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Kriegs-Führung: Wenn Chefs gegen Mitarbeiter schießen

Die Kollegin, eine Führungskräftetrainerin, schüttelt sich. „Findest du nicht auch, dass Manager immer schlechter führen? Da herrscht ja wirklich Krieg in einigen Abteilungen.“

Das schlimme Wort „Krieg“ hatte ich bis dahin nicht wirklich (aus-)gedacht. Aber dass offensichtlich bei Beförderungen und auch in der Leistungsbeurteilung immer weniger Wert auf Führungsstärke gelegt wird, ist mir durchaus aufgefallen. Natürlich liegt es in der Art meiner Tätigkeit, dass mir 9 von 10 Kunden über eine schlechte Führung berichten – vielleicht ist das mies-versus-kompetent in Wahrheit etwas besser. Abersehr viel besser womöglich nicht.

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15. Januar 2012   12 Kommentare - Karrieremachen - Permalink
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Leisetreter: Der ruhige Weg zum Erfolg

Charles Darwin war es. Franz Kafka. Albert Einstein.  Anscheinend mehr Männer als Frauen. Kate Bush, Tori Amos, scheint so, an der Frauenfront. Was verbindet diese Menschen?

Ihre Introversion.

Lassen wir Steve Wozniak, den Apple-Gründer, genial, erfolgreich, introviert, sprechen:

„Ich erwarb eine zentrale Fähigkeit, die mir meine ganze Karriere helfen sollte: Geduld. Ich meine es ernst. Geduld wird gewöhnlich völlig unterschätzt. Bei allen Projekten von der dritten bis achten Klasse lernte ich die Dinge nach und nach… Ich lernte nicht so sehr auf das Ergebnis zu schielen als mich auf den gerade anliegenden Schritt zu konzentrieren und ihn so perfekt wie möglich zu machen.“*

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22. September 2011   2 Kommentare - Persönlichkeit & Potentiale - Permalink
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Werte im Management: Wie mutig sind die Manager von morgen?

Ob Finanzvorstand, Abteilungsleiter oder Personalchef. Management-Kompetenz wird meistens systematisch vermittelt. Die Grundlagen: Anlage, Biografie und Charakter. Das Problem: Sie lassen sich im Voraus kaum planen. Führungskräften mit einem technokratischen Menschenbild macht das zu schaffen. Warum wir mutige Manager brauchen, mit Persönlichkeit und Profil…

Zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft will die Universität St. Gallen mit ihrem jährlichen Symposium eine Art Schnittstelle sein. Für Manager und solche, die das ganz sicher noch werden wollen. Richtiges „Leadership“ werde immer wichtiger, lautete der Tenor, im Mai. Ebenso an der European Business School, dann im September.

Dass das mit den Werten nicht so einfach ist, wird manchem Manager langsam klar, spätestens beim Zuhören der „Impulsreferate“. Menschen zu führen, das bedeute mehr als nur das Checken von Quartalszahlen, so die Einsicht. Es gehe auch um Charakter, „weiche Faktoren eben“, murmelt ein Manager. Werte von Authentizität und Verlässlichkeit seien für ihn keine Nebensache. Parallel unterhält sich sein Nachbar angeregt über profitable Shareholder-Values in Asien. War da nicht was?

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8. August 2011   4 Kommentare - Gastbeiträge - Permalink
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