Das möchte ich heute einfach mal in die Runde fragen, denn gerade flatterte mir eine neue Pressemeldung des Arbeitgeber-Bewertungsportals Kununu ins E-Mail-Fach. Das Bild zeigt deren Top-10 anhand von Mitarbeiterbewertungen, einige weniger bekannte Namen sind darunter (vollständige Auswertung hier). Dieses Thema hatte ich schon mehrfach aufgegriffen, so hier bei Wer hat denn hier gefakt? In meiner Praxis zeigt sich immer wieder, dass der Namen eines Unternehmens vielleicht für den Lebenslauf wichtig ist, am Ende aber für die Mitarbeiterzufriedenheit kaum eine Rolle spielt. Weitaus wichtiger ist, wie gut die Führung ist, die im letzten Beitrag Thema war. Die Führung hat Einfluss auf alles, auch auf das Team. Dabei reicht es nicht, wenn einzelne Leitungspersonen „nett“ sind, wenn ganz oben keine Klarheit herrscht. Wir kennen das: Der Fisch stinkt vom Kopf.

Auf Platz Nummer 2 steht die Autonomie: Jeder Mensch, auch weniger qualifizierte, braucht seine „eigene Theke“. Das ist eines der Hauptprobleme der modernen Arbeitswelt, die auf die Abschaffung von Freiraum zielt, auf Standardisierung. Standardisierte Tätigkeiten lassen keinen Freiraum. Dabei führt, und das ist die Crux, gerade Innovation zur Standardisierung, die, noch weiter gedacht, irgendwann keine Menschenhände mehr braucht. Dann, spätestens, ist es Zeit für das Grundeinkommen.

Meine Nummer 3 ist die Flexibilität, die Möglichkeit, auch innerhalb eines Unternehmens zu wechseln, Home Office-Tage einlegen zu dürfen, die Stunden zu reduzieren.

Und jetzt sind Sie dran. Was ist Ihnen wichtig?