Mach Dein Hobby zum Beruf
Vor zwei Wochen habe ich ein Interview zu diesem Thema gegeben, für die Süddeutsche Zeitung. Hab´s noch nicht gedruckt gesehen. Aber das Thema ist spannend genug, um es hier anders aufzugreifen – nicht zuletzt passt es hervorragend zu meinem neuen Buch. „Kommt es wirklich vor, dass Menschen mit einer Leidenschaft Geld verdienen?“ fragte mich der Redakteur. Natürlich!
Ich mache daraus ein Drama mit Happy End in vier Akten. Es beginnt mit dem Hobby, führt zweitens über die Leidenschaft, navigiert drittens durch die Lebensphasen und endet viertens im Happy End.
1. Oktober 2011 2 Kommentare - Neue Karriere - Permalink
Ich wollt so gern Profiler werden… oder: Wie wir dem Fernsehen in die Falle gehen
Ich verrate Ihnen jetzt mal was, psst: Ich wollte Polizeipsychologin werden, weil ich gern Dingen und Menschen auf den Grund gehe und Zusammenhänge entdecke. Da habe ich mich letzte Woche auch gegenüber meiner langjährigen Büro-Partnerin geoutet.
Die hatte meinen Traumjob inne, bevor sie in die Disziplin Training und Coaching wechselte. Natürlich hat mich zwischenzeitlich längst der Realismus eingeholt, und mir ist klar – was sie bestätigen kann – dass der Job einer Polizeipsychologin nicht annähernd so aussieht wie der der Frieda Jung (die leider inzwischen aufgehört hat) beim Tatort Kiel. Und dass auch die Kollegen nicht halb so charmant-unbeholfen-bärbeißig sind wie ein Axel Milberg, äh, Klaus Borowski – nun ja, mit dem Alter steigt auch die Bodenständigkeit…
24. Juli 2011 6 Kommentare - Karrieremachen - Permalink
Stadt, Land, Job: Wo die Stelle hinzieht
Was wenn der Traumjob auf dem Land ist? Mitten in der Walachei? Dort, wo die Nachbarn hinter der Gardine hervorspinxen, wenn Sie (spät) nach Hause kommen? Wo Jugendliche wie Hühner auf Busbahnhofstangen sitzen und nicht mal niveaulos „hey digger“ rufen, sondern nur verstohlen grinsen, wenn Sie (ein Fremder) vorbeiziehen? Wo selbst akademisch ausgebildete Frauen als statistische „Ausfälle“ mit unter 30 heiraten – und, unglaublich für uns Städter, in diesem quasi jugendlichen Alter schon Kinder bekommen. Dort, wo auch die Betriebszugehörigkeiten überhaupt nicht so kurz geworden sind, wie uns z.B. die liebe Frau Hofert in ihrem Karrieremacherbuch weismachen will? 17 Jahre, 30 Jahre in einem Unternehmen: hier gibt´s das doch noch. Schön finden das manche, ein Graus ist es für andere. [Read more →]
13. Mai 2011 2 Kommentare - Neue Karriere - Permalink











