Kolumnen zu Karriere, Führung und Entwicklung

Bin ich ein Narzisst? Und wenn ja, wie viele?

Von | 2018-05-06T15:43:46+00:00 6. Mai 2018|

Bin ich ein Narzisst? Diese Frage stellen sich viele Menschen eher heimlich. Immer noch steht die Opferreflexion im Fokus, weniger die des Täters. Denn Narzissmus hat viel mit dunklen Seiten zu tun, mit Macht, Schattenhandeln, Erfolg und Erfolgskonzepten. Diesen Zusammenhang will keiner gern für sich selbst sehen. Ich breche mit diesem Beitrag deshalb mit einem Tabu. Er hilft Schritt für Schritt, den eigenen Narzissmus zu verstehen und ihn schließlich zu greifen. Dabei fördert er Kenntnis und Selbstkenntnis – das wünsche ich mir jedenfalls.

Bist du Täter oder Opfer?

In meiner Branche gibt es vermutlich besonders viele Narzissten. Der Buchautor Robert Haller spricht von einem „Therapeutenstrich“. Ich vermute, es gibt auch einen Coachstrich und erst recht einen der „Speaker“. Dort bieten sie sich an und einer ist schöner (und teurer) als der andere.

Der Spruch „Gott verzeiht, aber ein Narzisst nie“ zeigt an, worauf Narzissmus zielt. Es geht um mehr als Anerkennung – um Bewunderung und (gerne blinde) Gefolgschaft. Ein Narzisst muss sich erst einmal seine Position aufbauen, deshalb kann er charmant und enorm leistungsgetrieben sein. Nebenwirkung: Narzissmus macht auch erfolgreich. Man kann über Narzissten schimpfen und sie belächeln. Aber wie narzisstisch bin ich eigentlich selbst? Diese Frage wird weniger gestellt und deshalb möchte ich sie hier in den Fokus stellen und mein eigenes Beispiel nehmen. Das soll dir helfen, dich selbst offener zu reflektieren.

Dazu möchte ich sagen: Ich habe nicht nur Buchwissen, sondern einige berufliche und was wohl noch mehr prägend ist, auch private Erfahrung, familienseitig. Wie sich Täter-Narzissmus anfühlt, wie „schleichendes Gift“ (so ein bekannter Buchtitel) nämlich, weiß ich.

Aber bin ich auch selbst Täter? Diese Frage möchte ich möglichst fundiert beantworten und damit all denen eine Hilfestellung bieten, die sie sich auch stellen. Sowie natürlich auch jenen, die sich in den Fängen eines Narzissten vermuten, sich aber nicht sicher sind, ob es einer ist.

Unterscheide narzisstisches Verhalten von einer Störung

Schauen wir uns erst noch mal an, von was wir überhaupt sprechen. Narzissmus ist

  • ein gesellschaftliches und soziales Phänomen,
  • eine gruppenspezifische Verhaltenstendenz,
  • eine individuelle Persönlichkeitstendenz
  • und dann erst eine Persönlichkeitsstörung.

Diese Unterscheidung habe ich in keinem der vielen Internetartikel gefunden. Die fehlende Differenzierung hat auch bei mir selbst zu Missverständnissen geführt. Und sie kann schädlich sein: Viele Internetartikel raten dir, sofort die Beine in die Hand zu nehmen, wenn du es mit einem Narzissten zu tun hast. Wenn es aber gar nicht um bösartigen Narzissmus geht, sich ein Mensch in einer bestimmten Situation nur so verhält, ist diese Empfehlung jedoch vielleicht falsch.

Das Phänomen Narzissmus

Zunächst möchte ich das Phänomen Narzissmus ergründen. Viele Frauen und Männer verliebten sich in den wunderhübschen Jüngling Narziss, so auch die Nymphe Echo. Narziss stieß sie davon, in der Art von Narzissten, also kalt und herzlos. Darauf verkroch sich die Nymphe in den Wald, siechte dahin und wurde ein Schatten ihrer selbst. Das Narzisst Narziss hatte sie ausgesaugt.

Narzissmus hat mich früh fasziniert. Alice Miller hat mit „Das Drama des begabten Kindes“ und „Am Anfang war Erziehung“ meine Vorstellung des Narzissten sehr geprägt. Alice Millers Bild jedoch ist unvollständig. Die wirklich bösen Seiten zeigt es nicht. Eine klare Definition bringt sie auch nicht. In der letzten Zeit habe ich mich deshalb tiefer mit verschiedenen Narzissmus-Interpretationen auseinandergesetzt.

Dabei habe ich die Schattierungen des Phänomens in mir selbst gesucht. Natürlich, ich mag es, wenn meine Gedanken etwas auslösen, will Resonanz und Spiegelung. Ein Sendungsbewusstsein wird mir nachgesagt. Ich rede ganz gern, kann sein, dass ich die Aufmerksamkeit manchmal zu oft auf mich ziehe. Wer Sendungsbewusstsein hat, muss überzeugt sein, auch etwas senden zu können. Selbstmarketing und -darstellung (ist das trennbar?) fällt mir recht leicht. Das Internet hat das sehr vereinfacht. Folglich nimmt Selbstmarketing auf allen Ebenen zu. Das ist das Phänomen.

Das narzisstische Verhalten

Wer sich selbst vermarktet, zeigt aber auch ein narzisstisches Verhalten. Wie ist es bei dir? Wie prägt dich dein Umfeld in narzisstischer Weise und wie verhältst du dich?

Narzissten neigen dazu, sich oberflächliches Wissen anzueignen, so genanntes Überschriftenwissen, lese ich. Aufatmen: Dafür bin ich eher nicht bekannt. Ich lese viel und bin selten zufrieden mit meinen Texten. Kaum ist ein Buch auf den Markt, würde ich es am liebsten wieder runternehmen, weil ich schon wieder einen Kilometer weitergedacht habe und es nun anders machen würde. Das ist eher kein narzisstisches Verhalten. Wie ist es bei dir?

Narzissmus als Persönlichkeitstendenz – die Diagnose

Bin ich ein Narzisst, bin ich es nicht? Wenn es mehr als ein Verhalten ist, muss es eine Persönlichkeitstendenz sein.

Ich habe mindestens zwanzig Tests gemacht, das Ergebnis war nicht eindeutig. Bei einigen Tests war ich gefährlich nahe dran an diesem Narzissmus, bei anderen meilenweit entfernt. Von den Internet-Tests möchte ich aus dieser Erfahrung abraten, sie sind so wie Internet-IQ-Tests –  willkürlich erstellt, verfolgen sie keine klaren Konstrukte und sind nicht sehr valide. Es ist oft auch nicht klar, was sie da eigentlich abfragen: Narzisstisches Verhalten oder eine Störung. Das ist ein ziemlicher Unterschied. Die meisten Internettests zielen auf die narzisstische Persönlichkeitstendenz, ohne darauf eindeutig hinzuweisen.

Narzissmus als Persönlichkeitsstörung

Geht es um eine Störung, so muss erst einmal bestimmt sein, dass überhaupt eine Persönlichkeitsstörung vorliegt. Dafür geben die Diagnoseschemata der DCM-5 – einer Art Psychiater-Bibel, die vor allem in den USA verwendet wird – und der ICD-10 (international) Anhaltspunkte. In der DCM-5 steht, dass eine Störung ein überdauerndes Muster sein muss, das sich im Bereich Kognition (Wahrnehmung) und Affektivität (emotionale Reaktionen) zeigt. Die ICD-10 nennt „klinisch wichtige, meist länger anhaltende Zustandsbilder und Verhaltensmuster.“

Wenn dieses langanhaltende Muster besteht, kann man sich näher anschauen, um was es genau geht. Narzissmus liegt fast jeder Störung zugrunde, so der Autor Robert Haller, auch vielen Süchten und selbst psychosomatischen Erkrankungen. Sie paart sich auch mit anderen Erkrankungen, mit Borderline etwa. Das ist aber kein eigenes Störungsbild. Die ICD-10 kennt dieses auch nur unter „sonstige spezifische Störungen“.  Das liegt daran, dass die Forscher das Störungsbild zu unspezifisch fanden. Anders die DCM 5, also die Amerikaner. Hier ist die narzisstische Persönlichkeitsstörung als Kategorie angelegt.

Wenn du auf Basis der DCM konstruierte Tests ansiehst, wird dir vielleicht deutlich, was du dann doch eher nicht bist.

Ich bringe hier einmal einige Items und beantworte das in Klammern ganz offen für mich.

  • Sie/Er ist der Ansicht, dass sie/er ganz besonders ist (nein).
  • Sie/Er zeigt ein übertriebenes Selbstwertgefühl (ok, kann vorkommen).
  • Sie/Er beschäftigt sich mit „Größenphantasien (nun… ich wünsche mir schon, etwas Bleibendes zu hinterlassen, aber dieser Wunsch stört mich an mir selbst. Ich weiß, wenn ich ihn loslasse, bin ich einen ganz entscheidenden Schritt weiter).
  • Ihre/Seine Empathie ist gestört. (das können nur andere beantworten. Zeitweise kann es sein, dass ich aufhöre wahrzunehmen, weil ich zu sehr bei mir bin).
  • Sie/Er verlangt nach Bewunderung. (nein, wenn Bewunderung ist, dass alle mich toll finden: das ist mir eher unangenehm)
  • Sie/Er legt ein Anspruchsdenken an den Tag. (nein)
  • Sie/Er nützt zwischenmenschliche Beziehungen aus. (nie!… hoffe ich)
  • Sie/Er ist neidisch oder projiziert den Neid. (nein)
  • Sie/Er benimmt sich arrogant.(manchmal bestimmt, wenn ich etwas sehr grenzwertig finde oder mal wieder überfordert bin von zu vielen Mails oder Leuten, die was von mir wollen, mir aber die Zeit fehlt…)

Bin ich ein Narzisst mit einer Störung? Ich glaube an diesem Punkt dürften den meisten, die wegen der Eingangsfrage mitlesen, eine gewisse Erleichterung spüren. Eine Persönlichkeitsstörung kann ausgeschlossen werden. Was bleibt ist die Persönlichkeitstendenz oder eben zeitweise narzisstisches Verhalten, das Berufskrankheit sein kann. Führungskräfte brauchen einen gewissen narzisstischen Anteil, sonst würden sie gar nicht weiterkommen. Übrigens auch in einem agilen Kontext nicht! Überall wo gerade sehr viel von Wertschätzung die Rede ist und Augenhöhe, ist jede Menge Narzissmus im Spiel. Aber eben auch positiver. Und deshalb ist es wichtig, die Grenzen zu ziehen – für jeden von uns.

Guten und gesunde Seiten versus böse und krankmachende Seiten

Narzissmus ist nicht nur schlecht und böse, er hat auch viele gute Seiten:

  • Narzissmus bringt Kreativität, Schaffens-Kraft und (positiven) Wettbewerb hervor
  • Gesund stärkt er die Persönlichkeit

In seiner zerstörerischen Form allerdings wird er unangenehm, und zwar auch ohne das ein Störungsbild nach DCM vorliegt:

  • Da erzeugt er Kränkung, Eifersucht, Hass, Streit, Verbrechen, Krieg
  • Da ist er ein Kompensationsversuch von auf dem ersten Blick nicht erkennbaren Minderwertigkeitskomplexen und erzeugt Kritikempfindlichkeit und rücksichtsloses Verhalten.

Negativer Narzissmus

Erkennbar ist negativer Narzissmus als Persönlichkeitstendenz und möglicherweise Vorstufe zu einer Störung an den vier großen „E“:

  • Egozentrizität
  • Empfindlichkeit
  • Empathiemangel
  • Entwertung

Gehen wir diese „E“ einmal durch. Egozentrik ist ein weiter Begriff. Menschen mit großer persönlicher Unabhängigkeit sind vielleicht exzentrisch in ihrer Wirkung. Sie tun es aber nicht für das Außen, sind nicht unbedingt egozentrisch im Denken (kreisen also nur um sich selbst), sondern vielleicht nur ein wenig egoistisch. Ich glaube die Außenorientierung macht einen großen Unterschied. Als ich neulich auf einer Feier einen Mann meines Alters mit extrem auffälligen Klamotten (hohe Schuhe, weißer Hut etc.), einem Bentley, deutlich jüngerer Frau und ebenso exquisit gekleideten Kinder weit weg von allen anderen stehen sah, hatte ich das passende Bild für eine Egozentrik, die nach dem Außen, also dem Im-Mittelpunkt-stehen strebt. Bei mir ist es eher Eigenwilligkeit. Mit wird eine gewisse Pippi-Langstrumpf-Mentalität nachgesagt, eine Unangepasstheit, die ich aber jederzeit ablegen kann, wenn der Kontext es verlangt.

Vielleicht hilft auch dir diese Grenzziehung, sich oder einen anderen besser zu orten.

Empfindlichkeit

Empfindlichkeit kannst du ganz dicht an Kritikfähigkeit rücken. Empfindliche Menschen vermeiden Kritik. Im Reiss-Test oder anderen Motivprofilen wie MSA deutet eine „grüne Anerkennung“ (Fremdanerkennung) darauf hin. Übertriebener Perfektionismus ist auch die Anstrengung, Kritik zu vermeiden. Ich bin auf der anderen Seite – ich suche Feedback, weil es mir hilft mich zu verorten und besser zu werden. Fehler gestehe ich mir zu.

Wenn du in dich hineinhörst und dir Situationen vor Augen führst, wirst du auch ohne jeden Test spüren, wo du stehst.

Empathiemangel

Empathiemangel ist wiederum etwas schwerer zu greifen. Die meisten Menschen halten sich für empathisch. Wenn du dich aber nicht wirklich und echt in einen anderen versetzen kannst, dann bist du es nicht. Für mich würde ich sagen: Ich kann empathisch sein, aber es gibt Situationen, in denen ich so sehr bei einer Sache bin, dass ich wegdrifte und meinen Draht zu den anderen verliere. Diese Sache kann z.B. Baulärm sein oder ein Thema, das mir wichtig ist. Mein Kollege kann ein Lied davon singen.

Entwertung

Entwertung ist für mich allerdings der entscheidendste und einfachste Punkt für eine Grenzziehung, wobei natürlich alle zusammenhängen. Ein egozentrischer, also auf sich bezogener Mensch, muss nicht automatisch auch entwerten. Wer aber entwertet, ist ganz sicher kein guter Chef, kein guter Coach und als Vater, Mutter und Ehepartner eine Qual. Mit Entwertung einher geht die Nymphe Echo in den Wald und siecht dahin. Entwertung lässt Menschen innerlich ausbluten, leer werden. Sie geht auch einher mit Rachegelüsten. Ich gebe zu, dass ich Rachegelüste kenne, aber wenn ich es so reflektiere, hege ich diese vor allem dann, wenn ich mich über entwertendes, rücksichtsloses Verhalten bei anderen ärgere. Dann kann ich richtig unangenehm werden, vielleicht entwerte ich dann selbst.

Je mehr „E“ in dieser von mir hier gelieferten feineren Definition zusammenkommen, desto mehr spricht für einen negativen Narzissmus. Kommt das Thema „Entwertung“ dazu, ist der Weg zum malignen, also bösartigen Narzissmus nicht weit. Wer andere entwertet, bedient sich Folterinstrumente wie Mobbing oder Stalking. Er kann als Querulant daherkommen, als Anonym-Schreiber im Internet oder als „Mr. Grey“ mit seinen 50 Shades.

Wenn du bis hierhin vorgedrungen bist und immer noch Zweifel hattest, ob du selbst ein Narzisst bist, sage ich dir: Bösartige Narzissten hätten hier längst aufgehört zu lesen. Sie meiden Selbstreflexion. Sie ignorieren alle, die tiefe Fragen an Sie stellen oder drehen sich weg.

Narzissten suchen Bewunderer, aber keine Augenhöhe

Narzissten suchen sich gewöhnlich narzisstisch etwas schwächere Menschen aus, auch als Chefs. Alles muss eine Nummer kleiner sein als sie selbst – allerdings können es sehr leistungsorientierte Menschen sein. Hier erinnere ich an meinen Beitrag über Insecure Overachiever. Narzissten ziehen also andere Narzissten an. Menschen mit stabilem inneren Kern meiden sie eher. Der narzisstische Chef sucht vor allem Bewunderer, Folgende und Unterstützer, die etwas kompensieren, das ihm fehlt.  Kaum umgeben sie sich mit Menschen, die sie enttarnen können.

Ich möchte hier auch eine Lanze brechen für alle Führungskräfte, denen fast pauschal unterstellt wird, narzisstisch zu sein. Doch nur weil jemand gut mit Menschen umgehen kann, an etwas glaubt und entschieden vorangeht, ist er noch lange kein Narzisst. Es spricht auch nichts gegen Charisma. Ein echter Charismatiker macht andere nicht klein, sondern groß.

Zum Schluss: Ein Mittel gegen den eigenen Narzissmus

Drehen wir die vier großen „E“ doch einfach umgedreht und schauen uns die andere Seite an, sozusagen die Antithese zur These. Wenn du ein bisschen narzisstisch bist und ein „besserer“ Mensch werden willst, dann erschließe dir diesen anderen Pol. Stell dir das vielleicht in Farben vor: Etwas kann im roten, im gelben oder im grünen Bereich liegen oder changieren. Bei mir sind die Punkte 2 und 4 eher dauerhaft im grünen Bereich, 1 und 3 changieren vor manchmal. Daran will ich arbeiten 😉

  1. Bescheidenheit: Sie ist der Gegenpol zur Egozentrizität
  2. Kritikfähigkeit: Wer Feedback wirklich sucht, um daran zu wachsen, kann sich auch von negativen Aussagen abgrenzen.
  3. Empathie: Einfühlsame Menschen verletzen nicht.
  4. Selbstwert: Wer sich selbst wertschätzt, vergeht sich nicht an anderen.

Wenn du Coach bist oder Berater und dich mit diesen psychologischen Themen etwas näher beschäftigen möchtest, empfehle ich dir meinen Kurs „Psychologie-Grundlagen: Menschen verstehen und  entwickeln“.

Beitragsbild: NewAfrica@Fotolia.com

Svenja Hofert ist Management- und Karriereberaterin. Mit ihren beiden Unternehmen entwickelt sie Menschen, Teams und Organisationen. Der Schwerpunkt von Hofert Tätigkeit liegt in der Ausbildung sowie im Coaching und der entwicklungsbezogenen Beratung von Führungskräften, Teams und Unternehmen. Hofert hat ab 2000 das Büro „Karriere und Entwicklung“ in Hamburg aufgebaut und unter anderem ein Startup-Portal etabliert, bevor sie 2015 die Teamworks GTQ Gesellschaft für Teamentwicklung und Qualifizierung GmbH mit Thorsten Visual gründete. Hofert lebt in der Nähe von Hamburg und etwa ein Drittel des Jahres in Marbella, Spanien. Im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte hat die gebürtige Kölnerin über 30 Bücher geschrieben, darunter immer wieder Longseller und Standardwerke, die bis zu acht Auflagen erreichten. Standen zunächst die Themen Karriere und Beruf im Mittelpunkt, erweiterte sie ihren Blick ab 2004 zu Gründung, Management und Unternehmensführung, um schließlich ab 2009 auch Teams und die neue Arbeitswelt in den Fokus zu nehmen. Der rote Faden blieb die Verknüpfung von betriebswirtschaftlichen, philosophischen und psychologischen Perspektiven – und ein Fokus-Thema: Die Entwicklung von Menschen, Gruppen, Organisationen. Buchung |

Hinterlasse einen Kommentar