interessiert und was ich will. Ich lebe davon und damit gebraucht zu werden. “Ihr  Chef ist ein Narzisst“, sagt meine Psychotherapeutin.  Sie meint, solche Männer würden Frauen wie mich einfach benutzen.  Meine Aufopferungsbereitschaft sei sein Erfolg. Der Spruch „hinter jedem Mann steht eine erfolgreiche Frau“ ist wahr – nur bin ich nicht seine Ehefrau.</em></p>
<p><em>Natürlich hatte auch ich schon einen <a href="http://http://karriereblog.svenja-hofert.de/tag/burnout/" target="_blank">Burnout.</a> Seitdem beschäftige ich mich mit dem, was ich will und bin erstaunt über das, was ich so entdecke. Mein Chef ist kein Choleriker, er schont mich jetzt. Aber sicherheitshalber hat er jemand anderen eingestellt, falls ich mal ausfalle. Das ist Strategie, sagt die Therapeutin. Und mir geht es jetzt noch schlechter. Denn nun weiß ich: ich werde wirklich nicht gebraucht.<br />
</em></p>
<p>Können Sie sich wiederfinden? Wenn Sie wie Mia sind, denken Sie einfach mal darüber nach, wie Sie sich selbst wiederfinden können. Machen Sie sich frei.</p>
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		<title>Nichts geht mehr … aber so geht es auch nicht</title>
		<link>http://karriereblog.svenja-hofert.de/2011/10/nichts-geht-mehr-%e2%80%a6-aber-so-geht-es-auch-nicht/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 08:02:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dr. Eva Reichmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Eva Reichmann]]></category>
		<category><![CDATA[Karriereberaterin Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Karriereexperten]]></category>
		<category><![CDATA[Karriereexpertin]]></category>
		<category><![CDATA[Studienfachwahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. Eva Reichmann spricht in ihrem Gastbeitrag über die übertriebene Verwendung des Begriffs Burn-Out und fordert: Begriffe soll man nicht gedankenlos verwenden, bis sie sinnentleert sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Meine Mutter hat jede Woche einen <a href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/tag/burnout/" target="_blank">Burn-Out</a>“ sagte neulich ein Teilnehmer in einem Zeitmanagement-Workshop. Was mich zum Schmunzeln brachte, war für viele Workshop-Teilnehmer eher erschreckend. Und das erschreckte mich.</p>
<p><strong>Kabarettreife</strong></p>
<p>Das Thema Burn-Out hat es jetzt schon zur Kabarettreife gebracht: die Oktober-Sendung „Neues aus der Anstalt“ nahmen<a href="http://www.kulturagenten.de/?kuenstler=Urban&amp;seite=urban_start" target="_blank"> Urban Priol und Erwin Pelzig </a>zum Anlass, ausgiebig über den andauernden realen oder gefühlten Erschöpfungszustand der Nation, speziell ihrer Politiker und Prominenten, zu räsonieren.  Im Kabarett thematisieren kann man nur Dinge, die allgemein bekannt sind und zu denen jeder eine Meinung hat – sonst lacht niemand. Das Publikum von Priol und Co. amüsierte sich prächtig. Ein Zeichen dafür, dass Burn-Out mittlerweile längst Bestandteil des (un)gesunden Halb-Wissens geworden ist.</p>
<p><strong>Modebegriff</strong></p>
<p>Problematisch ist, dass durch den allzu saloppen Umgang mit dem Begriff leider viel Schaden angerichtet wird. Im (un)gesunden Halbwissen wird nicht unterschieden zwischen körperlichen und seelischen Erschöpfungszuständen, die tatsächlich auf einer klinischen Diagnose beruhen und einer Therapie bedürfen – und leichteren Formen von Müdigkeit oder dem Gefühl, am Arbeitsplatz aus unterschiedlichen Gründen momentan nicht leistungsfähig zu sein. Im extremsten Fall hat man dann „jede Woche einen Burn-Out“.</p>
<p>Begriffe soll  man nicht gedankenlos verwenden, bis sie sinnentleert sind. Das ist zum Beispiel so geschehen beim Begriff Allergie (Allergien können klinisch nachgewiesen werden &#8211; einzelne Lebensmittelunverträglichkeiten zum Beispiel sind jedoch keine Allergien) oder auch beim Begriff der Teamarbeit (da werden 12 in ein Büro gepferchte Call-Center-Agenten  oder 3 Studierende, die ein Kurzreferat ausarbeiten,  als Teams bezeichnet).</p>
<p><span id="more-1148"></span>Der Begriff Burn-Out sollte nur bei entsprechend vorliegender klinischer Diagnose verwendet werden.</p>
<p><strong>Must-have</strong></p>
<p>In den Medien wird &#8211; reißerisch oder mit betroffener Haltung &#8211; über Fußballtrainer und andere Prominente berichtet, die Burn-Out haben. Augenscheinlich allesamt fleißige und gesellschaftlich bedeutende Menschen. Das impliziert den Schluss: wer Burn-Out hat ist ein produktiver Arbeiter und ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft.</p>
<p>Letzte Woche habe ich in der Straßenbahn ein Gespräch zwischen zwei Teenagern belauscht. Eine Person namens Anna-Lena sollte Burn-Out haben. Ich dachte natürlich an die Lehrerin der Mädchen – es stellte sich aber heraus, dass es die mal gerade 15jährige Freundin war. Die Mädchen diagnostizierten in den nächsten 5 Minuten nicht nur bei sich selbst Burn-Out-Symptome sondern auch noch bei zwei weiteren guten Freundinnen, während die weniger beliebten Klassenmitglieder burn-out-frei waren. Sichtlich gestärkt durch dieses „Ich-hab-Burn-Out-Gefühl“ verließen sie die Straßenbahn.</p>
<p><strong>Gesunde Selbst-Einschätzung und Beratung</strong></p>
<p>Wer eine Woche durchgearbeitet hat – vielleicht auch noch körperlich – darf ruhig mal müde sein.</p>
<p>Wer um 22:00 ins Bett geht und um 5:00 morgens aufwacht hat vermutlich keine Schlafstörungen sondern ist nach 7 Stunden Schlaf einfach ausgeschlafen. Wer mit Mehrfachbelastungen zu tun hat sucht natürlich Ruhe und Erholung.  Das ist normal.</p>
<p>Es gibt Menschen, die nie im Leben das klinische Bild von Burn-Out erleiden werden – und andere, bei denen die Wahrscheinlichkeit, dass es passiert, hoch ist. Denn bei der Entstehung von Burn-Out spielen die Art des Umgangs mit Belastungen sowie Persönlichkeitsaspekte (energieverschleißende Bewältigungsstrategien usw.) eine große Rolle. Das kann man aber herausfinden, bevor es zu spät ist. Dabei nützt den Betroffenen ein ganzheitlicher Ansatz (weshalb wir bei beruf &amp; leben zu diesem Thema u.a. mit einer Heilpraxis zusammenarbeiten).</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Bleiben Sie gesund – aber wenn Sie an etwas erkranken, tun Sie es unter dem richtigen Namen!</p>
<p><a href="http://www.google.de/#sclient=psy-ab&amp;hl=de&amp;source=hp&amp;q=dr.+eva+reichmann+beruf+und+leben&amp;pbx=1&amp;oq=dr.+eva+reichmann+beruf+und+leben&amp;aq=f&amp;aqi=&amp;aql=1&amp;gs_sm=e&amp;gs_upl=7161l12387l1l13245l30l17l5l0l0l2l406l5554l2-6.9.2l21l0&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.,cf.osb&amp;fp=fcae1d158f522b36&amp;biw=1680&amp;bih=844" target="_blank">Dr. Eva Reichmann</a> ist Berufs-, Karriere- und Studienfachberaterin. Gemeinsam mit Bianca Sievert leitet sie die Beruf &amp; Leben GbR in Bielefeld. Sie ist Autorin des Buches <a href="http://www.karriereexperten.com/buecher/ihr-weg-zum-passenden-beruf-1" target="_blank">&#8220;Ihr Weg zum passenden Beruf&#8221;. </a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Endlich mehr Frei-Zeit: Warum 5 Tage arbeiten, wenn 4 reichen?</title>
		<link>http://karriereblog.svenja-hofert.de/2011/10/endlich-mehr-frei-zeit-warum-5-tage-arbeiten-wenn-4-reichen/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 18:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[4-Tage-Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[nebenberufliche Selbstständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Reduktion der Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Teilzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Überbelastung]]></category>
		<category><![CDATA[weniger arbeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 4-Tage-Woche kommt, denn immer mehr Arbeitgeber wollen freiwillig kürzertreten. Grund ist die Überbelastung und das ständige Steigen von Anforderungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wetten wir, dass in 10 Jahren, die 4-Tage-Woche und Wunsch-Arbeitszeiten für Akademiker die Regel sein werden und nicht mehr die Ausnahme? Schauen Sie im Jahr 2021 noch mal bei mir rein. Und lesen Sie jetzt, warum ich das glaube &#8211; und wie Sie vorgehen, wenn Sie selbst einen Stressjob entschleunigen wollen.</p>
<p><span id="more-1129"></span>Vor acht Jahren hatte ich die erste Kundin, mit der ich ein eine 4-Tage-Woche-Argumentationsstrategie ausgearbeitet habe. Sie ist noch heute mit der Lösung glücklich.  Dann kam einige Zeit immer mal wieder jemand mit diesem Wunsch (oft war es auch Ergebnis einer beruflichen Neuorientierung). Doch seit kurzem explodiert es: Die letzten Wochen kam fast an jedem Tag ein frustrierter Angestellter, der nur eins wollte: mehr Leben, weniger Arbeit. Hilfe, Job-Frust!</p>
<p><strong>Der Wunsch nach einer Drei- oder Vier-Tage-Woche hat längst</strong> nicht mehr nur mit Familienvereinbarkeit zu tun, sondern immer mehr mit der Unternehmenswirklichkeit. Die neuen Jobs fordern viel und ganzen Einsatz. Gerade die motivierten und leistungsstarken Mitarbeiter möchten keine halben Sachen machen. Doch die Aufgaben stapeln sich, „nein“ sagen reicht nicht mehr. Es sind gerade Projekttätigkeiten, die stressen: Viele Anforderungen, eine Menge Unerwartetes, hoher Druck, wenig Wertschätzung, immer zwischen den Parteien stehen. Die Spannung, die so einem Job innewohnt, kann dann sich dann schnell in Anspannung verwandeln. Und diese in das Gefühl: das passt  so  nicht mehr, das geht nicht mehr.</p>
<p><strong>Die Folgen davon kennen wir, auch wenn ich den Begriff Burnout </strong>für überstrapaziert halte, weil sich eine ganze Menge unterschiedlicher Phänomene davor und dahinter verbergen. Es ist aber auch egal, was es ist: Wenn jemand am Ende des Tages nach Hause kommt und die Batterien sind leer, dann muss er etwas verändern, denn über Nacht lässt sich Minus nicht in Plus verwandeln. Wenn Sie nicht mit Freude zur Arbeit gehen sind, sondern mit einem „oh, Gott, ich muss“ stimmt was nicht, sofern das öfter vorkommt.  Wenn das Wochenende nicht ausreicht, um Energie zu tanken, dann muss die Arbeit reduziert werden.</p>
<p><strong>Ein  weiterer Grund für die hohe Quote gut ausgebildeter </strong>Menschen, die lieber weniger als mehr möchten, ist der Wunsch sich langsam eine Selbstständigkeit aufzubauen, heimlich oder offiziell, aber auf jeden Fall im <a href="http://www.amazon.de/Das-Slow-Grow-Prinzip-langsam-wachsen-untergehen/dp/3869362367/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1317225180&amp;sr=8-1" target="_blank"><strong>Slow Growing</strong></a>. Das sehen immer mehr als eine Art Exitstrategie, als Notausgang in Zeiten, in denen attraktive Jobs immer unattraktiver werden, weil spannende Tätigkeiten an Berater outgesourct werden und man selbst nur noch verwaltet, Schäden begrenzt, brieft, Krisen managt…</p>
<p><strong>Nun springt in der Präsenzkultur Deutschland nicht jeder </strong>Arbeitgeber gleich freudig in die Luft, wenn der Mitarbeiter Teilzeit fordert.  Ich bin immer dafür, erst einmal auf diplomatischem Weg vorzugehen mit kluger Taktik, die meist auf nutzenorientierter und Chef-Typ-gerechter Argumentation beruht. Diese Taktik kann ganz unterschiedlich aussehen: Manche Chefs sind offen für das Argument, dass weniger Arbeitstage gut für Motivation und Gesunderhaltung von Körper und Geist seien.  Bei diesen Managern schadet es auch nicht, einfließen zu lassen, dass eine Erschöpfungsdepression wohl nicht mehr weit sei. Andere würden Mitarbeiter, die so etwas offen ansprechen, fortan gnadenlos mobben. Das ist eine schlechte und unglaubliche dumme Firmenkultur, aber nichtsdestotrotz verbreitet.</p>
<p><strong>Andere haben absolutes Verständnis für das zweite Standbei</strong>n Selbstständigkeit. Wieder andere gar nicht. Dann gibt es die, die sind aufgeschlossen für mehr Flexibilität und sehen auch die Chance für das eigene Unternehmen ein Exempel zu statuieren. Sie könnten so ja auch in der Gunst des eigenen Vorgesetzten steigen, der gerade von oben die Anordnung erhalten hat, den Mitarbeitern zeitgemäße Arbeitsbedingungen zu ermöglichen…</p>
<p><strong>Es gibt auch Chefs in Unternehmen, die gar nicht auf Argumente </strong>reagieren, nicht mal zuhören  oder sowieso nur Eigeninteressen folgen. Da geht es manchmal nicht ohne Säbelrasseln. Und das heißt: Auf das Gesetz zurückgreifen. Denn es gibt es einen Anspruch auf Teilzeit in allen Betrieben mit mehr als 15 Mitarbeitern – dafür müssen Sie keine Kinder haben!</p>
<p><strong>Lesen wir mal rein in das Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/tzbfg/gesamt.pdf" target="_blank">(Teilzeit- und Befristungsgesetz &#8211; TzBfG)</a>:</strong></p>
<p>„Ein Arbeitnehmer, dessen Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate bestanden hat, kann verlangen, dass seine vertraglich vereinbarte Arbeitszeit verringert wird.“</p>
<p>Dabei muss er Fristen einhalten: „Der Arbeitnehmer muss die Verringerung seiner Arbeitszeit und den Umfang der Verringerung spätestens drei Monate vor deren Beginn geltend machen. Er soll dabei die gewünschte Verteilung der Arbeitszeit angeben.“</p>
<p><strong>Spätestens einen Monat vor Ablauf der Drei-Monats-Frist muss der </strong>Arbeitgeber handeln und ablehnen. Tut er es nicht, hat er stillschweigend zugestimmt. Lehnt er ab, muss eine Einigung erfolgen. Geht nicht? Letztendlich nein sagen, kann der Arbeitgeber nur aufgrund betrieblicher Erfordernisse. „Ein betrieblicher Grund liegt insbesondere vor, wenn die Verringerung der Arbeitszeit die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigt oder unverhältnismäßige Kosten verursacht. Die Ablehnungsgründe können durch Tarifvertrag festgelegt werden.“</p>
<p>Natürlich kann man an der Auslegung der Paragrafen ordentlich drehen und wenden. Ihr Arbeitgeber kann das – Sie aber auch.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ole davon oder: Warum Arbeit manchmal so fertig macht</title>
		<link>http://karriereblog.svenja-hofert.de/2010/07/ole-davon-oder-warum-arbeit-manchmal-so-fertig-macht/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 09:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karrieretrends]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Erschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Ole von Beust]]></category>
		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum andere es akzeptieren müssen, wenn sich Prioritäten im Berufsleben verschieben. Weshalb man nicht gegen eigene Bedürfnisse arbeiten und sich den Forderungen anderer unterordnen sollte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was hinter Ole von Beusts Rücktritt steckt?  Fest steht: Der Mann hat keine Energie mehr. Und da sollen sich diejenigen, die Durchhalteparolen brüllen, doch bitte mal gepflegt zurücknehmen.</p>
<p>Oft treffe ich Menschen, die einfach keine Energie mehr haben. Meist liegt es daran, dass sie viele Jahre gegen sich selbst und eigene Bedürfnisse angekämpft haben, weil der Job ein Verhalten abverlangt hat, das einfach nicht zur eigenen Persönlichkeit passt. Es kann sein, dass ein Vertriebsleiter Erfolgen hinterherjagen musste, obwohl ihm das eigentlich gar nicht liegt. &#8220;Zum Jagen tragen&#8221; müsse man einige der Mitarbeiter, erzählte mir mal ein Kunde. Das fiel ihm schwer, denn er schleppte sich selbst.</p>
<p>Es kann auch sein, dass einem etwas am Anfang Spaß gemacht hat, was am Ende nur noch anstrengend ist. Oder dass sich  Prioritäten verschieben. Mag es gestern noch spannend gewesen sein, vier Tage die Woche im Hotel zu leben, so kann dies heute schon an den Kräften zehren. Mag sein, dass man vor drei Jahren den Focus auf Erfolg im Job legte, und heute auf ein ausgeglichenes Privatleben.</p>
<p>Es gibt ja nur dieses eine Leben. Möge jeder selbst entscheiden, wie er es gestaltet.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn Du was leisten willst, geh ins Fitness-Center</title>
		<link>http://karriereblog.svenja-hofert.de/2010/02/wenn-du-was-leisten-willst-geh-ins-fitness-center/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 23:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Svenja Hofert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karrieretrends]]></category>
		<category><![CDATA[Beamte]]></category>
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		<category><![CDATA[KMU]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, wirklich, ich zweifle überhaupt nicht an, dass ganz, ganz viele Menschen sehr viel arbeiten. Viel zu viel. Das ist die eine Hälfte. Die andere Hälfte aber schiebt mehr oder weniger einen faulen Lenz:&#0160;nicht selten&#0160;in einem Konzern. Dass dort einige den Lenz nur im Frühling mögen und ansonsten an Bore-out leiden, ist bedauerlich (sind doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, wirklich, ich zweifle überhaupt nicht an, dass ganz, ganz viele Menschen sehr viel arbeiten. Viel zu viel. Das ist die eine Hälfte. Die andere Hälfte aber schiebt mehr oder weniger einen faulen Lenz:&#0160;nicht selten&#0160;in einem Konzern. Dass dort einige den Lenz nur im Frühling mögen und ansonsten an Bore-out leiden, ist bedauerlich (sind doch die Auswirkungen des&#0160;ich-langweil-mich-so-Syndroms&#0160;mindestens so schlimm wie die eines Burn-Outs). Es ist grausam, wenn Menschen, die anpacken wollen, dauernd an Grenzen stoßen: was alles nicht geht, keinen Sinn macht, gegen irgendwelche Interessen verstößt. Wer da nicht kündigt, wird zum Besitzstandbewahrer. </p>
<p>Ich fasse manchmal nicht, was ich da so höre. Oder halten Sie es für möglich, in diesen Zeiten wohlgemerkt, dass Menschen an einem durchschnittlichen Tag ingesamt zwei Telefonate führen und in acht Stunden gut bezahlter Arbeit ein Blatt Papier von links nach rechts schieben? Das habe ich neulich beim Amtsgericht &#8211; in drei Stunden Wartezeit auf die Ablehnung eines unerwünschten Onkel-Erbes &#8211; erlebt. Nicht für möglich hielt ich es bisher allerdings, dass sich solche Szenen auch bei namhaften Konzernen abspielen,&#0160;wohl auch, weil diese&#0160;Kunden&#0160; selten den Weg zu mir finden (denn sie verändern oft nur was, wenn sie die Kündigung kassieren). Ich selbst bin zwar konzernerfahren, aber auch schon 10 Jahre selbstständig. Bleibt nur die Sekundärquelle, also das vom Hören-Wissen: &quot;30 Prozent unserer Angestellten würde ich sofort rauswerfen&quot;, meinte ein Kunde, der in seinem schönen Großunternehmen sehr gern richtig gearbeitet hätte &#8211; aber nicht konnte. &quot;Wenn du was leisten will, geh ins Fitness-Center&quot;, scherzte sein Chef. </p>
<p>Dazu passt eine Statistik, die ich im Buch <a href="http://"><a href="http://www.amazon.de/Herausforderung-Motivation-Denkpr%C3%A4ferenzen-Einfluss-Engagement/dp/3763938982/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1265926773&amp;sr=8-1" target="_blank">&quot;</a></a><a href="http://www.amazon.de/Herausforderung-Motivation-Denkpr%C3%A4ferenzen-Einfluss-Engagement/dp/3763938982/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1265926773&amp;sr=8-1"><a href="http://"><a><a>Herausforderung Motivation&quot;</a></a></a></a> von Arne Maus gefunden habe. Demnach muss das leidenschaftslose Besitzstandswahren ein Phänomen&#0160;in Großunternehmen sein. &quot;Ich fühle mich oft energiegeladen, sagten 40% der Mitarbeiter in kleinen und mittelständischen Unternehmen, aber nur 28 in Konzernen. Auch eine andere Frage zeigt den Unterschied: &quot;ich tue meine Arbeit aus Leidenschaft&quot; sagen 53% der KMUler, aber nur 36% der Großunternehmensangestellten. Alles klar?</p>
<p>Zu diesem Beitrag passt: <a href="http://www.amazon.de/Das-Karrieremacherbuch-Erfolgreich-Zukunft-Karriere/dp/3821859911/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1265926845&amp;sr=1-1" target="_blank">Das Karrieremacherbuch</a>. </p>
<div class="googlePlusOneButton"><g:plusone href="http://karriereblog.svenja-hofert.de/2010/02/wenn-du-was-leisten-willst-geh-ins-fitness-center/"  size="small"   ></g:plusone></div>]]></content:encoded>
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