Kolumnen zu Karriere, Führung und Entwicklung

Endlich: Jobanzeigen mit Gehaltsangabe

Von | 2008-07-17T11:12:52+00:00 17. Juli 2008|

Heute trudelte eine Stellenanzeige über www.newsroom.de bei mir ein. Das erste Mal sehe ich bei einer deutschen Anzeige, dass das Gehalt mit angegeben wird. Super – warum nicht schon früher so, warum machen das nicht alle? In England ist es längst üblich, Anzeigen mit Gehaltsangabe zu veröffentlichen. Und sinnvoll: So weiß jeder, wo er dran ist und kann entscheiden, ob es dem eigenen Rahmen entspricht. In Deutschland wird vom Bewerber dagegen oft eine umfassende Marktrecherche verlangt, die extrem aufwändig und schwierig ist – und die Ergebnisse, die Gehaltsanalysen bringen, sind abseits von Standardjobs und -erfahrungen z.B. kaum tauglich.

Svenja Hofert

Rahmen

– Bewerbungsschluss 15.08.2008

– Arbeitsbeginn 15.09.2008

– unbefristet, 30 Tage Urlaub

– Monatsgehalt 4.260 Euro brutto

Ungefähr 35,4 Bücher geschrieben, einige Bestseller und Standardwerke, 5002 Kunden ist untertrieben, ein halbes Leben Coaching Beratung, Ausbildung nicht. Viele Menschen weitergebracht, Neues entwickelt. Analytisch, äußerst intuitiv, hohe Komplexitätsakzeptanz; bei aller Menschenliebe mit Blick fürs Unternehmerische, für Talente, Visionen, Strategien. Einige nennen mich visionär, querdenkerisch, andere pragmatisch und bodenständig. Am Ende gilt beides? Biografie | Unternehmen

2 Kommentare

  1. Irgendwer 10. August 2008 at 01:59 - Antwort

    Find ich auch gut. Wieso das Gehalt nicht gleich mit angeben. Beim Nachfragen erhält man die Angaben sowieso, und so kriegt der Arbeitsgeber nur Interessente die auch mit dem Lohn einverstanden sind. Finde ich eine gute Entwicklung

  2. irene 5. September 2008 at 20:54 - Antwort

    Ja fände ich auch Klasse: Dann würde der Wiedeking (Porsche) seinen Job als Vorstandschef mit 5-10 Mio p.a. dotiert sehen und nicht mit 100 Mio oder 60 Mio – was er letztes Jahr eingesackt hat…

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