Unsere aktuelle Pressemeldung sollte auch im Blog nicht fehlen.

Hamburg. Die Hamburger Karriereberaterin Svenja Hofert hat mehr als 100 Profil-Fotos von potentiellen und zufällig ausgewählten Jobsuchern im Portal Xing.de begutachtet und 95 Prozent davon für schlecht befunden. Fotos seien meist zu privat, zu viel Körper, zu bunte Hintergründe oder wären einfach schlecht digitalisiert. „Wer sich im Internet mit einem schlechten Foto darstellt, schädigt sein Image und senkt die Chancen auf ein Jobangebot“, so Hofert. Die Autorin von „Jobsuche und Bewerben im Web 2.0“ (Eichborn-Verlag) empfiehlt, sich für einen bewussten Auftritt im Internet zu entscheiden. „Letztendlich ist die Präsenz bei Xing & Co. nichts anderes als eine latente Dauerbewerbung.“ Aber auch Xing-Mitglieder, die in ihrem aktuellen Job glücklich sind, sollten auf ihre Foto-Präsenz achten. „Wenn den Geschäftsführer aus der Xing-Mail eine Unternehmensberaterin mit Käppi und Neckholder-Shirt anlächelt, wird er deren Angebot sicher weniger ernst nehmen.“

Gute Fotos, schlechte Fotos – 7 Tipps von Svenja Hofert

  1. Gute Fotos zeigen Zähne: Diese sind auch im Miniaturformat noch einzeln sichtbar.
  2. Tapeten gehören ins Wohnzimmer, nicht zu Xing: Hintergründe sind neutral, ohne Muster und am besten hell.
  3. Dunkel zu hell: Am besten etwas Dunkles zum hellen Hintergrund anziehen, mit möglichst wenig Muster.
  4. Branchengerecht: Werber sehen nun mal anders aus als Banker und sollten das auch zeigen.
  5. Ganzkörper-Verbotszone: Ins Internet mit seinen Miniaturbildern gehören nur Porträts vom Gesicht.
  6. Privat gehört ins Fotoalbum: Xing ist ein Netzwerk für Businesskontakte. Wer etwas anderes will, geht zu liebe.de
  7. Erkennbar bleiben: Nasen- oder Fußporträts sind etwas für StudiVZ und andere Fun-Plattformen, haben aber im Business-Internet nichts zu suchen.